BORA! BORA! BORA! – Ingos Highlights 2019

Bevor wir zu meinen Highlights 2019 kommen, möchten wir kurz inne halten, um verschiedenen Ereignissen zu gedenken: Interview mit Sabaton in der Halbzeitpause vom letzten Spieltag in der 3. Liga, Energie Cottbus kurz vor dem Abstieg, weil alle anderen Konkurrenten führen – ein absolut emotionaler Ausnahmezustand, der im tatsächlichen Abstieg wegen einem Tor gipfelte. Live dabei beim Auswärtsspiel in Altglinicke, bei dem die Tabellenführung der Regionalliga Nord-Ost erkämpft wurde. Dort das letzte Mal Pele Wollitz live gesehen. Der schlimme Verlust von meinem Hund Pepper, die nach zehn gemeinsamen Jahren in meinen Armen gestorben ist. Kurzum: 2020 kann nur besser werden, darum kommen wir nun zur Musik, dem Anker des zurückliegenden Jahres.

Nummer 5
Interview des Jahres
Freedom Call
Interviews mit Freedom Call sind immer entspannt, informativ und wunderbar heimelig – kein Wunder bei einen angenehmen Gesprächspartner wie Frontmann Chris Bay. Für das aktuelle Album „M.E.T.A.L.“ gab es im Spätsommer ein Skype-Videointerview, in dem wir völlig relaxed mit Weißwein und Bierchen auf dem sonnigen Balkon über Gott (bzw. Engel) und die Welt, den ehemaligen Schlagzeuger Daniel Zimmermann sowie natürlich das neue Album gesprochen haben.



Nummer 4
Konzert und Entdeckung des Jahres
Sirenia, Substage Karlsruhe
Berufsbedingt und familär gebunden gab es nicht viele Livekonzerte dieses Jahr, da muss genau ausgewählt werden. Nichts zu bereuen gab es bei der Sirenia-Tour im Frühjahr, bei dem sich die Band spielfreudig zeigte und auch ganz tief in die Historienkiste griff. Insgesamt war es einer der Auftritte, die viel zu schnell vorbei waren und locker noch einige Zeit länger hätte andauern können.

Von den drei Vorbands blieben vor allem die Italiener Alight im Gedächtnis, die mit ihrem modernen Gothic Metal und Ohrwürmern wie „The Portal“, „Walk To The Line“ oder „Let Me Touch The Horizon“ nachhaltig diverse Abspielgeräte blockierten.



Nummer 3
Metal-Alben des Jahres
Power. Metal.
Gefühlt war es ein gutes Jahr für Power Metal-Fans. Sabaton haben mit „The Great War“ viel richtig gemacht, beeindruckend (noch) mehr Chöre in ihren Klangkosmos integriert, tolle Musikvideos erschaffen und künstlerisch durch den Kniff des Erzählers wie auch der Umsetzung eine weitere Duftmarke gesetzt.

Das Debüt „Above The Sky“ von Majestica, die Band rund um Sabaton Gitarrist Tommy Johansson, überraschte durch frischen, unbeschwerten Hochgeschwindigkeitsmetal mit massig Keyboards und lieferte im Titeltrack auch das Bass-Intro des Jahres.

Freedom Call entdeckten die Engel für sich und zeigten mehr Abwechslung denn je auf dem aktuellen Album „M.E.T.A.L.“, über die vielen weiteren Glanztaten konntet ihr euch ja das ganze Jahr hindurch hier bei eurem Lieblingsmagazin informieren.

Nummer 2
Überraschung des Jahres
Die meistgehörten Songs in der Streaming-Playlist
Das war eine Überraschung, als vor kurzem eine Playlist mit den meistgespielten Songs 2019 aufpoppte und sich neben Five Finger Death Punch und den bereits oben aufgeführten Bands vor allem das aktuelle J.B.O.-Album „Wer lässt die Sau raus“, Scooter (einmal quer durch) oder Disco-Urgesteine wie Patrick Hernandez wiederfinden lassen. Zur Erklärung: Zahlreiche Gartenprojekte oder Grill-Aktionen mussten manchmal mit leichterer Musik untermalt werden.

Auch das neue Piraten-Projekt des ehemaligen Sound Storm-Sängers Philippe D’orange Black Corsair fand mit dem nun endlich ersten veröffentlichten Song „Northmen’s Way“ seinen Platz in dieser ominösen Liste, dazu zahlreiche Stücke aus Videospielen und Horrorpunk. 2019 war definitiv breit gefächert!



Nummer 1
Youtube
Warum Youtube, es gibt doch MP3s, Streamingdienste usw.? Neben vielen neu entdeckten Kanälen wie Nerdsheaven.de, China-Gadgets.de, Grillern wie FireKitchen oder BBQ aus Rheinhessen oder den wöchentlichen Nerdstreams von GetDigital werden Songs doch erst mit den dazugehörigen Videos so richtig greifbar und plastisch, sodass mit den Geschichten, die erzählt werden, in entsprechender Visualisierung noch mehr Emotionen erzeugt werden als mit der puren Musik. Und wer weiß, vielleicht wird Whiskey-Soda 2020 noch aktiver an der Videofront? Doch diese Pläne sind fast so alt wie das Magazin selbst 🙂

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