Kategorie: review

The Ragged Saints

Sonic Playground Revisited

Zurück in die Vergangenheit, back to the 80s, das ist das Motto der finnischen Hardrocker The Ragged Saints, die sich jetzt mit „Sonic Playground Revisited“ (AOR Heaven) nach längerer Pause eindrucksvoll zurückmelden. Die Band hat seit 2013 an ihrem zweiten Album gearbeitet und sich immer wieder Pausen für andere Projekte und die Familien gegönnt. Classic…

Bottlecap

Off Pressure

Bottlecap Off Pressure

In your face! Immer auf die Fresse! Das könnte ein Motto sein für Bottlecap aus Schweden, und nach dem Genuss des neuen Albums „Off Pressure“ (Zorch Productions / Border Music) stimmt man voll und ganz zu. Aggressive, aber doch eingängige Songs mit einem Groove, der sofort zum Bewegen einlädt, wobei es völlig egal ist, ob…

Nathan Gray

Working Title

Nathan Gray Workin Title Review

Als Nathan Gray 2018 sein erstes Soloalbum veröffentlichte, lag er voll im derzeitigen Trend, dass Frontmänner und -frauen amerikanischer Punkrockbands sich dem Singer-/Songwritertum widmen. War „Feral Hymns“ (End Hits) ein klassisches Soloalbum, auf dem sich Gray ausschließlich mit seiner E-Gitarre präsentierte und deutliche Einflüsse der britischen Solo-Punk-Legende Billy Bragg bemerkbar waren, ist „Working Title“ (End…

Autumn's Child

Autumn’s Child

Autums Child Review

Ein Debüt ist ein Debüt. Oder eben auch nicht, wenn der Bandbegründer ein alter Hase im Geschäft ist und zu den besten Singer / Songwritern in Schweden zählt. Mikael Erlandsson hat mit seiner Band Last Autumn’s Dream bis 2017 insgesamt 14 Studioalben veröffentlicht. Jetzt nutzte er die dort eingelegte Pauset, um eine neue Formation auf…

Kirk Windstein

Dream in Motion

Cover - Kirk Windstein - Dream in Motion

Wie oft scheitert das Solo-Album eines arrivierten Frontmanns oder Instrumentalisten in seiner Wirkung daran, dass sich die eigenen Songs noch zu sehr im Dunstkreis der Hauptband bewegen. Mit großen Erwartungen ist das erste Album Kirk Windsteins unter seinem Namen bedacht worden. Doch „Dream in Motion“ (eOne/SPV) ist kein großer Wurf geworden, sondern eine Light-Version Crowbars.…

Bloodgood

Trenches of Rock – The Metal Mission of Bloodgood

Bloddgoog Trenches of Rock

So wie es die Big Four of Thrash (Metallica, Slayer, Megadeth, Anthrax) gibt, gibt es auch die Big Four des White Metal: Stryper, Barren Cross, Whitecross und Bloodgood waren in den 1980er-Jahren die Pioniere des Metal mit christlichen Texten. Entgegen dem Aufstieg der nicht-christlichen (säkularen) Metal-Bands der Zeit hatten die christlichen Bands einen ganz besonderen…

Turbostaat

Uthlande

Turbostaat sind bekannt dafür, sperrig zu sein. Sie legten sich ab der ersten Platte „Flamingo“ (2001) textlich und musikalisch quer, verlangen von der HörerInnenschaft, Hirn und Fantasie einzuschalten und mitzudenken. Auch der siebte Langspieler „Uthlande“ (PIAS) macht da keine Ausnahme. Wer Auf-die-Fresse-Punk mit unmissverständlich rausgebrüllter Message bevorzugt, ist hier falsch. Turbostaat haben eine Menge zu…

Coogans Bluff

Metronopolis

Funk, Fusion, Jam, Krautrock, Prog, Soul, Blues, Stoner – noch was vergessen? Was nach einem wirren Eintopf viel zu vieler Köche klingt, wird in den Händen der Spezialisten von Coogans Bluff zu einer elektrisierenden und vor allem stimmigen Melange. Musikalischer Stillstand ist ein Fremdwort, das galt für die Band aus Rostock und Berlin schon immer…

Gill Landry

Skeleton At The Banquet

Nach den letzten Alben waren die Erwartungen an eine neue Veröffentlichung des amerikanischen Singer-Songwriters Gill Landry sehr hoch. Das aus Louisiana stammende ehemalige Mitglied der Truppe Old Crow Medicine Show überzeugte uns zuletzt 2017 mit „Love Rides A Dark Horse“, einem der besten Dark-Country-Alben des Jahres. Der Sänger und Gitarrist legt jetzt mit „Skeleton At…

Blindstone

Deliverance at the Crossroads

Vor drei Jahren flatterte eine unscheinbare Blues-Rock-CD einer unserer Medienpartner in die Whiskey-Soda-Redaktion. Blindstone, ein energiegeladenes, sehr passioniertes Bluesrock-Trio aus Dänemark hinterließ mit „The Seventh Circle of Eternity“ bleibenden Eindruck nicht nur bei uns. Obwohl die Band um Gitarrist, Sänger und Mastermind Martin J. Andersen bereits seit 2002 wunderbare Musik produziert und das neueste Werk…