Mongolische Viral-Hit-Band THE HU kündigt Album und Tour an

Eine drei Jahre alte Band, die noch vor Veröffentlichung eines Albums via Internet so dermassen durch die Decke geht, dass bei der ersten Europa-Tour ein drittel der Konzerte bereits ausverkauft sind. Das klingt nach einem viralen Hit. Kein Gangnam-Style zwar, aber immerhin über 17 Millionen Klicks für das im letzten Spätsommer bei Youtube veröffentlichte „Yuve Yuve Yu“. Es steht ausser Frage: Der Mix aus mongolische Folklore (inklusive den Instrumenten), dem betörenden Untertongesang und Metalgitarren ist ziemlich cool. Zumal die Jungs sowohl die Metal-Posen drauf haben als auch das Lehrbuch für ästhetisch ansprechende Musikvideos schön durchgearbeitet haben.

Nun haben die vier Mongolen ihr Album „The Gereg“ für den 13. September angekündigt. Neben dem schicken asiatischen Album-Cover gibts auch eine Handvolle Live-Termine bereits morgen sind die Jungs in Berlin, am Wochenende dann bei Rock am Ring bzw. Rock im Park.

06.06.2019 – Berlin, Sage
07.06.2019 – Nürnberg, Rock Im Park
08.06.2019 – Eifel/Nürburg, Rock Im Park
30.06.2019 – Hamburg, Knust
02.07.2019 – Köln, Luxor
05.07.2019 – CH-Zürich, Moods

Der Albumtitel kommt von einem Begriff, der für den ersten diplomatischen Ausweis benutzt wird und in der Zeit Dschingis Khans im Mongolischen Reich ausgegeben wurde. Das Bandlogo und das Objekt auf dem Cover stellt einen Schneeleoparden dar, der unter den mongolischen Stämmen spirituelle Bedeutung besitzt. Das einzelne Horn symbolisiert die Einzigartigkeit der Truppe – und The Hu sind tatsächlich einzigartig.

DanielF

Harte Schale, weicher Kern. Chefredakteur und -metalhead in Personalunion und im "Nebenberuf" Sozialarbeiter, geht Daniels Geschmack von chilligem Americana (Cracker) bis zu kauzigem Indie-Rock (Eels), von klassischem Thrash (Metallica, Megadeth) bis modernem Death Metal (Deserted Fear), von opulent-schrägem Prog-Rock (Opeth, Gojira, Pervy Perkin) bis zu heftigstem Brutal Death Metal (Defeated Sanity, Wormed), von Bluesrock (Gary Moore, Anthony Gomes) bis Classic Rock (Alice Cooper, Queen) - um nur einen Teil zu nennen. Zudem hat er seit den frühen Neunziger Jahren ein leidenschafliches Faible für christliche Rockmusik in genau dieser stilistischen Bandbreite. 

Tags:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.