RYAN ADAMS präsentiert dritten Song von Prisoner

Am 17. Februar ist es endlich soweit: Ryan Adams veröffentlicht mit „Prisoner“ sein erstes „richtiges“ Studioalbum seit 2014.

Das bedeutet natürlich nicht, daß Adams in den letzten drei Jahren auf der faulen Haut gelegen hätte. So hat er beispielsweise das großartige „Live At Carnegie Hall“ genauso unters Volk gebracht wie seine Coverversionen des Taylor Swift-Albums „1989“ und eine ganze Reihe über sein PaxAm-Label veröffentlichte Singles und EPs.

Den ersten Hörproben nach zu urteilen, setzt Prisoner dabei die musikalische Linie von „Ryan Adams“ und „1989“ fort: vielleicht etwas rockiger und definitiv zugänglicher als früher, weniger Country als zu „Gold“- oder gar Whiskeytown-Zeiten, aber genauso emotional und nie platt.

Nach ‚Do You Still Love Me‘ und ‚To Be Without You‘ gibt es nun einen dritten Vorgeschmack auf „Prisoner“: hier kommt ‚Doomsday‘!

Adams selbst sagt über das Album: „Ich war dermaßen versunken in meine Erfahrungen als Mensch, dass das hier wirklich die einzige Platte ist, die an diesem Punkt aus dieser Situation entstehen konnte.Für jede einzelne Note schwebte mir ein ganz spezifischer Sound vor, und ich bin sehr stolz auf die Ergebnisse. Wir haben da wirklich wochenlang dran gearbeitet, um für alles den richtigen Sound zu finden. Das ging so weit, dass wir sogar das richtige Metallstück oder das perfekte Rohr gesucht haben, um darauf zu hämmern.“

„Natürlich werden die Leute fragen, ob dieses Album nun von meinem eigenen Leben handelt. Die Antwort darauf lautet: Ja. Allerdings sollte man wissen, dass die Antwort auf diese Frage schon immer ja gelautet hat. Ich habe schon immer basierend auf eigenen Erfahrungen geschrieben – wobei ich mir da durchaus künstlerische, dichterische Freiheiten eingeräumt habe. Wann bitteschön habe ich das nicht getan? Und klar handelt dieses neue Album von Liebeskummer, aber es geht um weitaus mehr als das. Diese Songs handeln davon, das wahre Wesen des Verlangens zu verstehen – und zu verstehen, wie einem das mehr noch als jedes andere Erlebnis im Leben das Herz brechen kann.“

Zur Erinnerung oder für alle, die es verpasst haben, hier noch einmal die anderen beiden Vorabveröffentlichungen:

SaschaG

Verteidiger der uncoolen Musik: AOR, Symphonic Prog, Hardrock, Thrash- und Achtziger-Metal, Stax/Atlantic und Mainstream-Rock. Süchtig nach BBC-Serien und schrägem Humor. Findet, dass "Never Let Me Down" nur das viertschlechteste Bowie-Album ist und "Virtual XI" besser als alles, was Iron Maiden danach gemacht haben. 

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