Acoustic Adventures Volume Two

„Kurz mal nachschlagen, was man zu Beginn des Jahres geschrieben hat und dann Copy & Paste. Ob es jemandem auffallen würde?“, waren die ersten Gedanken als es darum ging das Review zu Sonata Arcticas neuem Akustik-Album „Acoustic Adventures Volume Two“ (Atomic Fire) zu schreiben. Denn der erste Teil ist erst ein paar Monate alt. Einen Versuch ist es wert. Also mal gucken, was aus der letzten Rezension übernommen werden kann:

Vorne bis hinten kann „Acoustic Adventues – Volume One“ angemerkt werden, dass akustische Umsetzungen ihrer Songs für Sonata Arctica kein Neuland sind

Für „Volume Two“ gilt dies natürlich umso mehr!

Die neuen Arrangements sind gut durchdacht und sorgen immer wieder für Abwechslung

Japp, immer noch korrekt!

Besonders spannend wird es immer dann, wenn die Power-Metaller schnellere Songs in teilweise ruhigeren Versionen darbieten.

Oh ja, der Satz kann für „Acoustic Adventures Volume Two“ vielleicht sogar fett gedruckt werden! Denn es wird deutlich mehr als auf dem Vorgänger mit dem Tempo gespielt. Vor allem die flotteren Umsetzungen von „Black Sheep“, „I have a Right“ oder „Flag in the Ground“ begeistern. Auch die im Vergleich zum Originaltempo gedrosselten „Full Moon“ und „San Sebastian“ lassen keine Wünsche übrig und erhalten eine neue Tiefe. Als Ballade weiß dazu „Letter to Dana“ voll zu überzeugen.

Darüber hinaus bauen die Finnen immer wieder kleine Überraschungen ein- Hierzu gehören das Hammond-Orgel-Solo in „Black Sheep“, der düster knallende Bass in „Half a Marathon Man“ oder das Banjo in „Flag in the Ground“.

Ein Kritikpunkt an „Volume One“ war, dass Sonata Arctica sich an ihrer kompletten Diskographie bedient haben, jedoch ihr Debütalbum „Ecliptica“ außen vor gelassen hatten. Dieser Makel wird jetzt getilgt. Mit „My Land“ und „Letter to Dana“ sind gleich zwei Tracks von diesem vorhanden. Für Freundinnen und Freunde der frühen Platten werden mit „Broken“, „Victoria’s Secret“, „San Sebastian“ und „Black Sheep“ sogar vier weitere Songs aus der Frühphase in neuem Gewand dargeboten.

Wies Teil eins noch ein paar kleine Schwächen auf, kann „Acoustic Adventures Volume Two“ als vollkommen geglückt bezeichnet werden. Sonata Arctica verleihen ihren Tracks einen akustischen Glanz ohne dabei eintönig oder langweilig zu werden. Bandklassiker, die man schon oft gehört hat, hört man auf diese Weise noch einmal ganz neu und immer wieder gerne!

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Dominik

Groß geworden mit Punkrock und Power-Metal, weiterentwickelt mit Alternative und Thrash-Metal, erwachsen geworden mit ein bisschen Progressive-Metal. Und dennoch bleiben die All-Time-Favorites klassisch: Bad Religion, Die Toten Hosen, Machine Head, Iron Maiden, Blind Guardian, Faith No More.... und aus unerfindlichen Gründen mit einer heimlichen Zuneigung zu J.B.O. 

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