Striker

Striker

Striker feiern dieses Jahr ihr zehnjähriges Bandjubiläum, dabei hat das Quartett aus dem kanadischen Edmonton vor allem in den beiden letzten Jahren mit viel Fleiß und Power an großer Popularität gewonnen. Das letzte, vierte Album „Stand in the Fire“ ist vor erst einem Jahr veröffentlicht worden – und die vier Jungs gehen ihren Weg des klassisch inspirierten, energiegeladenen Heavy Metals mit dem selbstbetitelten, fünften Album unbeirrt weiter. Warum auch etwas ändern, wenn das Ergebnis mehr als stimmig ist? Denn Striker zeigen beeindruckend, daß man sich sehr wohl stark an den großen Metal-Bands der Achziger orientieren kann, ohne ein langweiliger Abklatsch zu sein. Das zeigt sich auf den ersten Blick am schlichten, beinahe ikonischen Cover-Artwork mit Schlange, Schwertern und Schädel. Der klassische Metal in letzter Zeit ja allgemein eine Art Revival mit potenten, jüngeren Bands durchmacht. Was viele junge und junggebliebene Metalheads freut. Das Genre ist lebendig, sie ist energiegeladen und die jungen Bands haben Bock auf Mucke im Stil ihrer Vorbilder. „New Wave of Heavy Metal“ nennt sich das dann. Striker gehören zweifellos dazu.

Die Kanadier haben sich neben den unvermeidlichen großen Namen Iron Maiden, Judas Priest oder Dio vor allem auch bei Speedmetalbands wie Enforcer, Accept oder dem Frühwerk von Anvil inspirieren lassen. Heraus kommt ein geradliniger, grundehrlicher Mix, der für gute Laune und rhythmisches Wippen der Füße und des Nackens sorgt. Vor allem bei den Refrains macht sich herrliches Nostalgie-Feeling breit. Sänger Dan Cleary hat ein wahrhaft mächtiges Organ, mit dem er sich ein ums andere Mal in schwindelerregende Höhen auf der Tonleiter emporschraubt. Der Rest steuert schicke Leads und Solos sowie harmonierende Backing Vocals bei. Variiert wird gelegentlich beim Tempo und den Riffs, sonst gibt’s keine großen Spielereien oder Innovationen zu bewundern. Muss es ja aber auch nicht immer! Denn das was Striker liefern, liefern sie tonnenweise und in atemberaubender Konsequenz. Heulende Gitarren, knackige Rhythmen und Gesang aus dem Metal-Himmel. Schickes Teil!

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