The Good The Bad And The Zugly

Algorithm And Blues

  • Artist: The Good The Bad And The Zugly
  • Album: Algorithm And Blues
  • Label:
  • Release: 2020-01-17
  • Medium:
  • Bewertung:2

Wären wir ein Filmmagazin, würde wohl jeder auf einen Tippfehler schließen, wenn wir über The Good The Bad And The Zugly berichteten, aber hier geht es um Musik und nicht um Sergio Leones Italowestern mit fast gleichem Titel. The Good The Band And The Zugly stammen aus Norwegen und haben sich mit ihrer „Drink Beer, feel fine, smoke weed, fuck life!“-Einstellung eine Menge Fans gemacht. Da weiß man auch gleich, was kommt: Skate Punk und 90er Punkrock treffen auf skandinavischem Rock und jede Menge Spaß.

Sänger Ivar Nikolaisen ist mit seiner Hauptband Kvelertak in Hardcore-Regionen unterwegs, aber es bleibt immer noch etwas Zeit für den Punk und „Algorithm And Blues“ (Noisolution) der neuen TGTBATZ-Scheibe. Und auf dieser geht es ordentlich zur Sache: Alle Freunde der norwegischen Kollegen von Turbonegro dürften sich hier sofort zu Hause fühlen. Punk’n’Roll mit scheppernden Drums, groovenden Riffs und aggressiven Vocals, die in ihren Texten die passende und für diese Musik auch notwendige „Fuck Life“-Einstellung mitbringen. „Algorithm And Blues“ will laut gehört werden.

Richtig cool geworden ist auch das von Flu Hartberg gestaltete Cover, insbesondere das innere Artwork des Digipacks, das in bester Punkmanier die heutige Gesellschaft zeigt – verzweifelt auf die direkt ins offene Hirn gestöpselten Smartphones starrend. Unser Befehl an die Telefon-Starrer an dieser Stelle: The Good The Band And The Zugly kaufen. Dann könnt ihr gerne weiterstarren. Aber mit Musik dazu.

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Michael

Michael kam über die Konzertfotografie zu Whiskey-Soda und verbindet das Bildermachen gerne mit Konzertberichten und CD-Rezensionen. Als Chefredakteur für den Bereich Bluesrock mag er aber auch viele aus dem Blues entsprungene Genres wie diverse Metal-Spielarten. Daneben landen gerne Progressive- und Classic Rock und Americana auf seinem Drehteller, bevorzugt auf klassischem Vinyl. Wenn dann noch Zeit bleibt, findet ihr Michael bevorzugt im (Heim)Kino oder natürlich irgendwo da draußen zum Fotografieren. 

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