Schlagwort: Modern Metal

INTERLOPER – Neue Single der Progressive-Metaller

Vergangenes Jahr haben Interloper mit „Search Party“ eine beachtliches Progressive-Metal-Debüt mit einem wilden musikalischen Ritt durch die verschiedenen modernen Metal-Genres herausgebracht. Nun legen sie mit der Single „My Flame Deadened“ nach. In dieser zeigt sich das Trio von seiner groovigen, aber melodischen Seite. Ob auch ein neues Album folgen soll, ist bisher nicht bekannt. Interloper…

Colossal Gods

Eine neue Band aus erfahrenen Musikern, die mit ihrem Debüt-Album einen stimmigen Mix aus Thrash-, Groove- und Sludge-Metal auf die schwermetallische Fangemeinde abfeuern? Her damit! Die Rede ist von Cobra the Impaler aus Belgien, die ihr erstes Album „Colossal Gods“ beim französischen Underground-Label Listenable Records vorlegen. Mit dem Titeltrack startet das Quintett mit ungewöhnlichen Tönen…

Rakshak

Sie sind seit etwas über zwei Jahren ein kleiner Internet-Hype in der Metal-Szene: Bloodywood. Die Band mit dem schönen Wortspiel zu den indischen Bollywood-Filmen sorgte in Europa erstmals mit ihrem Auftritt beim Wacken Open Air im Jahr 2019 für Furore. Waren die Inder bis dahin weitgehend unbekannt, warten seitdem viele neu gewonnene Fans auf den…

CMFB…Sides

Vor gut eineinhalb Jahren hat sich Slipknot- und Stone-Sour-Frontmann Corey Taylor auf den Weg gemacht und sein erstes Soloalbum „CMFT“ herausgebracht. Auf diesem machte er mehr oder weniger, was er wollte und bot einen Sound von Country und Folk bis hin zu modernem Metal dar. Nun setzt Taylor seine eigenen Pfade fort. Allerdings handelt es…

VOLBEAT – Neuer Song aus kommendem Album veröffentlicht

Die dänische Multiplatin-Band VOLBEAT hat am Donnerstag ihren neuen Song „Becoming“ veröffentlicht. Der Song ist eine Auskopplung aus dem achten Studioalbum „Servant Of The Mind“, welches am 3. Dezember via Universal Music herausgebracht wird. Für „Servant of the Mind“ verbinden Volbeat – bestehend aus Michael Poulsen (Gitarre/Gesang), Jon Larsen (Drums), Rob Caggiano (Gitarre) und Kaspar…

TRIVIUM – Neue Platte bereits im Oktober

Lediglich ein Jahr ist es her, dass die Modern-Thrasher von Trivium mit „What the Dead Men Say“ ihren bisher letzten und gleichzeitig erfolgreichsten Longplayer (Chartposition 4 in Deutschland) herausgebracht haben. Nun haben die Mannen um Sänger und Gitarrist Matt Heafy für den 08. Oktober 2021 einen Nachfolger gekündigt. Dabei wird „In the Court of the…

A World On Fire

The Five Hundred machen sich Sorgen um den Zustand der Welt. Damit meinen sich nicht die aktuelle Pandemie, sondern alles, was auf Planet Erde gerade so passiert. Deswegen nennen sie ihre Platte vielsagend „A World on Fire“ (Long Branch).

Zentrales Thema ist die Zerstörung der Natur. Für The Five Hundred rennt die Menschheit durch ihr Handeln blindlings in die nächsten Dürren, Flut- und Umweltkatstrophen. Gegenmaßnahmen, die die dafür verantwortliche Erderwärmung stoppen, werden nicht eingeleitet. Songs wie „Your Apocalypse“, „With Scars“ oder „A World on Fire“ greifen dieses Thema allein schon durch ihre Namen deutlich auf. Das Quintett sieht das sich wandelnde Klima sogar als größere Katastrophe als die Covid19-Pandemie an. Allerdings wollen sie diese keineswegs verharmlosen. So befasst sich „The Warmth“ damit, wie Menschen dazu kommen, wissenschaftlichen Fakten abzuschwören und stattdessen auf Verschwörungstheoretiker zu hören.

The Five Hundred wenden sich inhaltlich aber ebenso der eigenen mentalen Gesundheit zu. Obsessive Zwangsstörungen, das Tourette-Syndrom und Drogenmissbrauch haben sie bereits auf ihrem Debüt „Bleed Red“ ausgiebig behandelt. Diese schwierigen Thematiken beschäftigt die aus Nottingham stammende Band nach wie vor, sodass sie ihre Erfahrungen in diesen Bereichen in „Our Demise“ und „Black Dogs“ abermals verarbeiten.

Musikalisch bleiben sich die Briten treu: Moderne Metal-Riffs treffen auf Melodien und Metalcore-Einflüsse, Growling auf Klargesang. Dabei beweisen sie, dass sie ihre Instrumente gekonnt beherrschen und wissen, was sie tun und wie sie gelungene moderne Metal-Songs komponieren müssen. Allerdings – und das ist trotz aller lobenswerter textlicher Ausrichtung das Manko an „A World on Fire“ – fehlen der letzte Aha-Effekt und der letzte Funken, der die Gruppe von anderen Bands des Genres hervorhebt. Das ist schade, denn ausreichend Potential ist auf diesem Album eigentlich vorhanden!


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Kennt ihr schon … BOBBY KELLER?

Sie zieht sich durch die Rockmusik wie ein Roter Faden. Die Gitarre. Vom klassischen Rock bis zum extremsten Metal, das Saiteninstrument begeistert jeden. Meister des Instruments sind die Helden des Rock, und es gibt jede Menge von ihnen. Die ganz Großen, die mit ihren Bands Legenden wurden. Die Helden des Undergrounds, die soliden Mittelschicht-Arbeiter, die…

THE FIVE HUNDRED – Neuer Song vom kommenden Album der Modern Metaller

Mit „Our Demise“ haben The Five Hundred einen weiteren Song von ihrem kommenden Album „A World on Fire“, welches am 30. Juli 2021 erscheinen und zehn Tracks enthalten wird, präsentiert. Das Lied stellt ihren typischen Mix aus modernem Metal, Metalcore und vor allem in den Refrains eingängigen und melodischen Melodien optimal zur Schau. Inhaltlich befasst…

Search Party

Mit ihrem Bandnamen bezeichnen sich Interloper selbst als Eindringlinge. Wo das Trio eindringen möchte, wird schnell klar: In die Progressive-Metal-Szene. Denn dieser Musik haben sich die drei Jungs verschrieben. Das machen sie auf ihrem Debüt-Album „Search Party“ (Nuclear Blast) auf beeindruckende Art und Weise deutlich.

Schon der Opener „Pathkeeper“ zeigt, in welche Richtung es gehen wird: Moderne Metal-Riffs treffen auf Gitarren-Gefrickel und starke Soli, Klargesang auf Growls sowie Melodien auf ungestüme Ausbrüche. Damit reihen sich Interloper irgendwo zwischen Tesseract, Intronaut, Dream Theater und Chaosbay ein.

Diesen Weg setzen sie während der elf Songs konsequent fort. Lieder wie „Moonlight“, „Bound to Fall“, „Baring Teeth“ oder „Search Party“ kombinieren die unterschiedlichen Elemente und Einflüsse auf äußerst gekonnte Art und Weise. Vor allem der Titelrack sowie „Drift“, in dem düsteres Growling auf fantastische Melodien im Klargesang und Gitarrenspiel trifft, überzeugen in höchstem Maße. Lediglich „Dreamlands“ wirkt an manchen Stellen etwas überladen und nicht ganz auf den Punkt gebracht.

Straighte Punkrock-Riffs überraschen zu Beginn von „The Wishing Well“. Allerdings bleibt es nicht lange dabei: Über Growls und Metalcore-Elemente gelangt der Track zu einem leicht pathetisch anmutenden Refrain, um wiederum hinten raus in feinste Arbeit am Sechsseiter auszubrechen. Mehr Abwechslung geht nicht! Spätestens jetzt kommt die Frage auf, was Interloper auf „Search Party“ eigentlich nicht miteinander kombinieren können.

Das Ende der Fahnenstange folgt jedoch erst noch. Im anschließenden „Idle Years“ laden die Riffs zum gepflegten Mitnicken und der Refrain zum lauten mitsingen ein, nur um schließlich in instrumentale Tonfolgen überzugehen, die sich mit Gänsehaut im Ohr festsetzen.

Selbst mit dem letzten Lied der Platte wissen Interloper zu überraschen: „Rio“. Es ist ein Cover von Duran Duran, bei dem sie trotz der rockigen Ausrichtung ihrer Interpretation durch geschickten Einsatz von Synthesizern sogar den 80er Jahre Vibe des Originals erfolgreich aufrechterhalten.

Es ist zwar ihr Debüt-Album, aber Interloper sind bei weitem keine „Search Party“. Sie sind kein Suchtrupp, der noch seinen Sound finden muss. Mit ihrem ausgereiften und abwechslungsreisen modernen Progressive-Metal haben sie eine Platte geschaffen, die stark beginnt und sich dann zu steigern weiß. Beim ersten Hören mag sie vielleicht etwas fordernd sein, wer sich aber mir ihr beschäftigt und offen für dieses Genre ist, wird langfristiv viel zurückbekommen. Ihren angestrebten Platz in der Metal-Szene werden Interloper damit völlig verdient erhalten!

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