Kategorie: review

Mekong Delta

Tales of a Future Past

Metal-Bands gibt es viele, und die meisten bemühen sich, originell zu sein. Besonders im Bereich progressiver Rock- und Metalbands findet man viele Perlen abseits der üblichen Klänge, Songstrukturen, Instrumentierungen oder Melodien. Und dann gibt es eine Handvoll Bands, die etwas gänzlich Eigenes Schaffen. Etwas, das grell aus der Masse heraussticht, was man sofort wiedererkennt –…

Cadet Carter

Perceptions

Bereits Charles Dickens beschrieb in „Große Erwartungen“, einem Klassiker der englischsprachigen Literatur, was alles schief gehen kann, wenn Menschen zu viel auf eine Karte setzen und unterschiedliche Interessen kollidieren. Ebenso machen es Cadet Carter auf ihrem Zweitling „Perceptions“ (Uncle M / Cargo Records): die Münchner Indie-Emo-Pop-Punks rechnen mit den Erwartungshaltungen ab, die ihnen bisweilen das…

In Extremo

Kompass zur Sonne

In Extremo und Tanzwut – manchmal scheint das ein ungewolltes Duell um die Krone des härteren Deutschrocks mit mittelalterlicher Instrumentierung zu sein. Die abgedankten Könige von Subway To Sally sind aufgrund des seltsamen Verlustes jeder Songwritingqualitäten mittlerweile vollständig abgehängt. Tanzwut haben mit ihrem letzten Album die Latte extrem hoch gelegt.  In Extremo bemühen sich erkennbar,…

Jeff Massey

From The Highway To The Show

„From The Highway To The Show“ (Diamond Day Records), das Leben eines Musikers, immer unterwegs, um die Zuhörer bei kleinen oder großen Gigs zu unterhalten und dabei ein wenig Ruhm und Ehre zu genießen. Ob das die Inspiration für den Titel dieses Albums war, wissen wir nicht genau, aber man kann es sich sehr gut…

Fake Names

Fake Names

Bei Fake Names (Epitaph) ist der Name Programm. Zum einen ist er eine ironische Anspielung auf den heutigen politischen Kampfbegriff der „Fake News“. Er steht somit für die kritische Haltung der Band gegenüber (rechts-)konservativen Politikern und Medien, die Fake News verbreiten. Zum anderen gibt der Name einen Hinweis darauf, dass es sich nicht um eine…

Cryptex

Once Upon A Time

Progressive Rock tut sich immer schwer damit, kategorisiert zu werden, dafür gibt es doch zu viele Spielarten und zu viele Ideen, komplexes Songwriting mit ausufernden Soli zu verbinden. Alles schön und gut, aber wer tatsächlich mal wieder einen wirklich eigenen, unverkennbaren Stil hören möchte, dem sei „Once Upon A Time“  (Steamhammer / SPV) des  Trios…

Eric Clayton

A Thousand Scars

Sehr, sehr selten passieren Dinge, mit denen niemand mehr gerechnet hat. Womöglich nicht einmal Eric Clayton selbst, der neunzehn Jahre nach Saviour Machines „Legend III.I“ (dem letzten Teil der unvollendeten Legend-Trilogie) ein neues Solo-Album herausgebracht hat. Was hat der Poet mit dem warmen Bariton in dieser langen Zeit gemacht? Genau das und mehr ist die…

Göden

Beyond Darkness

Göden Beyond Darkness Cover

Jenseits der Dunkelheit – das würde Licht bedeuten. Doch bei Göden geht es mit Sicherheit nicht um die lichten, die schönen Momente unserer Existenz. Bereits zu Beginn der 90er Jahre des vergangenen Milleniums prophezeite die New Yorker Band Winter „Eternal Frost“ auf ihrem Weg „Into Darkness“ in Form von bis dahin selten in solch monotoner,…

Diet Cig

Do You Wonder About Me?

„Swear I’m good at this!“ Das konnte man anno 2017 als Aufforderung verstehen, und dieser sind wir willig gefolgt. Diet Cig haben sich als mehr als gut auf ihrem damaligen Debütalbum behauptet. Manch Eine/r ist vielleicht schon etwas hibbelig geworden, dass das Duo erst drei Jahre später nachlegt. Zurecht fragen Alex Luciano und Noah Bowman…

Katatonia

City Burials

Als Katatonia vor 2 Jahren eine kreative Pause ankündigten, hätte sicherlich niemand darauf gewettet, dass so schnell eine neue Scheibe in den Startlöchern steht. „City Burials“ ist allerdings weder Notnagel noch Schnellschuß, und das letzte reguläre Album der Band ist ja auch schon vier Jahre her. Wie immer geben sich Katatonia dem düsteren Metal hin…