Kategorie: reviewalbum

Thank You Scientist

Terraformer

Auch wenn dem Genre gerne eine Stagnation vorgeworfen wird, gibt es im Progressive Rock immer noch viele spannende Ecken auszuloten. Thank You Scientist aus New Jersey haben auf ihren bisherigen beiden Alben launig und spannend Jazz, Prog, Funk, Pop und Rock verschwurbelt, so dass man sehr gespannt sein durfte auf das dritte Werk, welches jetzt…

Silversun Pickups

Widow’s Weeds

Früher war mehr Gitarre. Gut, könnte man sagen, das waren die Nuller Jahre, da wurde Indie-Rock nunmal mit der Gitarre gemacht. Da waren die Synthesizer der Achtziger noch zu nah und nicht richtig verdaut. Nun sehen wir bereits dem dritten Jahrzehnt unseres Jahrhunderts entgegen, und da ist im Genre, das haben wir schon begriffen, beinahe…

Soto

Origami

Zuletzt machte Jeff Scott Soto als Frontmann der neuen Prog-Metal-Gruppe Sons of Apollo mit Ex-Dream-Theater-Musikern Mike Portnoy und Derek Sherinian auf sich aufmerksam. Deren zweites Album wurde unlängst für Anfang des kommenden Jahres angekündigt. „Origami“ dagegen ist nach zahlreichen Solo-Alben und früherem Schaffen mit Yngwie Malmsteen, Journey oder TSO das dritte Album der nach ihm…

Kenny Wayne Shepherd

The Traveler

In den USA ist Bluesrocker Kenny Wayne Shepherd ein Mainstream-Superstar, der Millionen preisgekrönte Platten verkauft hat. Der 41-jährige Autodidakt, der in seiner Jugend von Stevie Ray Vaughan gefördert wurde, ist bescheiden, auch wenn er durchaus in eine Kategorie mit dem viel bekannteren Joe Bonamassa gehört. Erst in den letzten Jahren hat er auch im deutschsprachigen…

Hollis Brown

Ozone Park

Sweet Home. In diesem Fall nicht Alabama (obwohl sich das beim Southern Rock ja aufdrängt), sondern der New Yorker Stadtbezirk Queens. Es geht auch gar nicht (nur) um Southern Rock, sondern um zeitlosen Blues, gewürzt mit Americana, Garagerock und einer großen Southern-Attitüde. Aber ganz von vorne: Das New Yorker Quartett Hollis Brown benennt sich nach…

The Gotobeds

Debt Begins At 30

In der heutigen Zeit kann es bereits als Qualitätsmerkmal gelten, wenn eine Band auch nach drei Albumveröffentlichungen noch keinen Wikipedia-Eintrag hat. Da lässt sich noch unvoreingenommen, ohne vorgefilterte Informationen und abseits jeglichen Mainstreams etwas entdecken. Im Falle von The Gotobeds ist es ihr neues, besagtes drittes Album ‚Debt Begins At 30‘, von dem man sich…

Richard Hawley

Further

Er war Gitarrist bei Pulp, arbeitete mit Stars wie Robbie Williams oder den Arctic Monkeys und ist seit 20 Jahren erfolgreich als Solokünstler unterwegs: Richard Hawley. Nun legt der Mann aus Sheffield mit ‚Further‘ (BMG) sein neuntes Studioalbum vor. Der Opener ‚Off My Mind‘ kommt rotzig und tough daher, eine starke Uptempo-Bluesrock-Nummer, in der Hawley…

Royal Republic

Club Majesty

Wer das Disco Inferno der 70er Jahre qua leicht verspäteter Geburt nicht live miterleben konnte hat nun die Gelegenheit, dem mutmaßlichen Revival beizuwohnen: Royal Republic graben die Glitzer-Jacketts und Disco-Kugeln aus, um auf ihrem neuen Album ‚Club Majesty‘ (Nuclear Blast) den schillernden Rausch einer durchtanzten Nacht exzessiv zu feiern. Akustisch mutet das Ganze so an,…

Diviner

Realms of Time

Ende 2015 landete das Debütalbum einer unbekannten griechischen Band als Promo völlig unangemeldet auf meinem Rechner. Gesättigt durch die sehr guten Alben jenes Jahres (u.a. die starken neuen Alben von Iron Maiden, Armored Saint oder Symphony X) testete ich skeptisch die musikalische Bewerbung an. Und meine anfängliche Skepsis verflog bereits nach den ersten Riffs, verwandelte…