Kreator

Love Us Or Hate Us – The Very Best of the Noise Years 1985-1992

  • Artist: Kreator
  • Album: Love Us Or Hate Us – The Very Best of the Noise Years 1985-1992
  • Label: BMG Noise / Pias
  • Release: 2016-05-06
  • Medium:
  • Bewertung:0

Kreator-Frontmann „Mille“ Petroza wird Ende des Jahres 50 – wie die Zeit vergeht. Insgesamt steht der gute Mann aus Essen mit seinen Mannen seit 34 Jahren auf der Bühne – Respekt! In dieser Zeit hat Kreator als eine der drei Großen deutschen Thrash-Bands neben Destruction und Sodom internationale Bekanntheit erreicht. Die Gründung der ersten deutschen Thrash-Bands erfolgte parallel und weitgehend unabhängig von der Szene in den USA. Prägend für Stil und Erfolg waren die frühen Jahre – und hier besonders die Jahre beim deutschen Pionier-Label Noise Records. Und aus dieser Perspektive ist die Wiederveröffentlichung als Best-Of ein interessantes Zeitdokument der deutschen Metalszene. Kreator mit ihrem rotzigen Gesang zählten damals zu den härtesten Bands die es gab – und auch wenn das aus heutiger Sicht längst nicht mehr so ist, ist die rohe Energie in den Songs nach wie vor zu spüren.

In den sieben Jahren bei Noise brachten die Jungs aus dem Ruhrgebiet satte sechs Alben heraus und aus dieser Periode stammt auch die vorliegende Sammlung „The Very Best of the Noise Years 1985 – 1992“. Satte 30 Songs von sechs Alben auf zwei CD’s – das sind im Schnitt fünf pro Album und dürfte dem geneigten Metalhead einen sehr guten Überblick über diese wichtige Ära der Band geben. Zwar gibt es von Kreator bereits drei Best-of-Alben, bis auf „Scenarios of Violence“ sind diese jedoch nur noch für stolze Summen erhältlich. Zumal der Preis von 13 Euro für ein Doppel-Album fair ist und das fertige Produkt im Digipack mit geprägtem Bandlogo, Fotos und einem eigens geführten Interview wertig. Einziger und leider realtiv gewichtiger Wermutstropfen: Remastered wurden die Tracks nicht, so daß der uneinheitliche Sound für Fans zwar in Ordnung geht, aber durchaus hochwertiger hätte ausfallen können. Fazit: Eingefleischte Fans greifen ohnehin zu, zudem jene, die sich einen stimmigen und gut gemachten Überblick über die frühe Geschichte der deutschen Thrash-Pioniere machen wollen.

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