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Metaldays 2016 - Regen und Donnergrollen im Paradies (2)

Eine Woche im Grünen mit türkisblauem Wasser. Dazu jede Menge freakig-sypmathische Leute, kühles Bier und Leckereien sowie jede Menge erstklassige Rockmusik. Klingt das nach einem paradiesischen Kurzurlaub? Das dachte sich auch unser Metalchef Daniel und machte sich nebst Fotografin mit dem Wohnmobil auf nach Tolmin in Slowenien, um für euch von den Metaldays 2016 zu berichten. Hier kommt Teil 2 von unserem Festivalbericht, der den Mittwoch mit dem Headliner Kreator und den Donnerstag mit Devildriver und anderen klanglichen Leckereien abdeckt.

Am Mittwoch sollte es so weitergehen wie an den beiden ersten Tagen: Sonnig und heiss am Vormittag, Donner und Regenguss am Nachmittag. Das Schlammloch vor der Hauptbühne, das jedes slowenische Wildschwein in Entzücktes Grunzen versetzt hätte, war nach dem Gloryhammer-Fiasko vom Vortag mit etlichen Lastwagen-Ladungen Holzschnitzeln aufgefüllt worden, die kurzerhand beim geilen Auftritt von Aborted zu Ersatz-Schlamm umfunktioniert wurden. Statt Schlamm wurden nun eben ganze Hände voller Holzspäne in die Luft geworfen. Die Stimmung war klasse, Circle-Pits, fliegende BHs und jede Menge Headbanging inbegriffen. Konnte es einen besseren Beweis geben, dass der Grossteil der Metalfreunde auf wechselhaftes Wetter einen sprichwörtlichen feuchten Kehricht gab? Auch die Veranstalter liessen sich nicht lumpen und füllten wegen dem anhaltenden Regen das Holz sogar nochmals nach. Erst am späten Nachmittag kam mit einem proggigen Regenbogen wieder die Sonne raus. Pro-Pain hatten den Regen weggerockt, damit Dying Fetus wieder mehr Zuschauer verzeichnen durften. Die waren live richtig gut und schön "old-schoolig". Die wieder deutlich zugenommene Metallerdichte auf dem Sägeplatz sprach Bände.

 

Tolmin ist ein überschaubares Festival und wenn man den Campingplatz einmal ausklammert, sind alle wichtigen Punkte in wenigen Minuten zu Fuss zu erreichen. Die beiden Bühnen sind nur von einem alten Fabrikgebäude getrennt, in dem das Catering und Ruheräume für die Künstler untergebracht sind. Dazwischen liegt der kleine Metal-Jahrmarkt mit teils bizarr-amüsantem Merchandise sowie der Pressebereich, in dem viele Bands während der vier Tage auch Autogramme gaben. Ebenfalls in kurzer Distanz: Unterschiedlichste, meist leckere Verpflegung und der dieses Jahr erstmals aufgestellte Bankautomat. Kostenloses Trinkwasser ist ebenfalls an zwei Orten erhältlich und an der etwas abgelegenen, reichlich frequentierten Strandbar die eisgekühlte 0,5 Budweiser-Dose zum Sonderpreis von einem Euro. Die sonstigen Preise der Getränke und Speisen waren trotz der leicht niedrigeren Lebenshaltungskosten in Slowenien in etwa auf dem Niveau von Deutschland. Allerdings war der Service und die Qualität insgesamt gut, auch wenn vereinzelt Beschwerden über überteuerte Cocktails mit zu viel Eis zu hören waren oder ähnliches zu hören waren. Andererseits gab es beispielsweise auch erstklassigen, veganen Kebab oder superzartes Pulled Pork.

Zwischen Dying Fetus und den kultigen Napalm Death hatte der Veranstalter die schwedischen Retro-Rocker Graveyard ins Line-Up genommen. Hier stellte sich heraus, wie konservativ Metalheads sein können. Die Begeisterung für den Retro-Trend der vergangenen Jahre hielt sich nämlich stark in Grenzen, um es dezent auszudrücken. Wenig bis keine Bewegung vor der Bühne, an etlichen Stellen wurde gequält gestöhnt, an anderen lautstark gelästert oder die "lahme Pause" zum Bierholen oder Toilettengang genutzt. Psychedelischer Progressive-Rock zwischen zwei Grindcore-Bands? Experiment gescheitert! Schliesslich hat alle Aufgeschlossenheit seine Grenzen. Erfreulicherweise machten die Extreme-Metal-Pioniere Napalm Death aus Birmingham den bei den Fans verlorenen Boden innerhalb kürzester Zeit wieder wett. Barney Greenway mit seinen lakonisch-britischen Songansagen, den etwas ungelenken Bewegungen und seinem grellen Gegrunze sind schlicht Kult, genauso wie Lockenkopf-Bassist Shane Embury und der Rest der schlagkräftigen Truppe. Vielleicht lag es am "Energiesparmodus" bei Graveyard, aber das Publikum hatte offensichtlich Luft geholt und gab genau wie die Band wieder Vollgas. Auf der Second Stage stellten zur gleichen Zeit die Duisburger Schwermetaller Gloryful ihr Ende August erscheinendes, im besten Sinne traditionelles Metal-Album "End of the Night" vor. Eine mehr als solide musikalische Untermalung zum Abendessen, was sich in ausgiebigen Gute-Laune-Bekundungen der Nackenmuskeln im Publikum manifestierte.

 

Der heftig mit Thrash-Metal flirtende Sound der Jungs aus dem Ruhrgebiet kündigte dann auch eines der Festivalhighlights an: Ebenfalls aus dem Ruhrgebiet und die schlichtweg beste deutsche Thrashmetal-Band mit einer weltweiten, treuen Fangemeinde. Kein Wunder, dass sich so gesehen schon vor dem Beginn des Kreator-Konzerts schiere Massen von Fans vor der Lemmy-Stage sammelten. Die Kombo um Frontmann "Mille" Petrozza gehörte zweifellos zu denjenigen, die auf den Metaldays jeder sehen wollte. Nach dem Intro 'Choir Of The Damned' begannen die vier Herren ordentlich thrashig Ärsche zu treten: Der Opener 'Enemy of God' hat alles, wofür man die Jungs aus Essen liebt. Melodik, angepisste Rotzigkeit und Riffs, Riffs, Riffs. Besonders erfreulich: Petrozza war während des ganzen Auftritts besonders gut aufgelegt, plauderte locker mit den Fans, lobte die coole Atmosphäre von Tolmin und beschwor das Gemeinschaftsgefühl der Metaller. Gerne hätten wir uns für Euch mit Petrozza unterhalten, leider wurden keine Interviews gegeben. Die Gerüchteküche sagt allerdings, daß wohl in den nächsten Monaten der Nachfolger von "Phantom Antichrist" angekündigt werden und vermutlich Anfang 2017 erscheinen wird. Neue Songs wurden leider nicht präsentiert, allerdings haben Kreator eine umfangreiche Diskographie, so daß es kein Problem war, den Abend zur Freude aller zu gestalten. Der zeigte sich vor allem in den exzellenten Qualitäten jedes einzelnen Musikers und dem eigenständigen Stil. Kreator waren und sind noch immer vielseitig, klingen nach wie vor wütend über die Missstände, die sie besingen. Ein wahrhaft würdiger Headliner des dritten Tages.

Metaldays 2016 - Regen und Donnergrollen im Paradies (2) Seiten 1 2

 

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DanielF
© 08/2016 whiskey-soda.de
 


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