CHEAP TRICK bereits mit neuem Album in den Startlöchern

Im Hause Cheap Trick scheint der dritte (mindestens!) Frühling ausgebrochen zu sein. Nach dem 1990er Album „Busted“ mußte man bislang immer mindestens drei Jahre auf neues Material der Power-Pop-Erfinder warten – zwischen den letzten beiden Longplayern „The Latest“ und „Bang, Zoom, Crazy… Hello“ gingen sogar satte sieben Jahre ins Land. Umso erfeulicher, daß nur ein knappes Jahr nach dem Vorgänger mit „We’re All Alright“ bereits das nächste Album der Band in den Startlöchern steht.

Am 23. Juni erscheint „We´re All Right!“ als digitale Standard-Version mit zehn Titeln oder als Deluxe-Edition mit 13 Songs auf CD und Vinyl – oder eben auch puristisch als digitale Version. Einer der Bonussongs auf der Deluxe-Edition ist übrigens ein Cover des The Move-Hits „Blackberry Way“. Den Albumtitel haben Robin Zander, Rick Nielsen und Tom Peterson ihrem Über-Hit „Surrender“ entlehnt – laut Rolling Stone immerhin

„die ultimative 1970er-Teenager-Hymne“

. Entsprechend blicken Cheap Trick auch beim neuen Album sowohl zurück als auch nach vorne, mit der typischen Cheap Trick-Mischung aus Power Pop, Hard Rock und Beatles-lastigen Balladen.

Einige der Songs wurden übrigens bereits seit einer Weile live gespielt – ‚Radio Lover‘, ‚Lolita‘ und ‚She’s Alright‘ treffen auf exklusiv fürs neue Album geschriebene Titel. Die Methode, Songs erst einmal nur live zu spielen und irgendwann dann aufzunehmen, ist typisch für Cheap Trick. Auch ‚Surrender‘ stand jahrelang auf den Setlisten ihrer Konzerte, bevor es damit ins Studio ging. Der Erfolg jener Single ebnete ihnen den Weg zu einer fulminanten Japan-Tournee, aus der ihr erfolgreichstes Album „Cheap Trick Live at Budokan“ hervorging.

Vorab gibt es mit der Single ‚Long Time Coming‘ einen

„knusprigen Hardrocker mit einem Kinks-artigen Riff“

(Billboard), oder, in den Worten von Rick Nielsen selbst:

„Unsere Interpretation von Slade und MC5, von AC/DC und Aerosmith: Bands, die wir mögen und die uns inspiriert haben“

.

SaschaG

Verteidiger der uncoolen Musik: AOR, Symphonic Prog, Hardrock, Thrash- und Achtziger-Metal, Stax/Atlantic und Mainstream-Rock. Süchtig nach BBC-Serien und schrägem Humor. Findet, dass "Never Let Me Down" nur das viertschlechteste Bowie-Album ist und "Virtual XI" besser als alles, was Iron Maiden danach gemacht haben. 

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