MIKE AND THE MECHANICS mit neuem Album und Single

Für Genesis-Fans beginnt 2017 ja sehr vielversprechend. Phil Collins geht wieder auf Tour, Steve Hackett veröffentlicht in zwei Wochen ein neues Album und geht auf Tour, Ray Wilson ist ja sowieso immer irgendwo unterwegs – und nun veröffentlicht auch Mike Rutherford mit Mike And The Mechanics das mittlerweile achte Studioalbum „Let Me Fly“.

Besagtes Album ist das zweite der aktuellen Besetzung der Mechanics, die in den letzten Jahren durch regelmäßiges Touren enorm zusammengewachsen ist: Mike Rutherford (Gitarre/Bass), Luke Juby (Keyboards), Gary Wallis (Schlagzeug), Anthony Drennan (Gitarre) sowie Andrew Roachford und Tim Howar als Sänger. Wirkliche Neuerungen oder stilistische Experimente sind hierbei freilich nicht zu erwarten, wie die erste Single ‚Don’t Know What Came Over Me‘ beweist: melancholische, erwachsene Popsongs mit eingängigen Melodien und charismatischen Vocals von Andrew Roachford. Oder anders gesagt: Musik von einem Mann, der sich selbst nichts mehr beweisen muss und nur noch macht, auf was er Lust hat.

Das Album „Let Me Fly“ erscheint am 7.April und wird in Deutschland wieder über BMG erscheinen. „Ich hätte nie gedacht, dass Mike And The Mechanics so lange Bestand haben würde. Aber als 15-Jähriger hätte ich mir auch nicht träumen lassen, dass sich Genesis über viele Jahre beständig weiterentwickelten.“ sinniert Rutherford. „Ich habe nie langfristig geplant, auch nicht mit Genesis. Ich werde ‚Let Me Fly’ veröffentlichen und dann sehen, wie das Album laufen wird. Was in diesem Jahr geschieht, wird mir den Weg dahin zeigen, was danach ansteht. So gefällt mir das.“

Vorbestellungen für das Album können jetzt schon bei Amazon vorgenommen werden, sowohl auf CD als auch auf Vinyl.

Foto: Patrick Balls

SaschaG

Verteidiger der uncoolen Musik: AOR, Symphonic Prog, Hardrock, Thrash- und Achtziger-Metal, Stax/Atlantic und Mainstream-Rock. Süchtig nach BBC-Serien und schrägem Humor. Findet, dass "Never Let Me Down" nur das viertschlechteste Bowie-Album ist und "Virtual XI" besser als alles, was Iron Maiden danach gemacht haben. 

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