Kennt ihr schon … EYEVORY?

Eyevory aus Bremen spielen progressiven Rock mit Pop-, Folk-und Symphonic-Elementen. Wir haben die Hanseaten gebeten, sich Euch vorzustellen.

Bitte erzählt uns doch was über eure Bandgründung. Wer seid ihr überhaupt?

Jana: Die Band ging 2012 aus der früheren Pop-Rock Formation „pinK mercury“ hervor. Ich (Vocals, Bass) und Kaja (Vocals, Flöte) haben uns als Teenager kennengelernt und beschlossen, zusammen Musik zu machen.

David: Viele Jahre später stieß ich als Gitarrist dazu und brachte die Komponente des Prog mit ein, so dass sich das Ganze irgendwann 50/50 vermischte. Als wir 2011 eine Pause einlegten, war uns allen klar, dass wir gern einen Neuanfang wagen wollten. 2013 kam unser neuer Schlagzeuger Frank Alpers dazu. Und so wurden wir Eyevory.

Hat Eure Band sowas wie ein Alleinstellungsmerkmal?

David: Die meisten Menschen werden sich auf die Querflöte stürzen, meiner Ansicht nach ist der Aspekt, dass wir Eingängigkeit mit Komplexität gut vereinbaren können mindestens genauso wichtig.

Kaja: Im Bereich der Rockmusik fällt einem meist nur ein weiteres Beispiel ein, das die Querflöte in diesem musikalischen Genre populär gemacht hat – Jethro Tull. Auch wenn der Vergleich mit dieser Band einem geradezu ins Auge springt, so ist unsere Musik und auch der Einsatz der Querflöte gänzlich anders.

Jana: Eine weitere Seltenheit ist sicher auch die Präsenz von zwei Lead-Sängerinnen und der damit verbundene Satzgesang.

Das Einhorn in Eurem Band-Logo ist ja ein Prog-Klischee. Welches Klischee über progressive Rockmusik stimmt Eurer Meinung nach überhaupt nicht?

David: Lange Songs, ewig lange Soli, komplizierte Instrumentalteile, aberwitzige Taktarten, mystische Stimmungen, Keyboardburgen, Doppelhals-Gitarren, Elfen, Kobolde und Tolkien. All das sind Klischees, die man meistens bei einzelnen Bands findet. Genesis mit Peter Gabriel müssen zwar meistens als Prototyp für Progklischees herhalten, doch eigentlich trifft keines davon grundsätzlich auf alle zu. Wir sind relativ kompakt und songorientiert, versuchen aber auch die Klischees eher spielerisch und augenzwinkernd einzusetzen anstatt die obligatorischen Merkmale weiter platt zu treten.

Jana: Wir haben sogar ZWEI Einhörner!

Worauf können sich Freunde von progressiven Klängen bei
eurem kommenden Album freuen?

David: Ein Konzeptalbum mit einer interessanten Story, musikalische Motive, die abgewandelt immer wieder in Erscheinung treten, lange und kurze Songs laute und leise, böse und freundliche Momente. Es gibt ein paar schicke Gitarren- und Basssoli und viel Liebe zum Detail.

Jana: Wir stecken momentan mitten in der Produktion, werden dann während der Tour pausieren und parallel eine Crowdfunding Kampagne starten. Unsere Hoffnung ist, die Produktion im Winter abschließen zu können.

Wo seht ihr Euch/Eure Band in 5 Jahren? Konkrete Pläne?
Schwärmerische Visionen?

Kaja: Fünf Jahre sind eine lange Zeit. Wir werden bis dahin hoffentlich noch mindestens ein weiteres Album veröffentlicht und uns musikalisch weiterentwickelt haben. Ausserdem wollen wir weiterhin möglichst viel live unterwegs sein. Ein Traum wäre es, europaweit zu touren.

Jana: Wenn wir immer mehr Menschen mit unserer Musik erreichen und sogar berühren und inspirieren und sich Eyevory finanziell von selbst trägt, ist einiges erreicht.

David: Wir hoffen, dass viele Menschen das mögen, was wir tun und mehr Leute auf unsere Konzerte kommen und die CD’s kaufen. Ein Erfolgs-Album (a la „Dark side of the moon“) zu haben, wäre toll. Ist aber sicherlich vermessen, in der heutigen Zeit mit sowas zu rechnen…

– Im Oktober und November sind Eyevory auf Deutschland-Tour. Gewinnt bei uns Tickets und das aktuelle Album „Hope“.

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