Ape Shifter

Ape Shifter II


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  • Artist: Ape Shifter
  • Album: Ape Shifter II
  • Label:
  • Release: 2019-03-29
  • Medium:
  • Bewertung:2

Wir sparen uns jetzt Sprüche wie „Mich laust der Affe“ oder „Klappe zu, Affe tot“, denn dieser Affe ist quicklebendig. Ape Shifter ist die Band des Gitarristen Jeff Aug, den viele als Stammgitarristen der britischen Musikerin Anne Clark kennen dürften. Nicht ganz so bekannt wie die Dame Clark dürfte Ape Shifter sein, aber das wollen wir hiermit ändern. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern Florian Walter am Bass und Drummer Kurty Münch liefert Jeff Aug mit Ape Shifter II das – ja, richtig geraten – zweite Album des Trios ab, das wie der Vorgänger im Bereich des instrumentalen, progressiven Rock und Metals bewegt. Die Gitarre dominiert, es wird mächtig Dampf gemacht, die Riffs fegen durch die Bude, so dass – Mist, jetzt sind wir doch wieder bei den Primaten – die Affen ganz wild werden.

Die Tracks des Albums sind für Prog-Verhältnisse kurz. Und nicht nur dafür: Zwei bis vier Minuten reichen in der Regel vollkommen aus, um mal mit einer schnellen, wilden Gitarre-Bass-Drums-Verschmelzung ordentlich Druck zu machen. 13 Songs haben es auf das neue Album geschafft, und sie sind fast alle um spannende, groovende Gitarrenriffs herum aufgebaut, immer wieder gibt es überraschende Tempi- und Taktwechsel, ein paar knackige Soli und im Prinzip alles, was das Herz des Rockfans erfreut. Seien es knackige Riffs im 70er-Retro-Stil, punkige kurze Ausraster oder kernige Metal Grooves: Joe Satriani trifft im Prinzip auf Jimi Hendrix, das ganze wird in eine Tube gefüllt und dann ganz schnell kräftig ausgedrückt. Gesang wird hier überhaupt nicht vermisst, auch wenn es ganz am Schluss im Song „Matilda“ dann doch noch Vocals gibt. Der wirkt aber eher wie ein Bonustrack, denn die wahre Stärke des Trios liegt ganz eindeutige bei den Instrumentals. Wah-Wah, Fuzz, immer wieder kernige Riffs und jede Menge Abwechslung sorgen hier für gute Laune.

Besonders lustig  sind hier auch die Songtitel. Ist ja auch eine Leistung, für Tracks ohne textlichen Inhalt auf Titel wie ‚No Chords Allowed, Jonathan‘ oder ‚Jiggy Jiggy Boom Boom‘ zu kommen. Ape Shifter machen auch mit ihrer zweiten Platte viel Spaß und dürften allen Fans von treibender Gitarrenmusik mit einer Affinität zum Prog, zu Metal oder auch zum Alternative Rock gut gefallen. Fazit: Alles andere als affig!

Michael

Michael kam über die Konzertfotografie zu Whiskey-Soda und verbindet das Bildermachen gerne mit Konzertberichten und CD-Rezensionen. Als Chefredakteur für den Bereich Bluesrock mag er aber auch viele aus dem Blues entsprungene Genres wie diverse Metal-Spielarten. Daneben landen gerne Progressive- und Classic Rock und Americana auf seinem Drehteller, bevorzugt auf klassischem Vinyl. Wenn dann noch Zeit bleibt, findet ihr Michael bevorzugt im (Heim)Kino oder natürlich irgendwo da draußen zum Fotografieren. 

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