Pertness

Metamorphosis


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  • Artist: Pertness
  • Album: Metamorphosis
  • Label:
  • Release: 2018-12-06
  • Medium:
  • Bewertung:3+

Die Schweizer Highland-Metaller Pertness feiern 2019 ihren 25. Geburtstag – zum letzten Nikloaus bereits beschenkten sie sich und ihre Fans mit dem vierten Studioalbum „Metamorphosis“ (Pure Steel Records). Der Markenkern der Band ist (neben den auf der Bühne getragenen Kilts) ihr schicker Mix aus Celtic-, Power- und Thrash Metal. Der sorgte in der Vergangenheit nicht nur bei der Zielgruppe, sondern auch der schreibenden Zunft durchaus für Verzücken. Besonders die Alben „Seven Times Eternity“ (2008) und „Frozen Time“ (2012) sind hier hervorzuheben.

Die Jungs sind immer noch mit Power am Start, sei es bei den groovenden Riffs (‚Words of Lies‘), stimmig-melodischen Gitarren-Leads (Intro von ‚Firestorm‘) oder deftigen Stakkato-Thrash-Drums. So gesehen: sicher gespielt, man bleibt seiner Linie treu im Berner Oberland. Was besonders auffällt: Die drei erwähnten, stilistischen Grundelemente fließen auf dem neuen Album noch mehr zusammen, sie bilden meist ein kompaktes Konglomerat. Bei den älteren Titeln war einerseits der Power-Metal-Anteil höher und die einzelnen Stile schienen sich mehr gegenüber zu stehen. Das sorgte für sehr interessante Dynamik und Abwechslung – hier fällt „Metamorphosis“ im Vergleich schwächer aus.

Dynamik und Abwechslung gibt allerdings noch immer, beim Tempo haben die Jungs die ganze Palette voll drauf. Von wegen, Schweizer im Allgemeinen und Berner im Besonderen seien langsam! Pertness haben vor allem den Midtempo-Uptempo-Wechsel stilsicher drauf, wie bei ‚Face to Face with Hell‘ oder beim großartigen ‚Flying To The Sun“. Beim abschließenden ‚There’s a Storm In My Mind‘ kommt der Celtic-Vibe im Dreiklang von Gitarre, Gesang und Flöte am besten rüber. Bei den typisch keltischen Melodielinien macht sich allerdings mitunter etwas Monotonie breit.

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Pure Steel Records (Label)

DanielF

Harte Schale, weicher Kern. Chefredakteur und -metalhead in Personalunion und im "Nebenberuf" Sozialarbeiter, geht Daniels Geschmack von chilligem Americana (Cracker) bis zu kauzigem Indie-Rock (Eels), von klassischem Thrash (Metallica, Megadeth) bis modernem Death Metal (Deserted Fear), von opulent-schrägem Prog-Rock (Opeth, Gojira, Pervy Perkin) bis zu heftigstem Brutal Death Metal (Defeated Sanity, Wormed), von Bluesrock (Gary Moore, Anthony Gomes) bis Classic Rock (Alice Cooper, Queen) - um nur einen Teil zu nennen. Zudem hat er seit den frühen Neunziger Jahren ein leidenschafliches Faible für christliche Rockmusik in genau dieser stilistischen Bandbreite. 

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