STEVE HACKETT zelebriert die Vielschichtigkeit mit neuem Album

Steve Hackett ist einer der wenigen Musiker, die dem Credo des Progressive Rock immer treu geblieben sind: nie stillstehen, immer verändern, nie dem Massengeschmack nacheifern. Auf den 33 Studioalben, die Hackett solo oder als Bandmitglied veröffentlicht hat, hat er vom originalen Progressive Rock, den er mit Genesis mitgeprägt hat über reine Klassik-Alben vollkommen ohne Pop- oder Rock-Anteile bis zu Blues und World Music alles ausprobiert. Nun folgt am 24.März 2017 Album 34 – und es ist zu erwarten, daß auch das „The Night Siren“ betitelte neue Werk keine gesichtslose Massenware enthalten wird.

Die titelgebende Sirene soll laut Steve als Weckruf dienen, in Zeiten, die mehr als je zuvor von Konflikten und Ausgrenzung geprägt sind. Zu diesem Zweck hat Hackett eine ganze Reihe an Musikern aus aller Welt zusammengebracht, um mit ihm musikalisch die kulturelle Vielschichtigkeit zu feiern. Das sind neben Hacketts üblicher Liveband (Roger King, Nad Sylvan, Gary O’Toole, Rob Townsend und Amanda Lehmann) unter anderem die Sänger Kobi und Mira (aus Israel und Palästina), Drummer Nick D’Virgilio (USA), Malik Mansurov (Aserbaidschan), Gulli Breim (Island) und Nightwish-Mitglied Troy Donockley (GB).

Steves Kommentar zum Album im O-Ton:

“This latest waxing represents a bird’s eye view of the world of a musical migrant ignoring borders and celebrating our common ancestry with a unity of spirit, featuring musicians, singers and instruments from all over the world. From territorial frontiers to walled-up gateways, boundaries often hold back the tide. But while the night siren wails, music breaches all defences. To quote Plato, ‘When the music changes, the walls of the city shake’.”

Das Tracklisting der Scheibe:

1. Behind the Smoke
2. Martian Sea
3. Fifty Miles from the North Pole
4. El Niño
5. Other Side of the Wall
6. Anything but Love
7. Inca Terra
8. In Another Life
9. In the Skeleton Gallery
10. West to East
11. The Gift

SaschaG

Verteidiger der uncoolen Musik: AOR, Symphonic Prog, Hardrock, Thrash- und Achtziger-Metal, Stax/Atlantic und Mainstream-Rock. Süchtig nach BBC-Serien und schrägem Humor. Findet, dass "Never Let Me Down" nur das viertschlechteste Bowie-Album ist und "Virtual XI" besser als alles, was Iron Maiden danach gemacht haben. 

Tags:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.