Fren

Where Do You Want Ghosts To Reside

  • Artist: Fren
  • Album: Where Do You Want Ghosts To Reside
  • Label:
  • Release: 2020-12-18
  • Medium:
  • Bewertung:2

„Where Do You Want Ghosts To Reside“ (Label) fragen sich Fren in sechs Songs und gehen dieser Überlegung mit rein instrumentalem Progressive Rock nach.

Fren stammen aus Krakau in Polen und haben sich seit ihrer Gründung im Jahre 2017 dem klassischen Retroprog verschrieben. Das Quartett hat nun mit „Where Do You Want Ghosts To Reside“ sein Debütalbum veröfffentlicht, in dem mehrere Jahre harte Arbeit stecken. Das Ergebnis ist eine Zeitreise zurück in die 70er Jahre. Die Polen (und zwei Ukrainer, die sind nämlich auch vertreten) basteln mit Keyboards, Gitarren, Bass und Schlagzeug klassische Retrosounds mit oft hypnotischen Passagen, so dass Texte und Gesang überhaupt nicht vermisst werden.

Analoge Synthies und das Mellotron dominieren schon im stylischen Opener ‚Twin Peaks‘, bevor Schlagzeug und Gitarre einsetzen und eine fast hypnotische Stimmung verbreiten. im folgenden ‚Surge‘ wird das Tempo dann etwas angezogen. Später drängen sich auch Jazz-Elemente auf dem Piano in den Vordergrund. Die Grundstimmung ist relaxt, auf allzu viel Gitarrengefrickel wird verzichtet. Klassische Einflüsse sind Genre-Ikonen wie Genesis, Pink Floyd und besonders King Crimson, wobei hier weniger ein direkter Einfluss zu hören ist als mehr eine spirituelle Inspiration. Wer die genannten Bands mag, wird sich auch mit Fren anfreunden können – einer Band, die man als Liebhaber progressiver Musik im Retrostil unbedingt auf dem Schirm behalten sollte.

 

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Album Import via Just For Kicks Music 

Michael

Michael kam über die Konzertfotografie zu Whiskey-Soda und verbindet das Bildermachen gerne mit Konzertberichten und CD-Rezensionen. Als Chefredakteur für den Bereich Bluesrock mag er aber auch viele aus dem Blues entsprungene Genres wie diverse Metal-Spielarten. Daneben landen gerne Progressive- und Classic Rock und Americana auf seinem Drehteller, bevorzugt auf klassischem Vinyl. Wenn dann noch Zeit bleibt, findet ihr Michael bevorzugt im (Heim)Kino oder natürlich irgendwo da draußen zum Fotografieren. 

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