Martin J. Andersen

Victory in Motion

  • Artist: Martin J. Andersen
  • Album: Victory in Motion
  • Label:
  • Release: 2020-07-31
  • Medium:
  • Bewertung:2+

Seit einer Weile begleiten wir die Veröffentlichungen von Blindstone, dem tollen Blues-Rock-Trio um Gitarrist und Sänger Martin Jepsen Andersen. Im Januar verliehen wir dem dänischen Power-Trio für ihr neuestes Album „Deliverance at the Crossroads“ unsere Album des Monats Auszeichnung. Kurz darauf sprachen wir mit Andersen am Rande eines fulminanten Live-Auftritts in einem unserer Video-Interviews.

Obwohl der Metalhead im Herzen mit Meridian, Kuko de Kobra und einigen weiteren Bands überaus aktiv ist, gab er nun fünf Jahre nach seinem Solo-Debüt „Six String Renegade“ sein zweites Solo-Album heraus. „Victory in Motion“ (Grooveyard Records) erschien Ende Juli bei seinem „Haus-Label“ Grooveyard Records und ist im Gegensatz zu seinem direkten Vorgänger ein reines Instrumental-Album. Im Zentrum stehen die Saiten – und wie! Andersen hat neben der Gitarre auch den Bass selbst eingespielt, lediglich für die Drums erhielt der gute Mann Unterstützung bei seiner fulminanten „One Man Show“.

Geprägt und inspiriert von Gitarristen wie Jimi Hendrix, Eric Gales, Lance Lopez und Joe Satriani lotet Andersen mit seiner russischen Kononykheen Breed Twenty Seven mit immer dem richtigen Riecher höchst abwechslungsreich das komplette Feld des Gitarren-Rock aus. Die Grundlage des Genres und auch der zehn Songs ist klar der Blues, an einigen Stellen schimmert aber auch Heavy Rock, Classic Rock und teils sogar Metal durch.

Bei der einleitenden „Overture“ und „March of the Machines“ ist das knackiger Melodic Rock. „Paradigm Shift“ begeistert mit harten Riffs zu Beginn, mit Tapping par excellence und einem metallischen Eindruck. „Signs and Portents“ flirtet mit Flamenco-Gitarren und in dieser Richtung bietet das Album einiges mehr. Wem ein Album nicht genug Gitarre, Riffs, Soli und Geschredder enthalten kann, der ist hier goldrichtig. Er findet einen absoluten Leckerbissen!

Martin Jepsen Andersen bei Facebook

Martin Jepsen Andersen bei Grooveyard Records (Label)

DanielF

Harte Schale, weicher Kern. Chefredakteur und -metalhead in Personalunion und im "Nebenberuf" Sozialarbeiter, geht Daniels Geschmack von chilligem Americana (Cracker) bis zu kauzigem Indie-Rock (Eels), von klassischem Thrash (Metallica, Megadeth) bis modernem Death Metal (Deserted Fear), von opulent-schrägem Prog-Rock (Opeth, Gojira, Pervy Perkin) bis zu heftigstem Brutal Death Metal (Defeated Sanity, Wormed), von Bluesrock (Gary Moore, Anthony Gomes) bis Classic Rock (Alice Cooper, Queen) - um nur einen Teil zu nennen. Zudem hat er seit den frühen Neunziger Jahren ein leidenschafliches Faible für christliche Rockmusik in genau dieser stilistischen Bandbreite. 

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