Kategorie: reviewalbum

The Suicide Machines

Revolution Spring

Der Winter ist vorbei und der Frühling lässt sich mit den ersten warmen Tagen gut an. Allgegenwärtig wird der Wunsch nach Sonne und guter Laune spürbar. Den Zeitpunkt für die Veröffentlichung eines potenziellen Sommeralbums haben The Suicide Machines also gut gewählt. Immerhin handelt es sich bei „Revolution Spring“ (Fat Wreck) um ihr erstes Werk seit…

Acht Eimer Hühnerherzen

album

Ich wäre gern Feministin mit Tourette. Das meint Apocalypse Vega so witzig wie ernst. Konservative Kackbratzen und stocksteife Schnösel könnten beim Hören der Werke von Acht Eimer Hühnerherzen freilich meinen, dass sie das schon längst ist. Die Frontfrau der Berliner Kombo singt so unmittelbar, unverblümt und ausgelassen, dass Jemand ohne Humor hier sofort verloren hat.…

Testament

Titans of Creation

Irgendwo da draußen muss es eine Art Thrash-Metal-Jungbrunnen geben. Es ist schon erstaunlich mit welcher Konstanz ausgerechnet die alten Hasen wie Testament, Kreator oder Destruction in diesem Jahrtausend in regelmäßigen Abständen hervorragende Alben veröffentlichen. So langsam stellt sich jedoch die Frage, wer als erstes wohl das Niveau nicht mehr halten kann. Um die Antwort schon…

Comaniac

Holodox

Die Schweiz und der Metal sind eine Liebesgeschichte. Sowohl ältere Bands wie Gotthard, Krokus, Hellhammer und Celtic Frost als auch jüngere Gruppen wie Eluveitie oder Zeal & Ardor stammen aus dem kleinen Alpenland und prägen die unterschiedlichen Subgenres. Auffällig ist allerdings, dass seit dem Ende von Coroner Mitte der 1990er Jahre der Schweizer Thrash Metal…

Clear Sky Nailstorm

The Deep Dark Black

Wir leben (eigentlich ja immer, aber insbesondere gerade jetzt) in schweren, dunklen Zeiten. Wer noch nicht ganz in depressive Starre verfallen ist, dem sei „The Deep Dark Black“ (Kernkraftritter Records) der Bremer Thrash-Musikanten Clear Sky Nailstorm ans Herz gelegt. Knapp vier Jahre nach „The Inner Abyss“ machen die Jungs mit ihrer brachialen Verneigung vor dem…

Mit Ohne Strom

Schizotopia

Mit Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert und Chuck Berry nennen Mit Ohne Strom in ihrem Intro große Meilensteine und Vorbilder der Musikgeschichte. Natürlich zählen sie sich und ihr neues Werk „Schizotopia“ (Bacillus) etwas süffisant ebenfalls dazu. Dabei übersehen sie jedoch Elementares: Hatte nicht Ludwig van Beethoven mit seiner 5. Symphonie den ersten…

Brian Fallon

Local Honey

Mit „Painkillers“ (2016) legte Brian Fallon eine Soloplatte vor, die die Messlatte für alles, was da noch kommen möge, ziemlich hoch gehängt hat. Der Nachfolger „Sleepwalkers“ (2018) blieb dann auch ein wenig hinter den Erwartungen zurück. Nun also „Local Honey“ (Lesser Known Records), das aktuelle Werk des Jersey-Boys. Tja, was soll man sagen? Brian Fallons…

August Burns Red

Guardians

August Burns Red sind die Nice Guys im Metalcore-Genre. Fünf Highschool-Freunde, die seit bald 20 Jahren zusammen Musik machen. Keine Skandale, dafür soziales Engagement. Das ist nicht despiktierlich gemeint, im Gegenteil. Denn die fünf Jungs sind gnadenlos hart dort wo es sein muss: Auf der Bühne und im Studio. Charts-Erfolge, ausverkaufte Tourneen, ein eigenes Festival…

Jonathan Hultén

Chants From Another Place

Jeder harte Kerl hat einen weichen Kern. So auch Jonathan Hultén. „Chants from Another Place“ (Kscope)  heißt sein erster Solo-Longplayer.  Der Musiker ist bekannt geworden als Gitarrist der schwedischen Death-Metal-Band Tribulation, aber hier schaltet er bewusst mindestens vier Gänge zurück und präsentiert überwiegend unaufgeregt sehr intime Songs über das Leben, den Tod und Spiritualität. Wer…