Soto

Origami

  • Artist: Soto
  • Album: Origami
  • Label:
  • Release: 2019-05-24
  • Medium:
  • Bewertung:3+

Zuletzt machte Jeff Scott Soto als Frontmann der neuen Prog-Metal-Gruppe Sons of Apollo mit Ex-Dream-Theater-Musikern Mike Portnoy und Derek Sherinian auf sich aufmerksam. Deren zweites Album wurde unlängst für Anfang des kommenden Jahres angekündigt.

„Origami“ dagegen ist nach zahlreichen Solo-Alben und früherem Schaffen mit Yngwie Malmsteen, Journey oder TSO das dritte Album der nach ihm benannten Band, das erstmals bei den Prog-Spezialisten von Inside Out Music erscheint. Herausgekommen ist ein anspruchsvolles, dramatisch anmutendes Rock/Metal-Album, das mit ‚Hymermania‘ direkt eingängig in die Lauscher geht. Die erste Single ‚BeLie‘ trägt neben Sotos gewohnt kräftiger Stimme die Handschrift seines spanischen Meister-Gitarristen Jorge Salan, der hörbar im Blues verwurzelt ist.

Die Songs und die Musikalität sind meisterhaft, aber von wenigen Ausnahmen (‚Give in to Me‘) abgesehen fühlt sich das Album eher sperrig an. Bluesiger Heavy-Rock mit Prog-Touch ist das, der auf jeden Fall eigenständig und handwerklich super gemacht ist, aber doch weit weg von beispielsweise den Söhnen von Apollo. So richtig gezündet hat das Album beim Rezensenten nicht, obwohl dieser das wegen seiner Affinität zu Salan unbedingt wollte. Aber manchmal kann man so etwas nicht erzwingen.

DanielF

Harte Schale, weicher Kern. Chefredakteur und -metalhead in Personalunion und im "Nebenberuf" Sozialarbeiter, geht Daniels Geschmack von chilligem Americana (Cracker) bis zu kauzigem Indie-Rock (Eels), von klassischem Thrash (Metallica, Megadeth) bis modernem Death Metal (Deserted Fear), von opulent-schrägem Prog-Rock (Opeth, Gojira, Pervy Perkin) bis zu heftigstem Brutal Death Metal (Defeated Sanity, Wormed), von Bluesrock (Gary Moore, Anthony Gomes) bis Classic Rock (Alice Cooper, Queen) - um nur einen Teil zu nennen. Zudem hat er seit den frühen Neunziger Jahren ein leidenschafliches Faible für christliche Rockmusik in genau dieser stilistischen Bandbreite. 

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