Das Wave Gotik Treffen – Auch Gothicprinzen dürfen lächeln

Wo von "Gothic" die Rede ist, da sind Traurigkeit, Melancholie und die Farbe Schwarz nach allgemeiner Anschauung nicht weit. Gothic-Charaktere gelten als unnahbar in ihrer maroden Schönheit. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Besucht man das Wave Gotik Treffen in Leipzig, offenbart sich einem die Gothic-Welt in schier unermesslicher Vielfalt. Unsere Autorin Tanem 'W&W' Loseva-Bakhtiyari befragte Pressesprecher Cornelius Brach zum Werdegang dieses wichtigen Events.

Das weltgrößte Grufti-Festival ist einzigartig sowohl in seiner Atmosphäre als auch in der Bandbreite an Events und Musikstilen, die es Jahr für Jahr kuratiert. Der Leipziger Frühsommer vermittelt ein freiheitliches und zugleich behütetes Lebensgefühl im Kreise tausender, die genau so ticken wie man selbst – egal ob aus Frankreich, Australien oder aus einer anderen Ecke des Globus. Hier werden Freundschaften nicht nur geknüpft, sondern auch alljährlich gepflegt.
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Dein viktorianisches Kleid wird ausgezeichnet ins Opernhaus passen, deine Steampunk-Accessoires machen sich gut beim biologischen Erforschen mysteriöser Todesfälle auf einer der zahlreichen Lesungen. Vielleicht möchtest du aber auch himmlisch duftende Rosen in einem Geschäft nahe des Südfriedhofs kaufen, um ein paar von ihnen an Gräbern abzulegen, die du während deiner Führung dort passierst. Das Wave Gotik Treffen wird einen vorbei an vielen lächelnden Menschen bis in die hintersten Winkel der Stadt führen – so man sich denn darauf einlässt.

Cornelius Brach, seines Zeichens WGT-Pressesprecher, ist einer dieser Lächelnden. Ein sehr vereinnahmender noch dazu. Wir sitzen mit ihm im sonnendurchfluteten Pressebüro auf dem agra-Messegelände, dem Herzstück des Festivalterrains, und befragen ihn zum Werdegang dieses wohl wichtigsten Events der Schwarzen Szene.

Das Wave Gotik Treffen zählt zu den beliebtesten und vielseitigsten Festivals auf dem Globus. Wie erklärst du dir den anhaltenden Erfolg?

Dieser Erfolg hat wenig mit aufwändigen Werbestrategien und PR-Arbeit zu tun. Es hat sich alles von alleine entwickelt. Am Anfang stand das einzigartige Konzept derjenigen, die die Idee entwickelt hatten. Es sollte mehr sein als nur irgendein weiteres Musikfestival, wie es sie schon überall gab. Es sollte ein Treffpunkt werden für Menschen, um sich kennen zu lernen und gemeinsam ein wenig mehr zu erleben als bloß Konzerte und Partys. Von dieser neuen Idee waren viele sehr angetan und so verbreitete sie sich schnell, auch weltweit. Jeder, der Teil der Gothic-Szene ist, hat mindestens schon mal vom WGT gehört, oder träumt gar davon, eines Tages dabei sein zu können, falls er das nicht schon war. Es macht uns ein wenig stolz, dass so viele Menschen so einen weiten Weg in Kauf nehmen. Ich kenne da etwa einen Mann aus Japan, der seit zehn Jahren jedes Jahr hierher kommt und sogar ein paar Monate in Leipzig bleibt, weil er die Stadt mag. So etwas bestätigt uns in dem, was wir tun und zeigt, dass es uns auch langfristig gelungen ist, die besondere Atmosphäre aufrecht zu erhalten (lächelt zufrieden).
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Was ist geplant, um auch weiterhin das Niveau zu halten? Inwieweit möchtet ihr das Festival vielleicht sogar noch verbessern?




Manchmal fragen uns Leute, warum wir nicht von 20.000 auf 25- bis 30.000 Besucher aufstocken wollen. Das Festival zu vergrößern, ist aber nicht unsere Absicht. Auch wenn es durchaus umsetzbar wäre, ein paar mehr Headliner und bekannte Bands zu buchen und Tagestickets anzubieten – Hauptanliegen bleibt es, die Atmosphäre zu bewahren. Und dazu bedarf es nichts weiter. Das WGT funktioniert in der Form, in der es erfunden wurde, und die Leute sind glücklich damit, was die durchgehend konstante Besucherzahl zeigt. Deswegen wollen wir es gern in der bisherigen Form erhalten. Natürlich möchten wir neue kulturelle Veranstaltungen planen und Bands einladen, die vielleicht nicht jeder kennt, um die Attraktivität zu steigern. Aber die Menschen kommen unabhängig von der Popularität des Lineups nach Leipzig. Es geht um mehr als bloß ein paar berühmte Bands – und die Besucher wissen das.

Wie hat sich die Haltung von Stadt und Verwaltung gegenüber dem Festival entwickelt? Habt ihr Unterstützung von behördlicher Seite erfahren?

In den ersten Jahren nicht, was wohl auch an den zahlreichen Vorurteilen seitens der Einwohner und diverser Einrichtungen gelegen hat. Das hat die Organisation damals erschwert, isnbesondere was die Anmietung anging. Man wollte keine Goths, war wütend, ängstlich. Sie wussten nicht, mit welchen Leuten sie es zu tun hatten. Vielleicht feierten sie ja Schwarze Messen, waren Vandalisten, töteten Kinder … all diese Dinge. Heute ist das anders; man hat bemerkt, dass die Leute zwar bisweilen recht merkwürdig aussehen, aber im Grunde alle sehr entspannt und freundlich und vor allem keine Satanisten sind. Mittlerweile freut man sich jedes Jahr aufs Neue darauf, die vielen Gäste willkommen zu heißen, sie zu treffen und Bilder zu machen. Selbstverständlich profitiert die Stadt auch finanziell von den Besuchern. Auch Goths wollen schließlich schlafen, trinken, essen und Sachen kaufen. Die Stadt hat mittlerweile realisiert, dass ihr das zum Vorteil gereicht, und das weltweit einzigartige WGT ist ein subkultureller Teil des Stadtmarketings – neben Johann Sebastian Bach als der hochkulturellen Hauptattraktion. 
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Was ist dir bei deiner Arbeit am wichtigsten?



Das Aufrechterhalten der Atmosphäre. In den letzten Jahren ist die Szene zunehmend kommerzieller geworden. Viele Bands sind kommerziell erfolgreich, viele Marken verkaufen Gothic-Schmuck und -Kleidung. Das ist gut, denn man kann es einfach anziehen und braucht es nicht selbst entwerfen und herstellen. Aber wir haben keine Sponsoren wie andere Festivals sie haben. Klar: Wir sind eine Firma und verdienen Geld mit dem WGT – das ist kein Geheimnis. Und trotzdem: Wir möchten nicht zu kommerziell werden. Deshalb wollen und brauchen wir keine Sponsoren. Deshalb laden wir Bands ein, die vielleicht keinen großen Namen haben mögen, aber wirklich gute, qualitativ hochwertige subkulturelle Musik machen und die Szene bereichern.
Dann versuchen wir, viele kulturelle Aktivitäten einzubeziehen. Wir möchten ein Interesse der Menschen wecken und bedienen, das über Live-Konzerte hinausgeht. Sie vielleicht ein wenig zwingen. Etwa diejenigen, die eigentlich nie in die Oper gehen würden. Wir laden sie ein: Es ist kostenlos, beziehungsweise im Ticketpreis inbegriffen. Ihr könnt Oper ausprobieren. Oder ihr besucht ein Museum. Viele ergreifen diese Möglichkeit und finden es am Ende super.
Insofern spüren wir eine gewisse Verantwortung. Auch was die Musikauswahl betrifft: Wenn eine unbekannte Band auf dem WGT auftritt, kann ihr das einen Schub verleihen; sie wird ziemlich bald ein ganzes Stück bekannter sein.

Bei uns gehen einige hundert Bewerbungen ein von Bands, die gerne auf dem WGT spielen würden. Wir hören uns jede einzelne CDs, jedes Promo-Päckchen aufmerksam an, auch wenn wir nie zuvor von der jeweiligen Band gehört haben. Wir können sie bekannt machen, indem wir ihnen eine Plattform bieten, die sie auf keinem anderen Festival hätten, und so dazu beitragen, dass die Musik am Leben bleibt und die Szene guten neuen Input bekommt. Schließlich gibt es nicht mehr viele alte Helden, und die, die es noch gibt, werden stetig älter. Wir müssen schauen, wer als nächstes kommt.

Wenn die Besucher zum Festival kommen, gilt ihre erste Aufmerksamkeit der Farbenpracht und der Schärfe der Impressionen. Du bist bereits seit Jahren Teil des Organisationsteams und kennst das Festival aus der Arbeitsperspektive. Beeinflusst das deine Wahrnehmung der WGT-Zeit? Verblassen da Farben? Verlieren die Eindrücke an Kraft?


Klar gewöhnt man sich an all die Dinge, die damit verbunden sind. Du hast viele Bands gesehen, viele Leute kennen gelernt. Du weißt, wie die ganzen Leute aussehen, die da herumlaufen. Aber langweilig wird es nie. Darf es auch nicht, denn wenn wir das Interesse an dem Event und an seinen Besuchern verlieren, können wir es nicht mehr so gewissenhaft organisieren wie bisher.

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Das WGT-Programm besticht durch die Vielseitigkeit der verschiedenen Veranstaltungen. Wie entsteht es – als Gruppenarbeit oder durch denn Entschluss eines einzelnen klugen Kopfes?

Es ging los mit ein paar Konzerten und Partys in den ersten Jahren. Das waren zwei 20-jährige Goths aus Leipzig, die 1992 die Idee hatten und mit ein paar hundert Leuten anfingen. Mittlerweile arbeiten wir ganzjährig zu zehnt an der Organisation. Es gibt verschiedene Verantwortungsbereiche; so zwei, drei kümmern sich um die kulturellen Angebote. Ein paar andere regeln das Vertragliche mit den Venues und Bands, und so weiter. Manchmal haben wir eigene Ideen, wie zum Beispiel ein klassisches Konzert oder eine Ausstellung auf die Beine zu stellen. Andererseits sind wir anderen Einrichtungen und Clubs hier in Leipzig zu Dank verpflichtet. Viele bieten uns Events wie Ausstellungen, Lesungen oder Partys an, die sie dann in Eigenregie vorbereiten. Wir prüfen dann, ob das ins Programm passt und entscheiden entsprechend. Wir könnten aber auch gar nicht sämtliche Programmpunkte im Alleingang erarbeiten. Kein Wunder bei 350 Einzelveranstaltungen während dieser Jahre.



Wem ist eigentlich das mit den Friedhofsführungen eingefallen?



Das weiß ich leider nicht (lacht). Sorry.

Auf dem Programm stehen Konzerte, Partys, Lesungen und Ausstellungen. Meiner Meinung nach kommen aber die Tanz-Performances ein wenig zu kurz. Wäre das Festival nicht runder mit ein paar mehr Veranstaltungen dieser Art?

Bislang haben wir da keinen Bedarf gesehen … (wird still)



Niemand hat gefragt oder etwas in der Richtung vorgeschlagen?


Nicht wirklich. Natürlich reagieren wir auf Besucherwünsche. Möglicherweise haben sogar ein paar Leute gefragt, es werden aber nicht genug gewesen sein, um wirklich einen Anstoß zu geben, über so etwas nachzudenken. Aber … wr hatten in den letzten Jahren ein paar Workshops und Shows im Villa-Club.



Aus welchem Grund ist deiner Meinung nach gerade Deutschland zum Modellbeispiel für Gothic-Kultur geworden? Hat das mit der Mentalität zu tun? Mit der Sprache?



Das ist schwer zu sagen. Möglicherweise liegt das an den deutschen Werten von Ordnung und Disziplin, die hier gefragter sind als anderswo. Der Maxime, alles gut geplant sein muss. Den meisten liegt eher das Gegenteil, sie wollen ausbrechen, verrückt sein, es ist ihre Antwort auf den typisches Deutschen, der vergleichsweise langweilig ist. Aber das ist jetzt nichts weiter als eine Annahme.
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Was ist für dich als Repräsentant der deutschen Gothic-Kultur attraktiv an Bands aus dem Ausland?


Das ist natürlich ein interessanter Punkt. Viele Bands sieht man hier in Deutschland nicht so oft. Auf dem Amphi-Festival oder dem M’era Luna sieht man deutsche Bands, auf dem WGT kommen viele aus anderen Ländern. Sie bringen spezielle Eigenschaften der Musik und der Gothic-Szene ihrer Heimat mit ein. Das ist dann natürlich interessant zu hören, inwiefern sich der Electro griechischer oder russischer Bands von dem der deutschen unterscheidet. Und wie ich schon sagte: Wir wollen Bands dabei haben, die einem andere Festivals nicht bieten. Das ist auch unsere Herausforderung: neue Bands kennen zu lernen, die ins Programm passen und das WGT ein wenig mehr zu etwas Besonderem machen.

Würdest du am Profil des Wave Gotik Treffens, wie es sich in den letzten Jahren in den Medien entwickelt hat, etwas verändern oder ergänzen wollen?



Nicht wirklich, denn soweit ich die Erfahrung machen konnte, hat das WGT einen ziemlich guten Ruf unter Besuchern und Künstlern sowie auch in der Presse, die überwiegend positiv über uns schreibt. Es ist in seiner Größe einzigartig auf der Welt und die Menschen reisen aus ganz Europa und Übersee an. Ich wüsste auch gar nicht, was man noch ändern könnte. Vielleicht macht die Boulevardpresse ein bisschen Angst. Die schreibt, als wäre das hier alles nur ein großer Jahrmarkt. Man verkleidet sich und das war’s dann auch schon fast. Damit fischen sie natürlich etwas an der Oberfläche. Die meisten Journalisten erkennen aber, wie sehr viel mehr es für viele Menschen neben Kostüm und Konzerten noch bedeutet.



Cornelius, welche persönlichen Voraussetzungen bringst du mit, dass man den Posten des Pressesprechers mit dir besetzt hat?

Ich bin mittlerweile zwanzig Jahre Teil der Szene, kenne sie und ihre Bands gut und war selber viele Jahre WGt-Besucher. Zum ersten Mal 1998. Und da habe ich einiger der Veranstalter kennen gelernt, die zum Teil auch in Leipzig leben. Und sie mich. Das war praktisch schon eine der Qualitäten: Sie mussten mich kennen und mir trauen. Mein Englisch ist nicht perfekt, aber ganz in Ordnung, weshalb ich auch in der Lage bin, mit ausländischen Journalisten zu reden. Und ich habe selber Journalismus studiert.
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Konntest du diese Qualitäten weiterentwickeln oder hast noch weitere hinzugewonnen im Laufe deiner Tätigkeit?

Natürlich! Je länger du involviert bist, desto mehr Wissen häufst du an über das Event und die Leute, die herkommen. Ich kann also Fragen immer besser beantworten. Die meisten sind natürlich einfach zu beantworten, wie etwa die nach den Besucherzahlen und den Highlights. Aber ich treffe eben auch auf Leute wie dich, die Fragen stellen, die darüber hinaus gehen. Und nach neun Jahren Engangement lassen sich auch Fragen nach Booking, Organisation und so weiter umfassend beantworten. Es ist eine gute Möglichkeit, mein Englisch zu trainieren, denn in meinem Privatleben treffe ich nicht auf viele Menschen aus dem Ausland. Ich würde nicht einmal sagen, dass ich ein sehr offener Mensch bin. Aber ich habe gelernt, ein wenig offener und entspannter zu sein, wenn ich meinen Job mache, weil es einfach notwendig ist. Ich kann nicht einfach nur dasitzen und „Halloooo“ sagen (winkt ironisch mit der Hand).
[seite4]Wieso hast du dich entschieden, vom normalen Festivalbesucher zum Mitglied des Organisationsteams aufzusteigen?

Das war natürlich eine sehr aufregende Perspektive, beteiligt zu sein an der Veranstaltung und Planung eines so großen Events, dem größten Zusammentreffen von Goths weltweit. Also war ich glücklich über diese Gelegenheit und meinen Teil zum WGT beizutragen. Die Frage, ob ich es nun tun würde oder nicht, hat sich mir gar nicht gestellt.


Würdest du sagen, du hast dein Ziel erreicht?

Ja, ich denke schon. Ich bin immerhin schon seit vielen Jahren ein Teil des Ganzen, und noch immer gefällt mir das Umfeld. Das hier ist nicht nur mein Job; ich bin auch noch immer ein bisschen Gast. Ich gehe umher und besuche Konzerte, einige Partys, mache ein bisschen Kulturelles mit. Ich bin an ganz ähnlichen Dingen interessiert wie der normale Besucher. Ich nehme mir im Mindesten die Zeit, meine Freunde hier zu treffen und neue Bekanntschaften zu machen.
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Wie hat es sich angefühlt, plötzlich Teil dieses dunklen Kosmos’ zu sein?



Ich war natürlich ziemlich stolz. Das ist etwas Besonderes gewesen, und viele Leute kennen mich jetzt und grüßen, wenn sie mich sehen. Ich hoffe, ich kann das noch ein paar Jahre länger machen. Lass uns abwarten, wie es sich entwickelt.


Hat sich deine Einstellung gegenüber Musikern verändert, seit du hinter den Kulissen tätig bist und ihnen regelmäßig backstage begegnest?
 
Das war sicherlich auch sehr aufregend für mich, insbesondere während der ersten Jahre: hinter der Bühne zu sein und Bands und Musiker zu treffen, die schon seit vielen Jahren meine Idole waren. Ich konnte plötzlich mit ihnen reden und sie kennen lernen …



Aber deine Haltung, hat die sich verändert?



Hat sie. Ich muss sagen, dass ich nicht allzu erfreulich fand. Wenn du eine Band liebst, nimmst du ihre Mitglieder ausschließlich als Künstler wahr, du kennst sie ja nicht persönlich und weißt nicht, was für Menschen sie sind. Selbst wenn sie privat nett und entspannt sind, verändert das etwas. Es nicht mehr dieselbe Faszination, wenn du die Künstler privat kennst und erkennst, dass es Menschen sind wie du und ich. Klar, auf der Bühne sind sie „Stars“, in der Szene die VIPs, aber plötzlich sprichst du mit ihnen auf Augenhöhe. Das war manchmal etwas seltsam für mich. Project Pitchfork habe ich zum Beispiel immer sehr gemocht, und dann Peer kennen gelernt. Der ist wirklich cool, aber dennoch war es sonderbar. Die Frage ist schwierig zu beantworten. Manchmal war es faszinierend, etwa wenn mir eine Band dann ein wenig besser gefiel oder ich die Menschen hinter einer Band sympathisch fand, die ich musikalisch eigentlich nicht mag. Manchmal aber war es, als würden meine Idole zusammenschrumpfen.
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Werfen wir einen Blick in die Zukunft, Cornelius: Wie glaubst du, wird es weitergehen?



Niemand weiß, wie sich das WGT in den nächsten Jahren entwickeln wird. Aber solange es die Gothic-Szene gibt, wird auch das WGT existieren.

Wir danken dem Veranstalter und und ganz besonders Cornelius Brach für die freundliche Unterstützung.

Interview: Tanem ‚W&W‘ Loseva-Bakhtiyari
Übersetzung: Valentin Erning

Fotos:
Tanem ‚W&W‘ Loseva-Bakhtiyari
Muckla Miu (Facebook)
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