Schlagwort: Rap

MOSCOW DEATH BRIGADE kündigen neue EP an

Moscow Death Brigade, die Sturmhauben-tragende Techno/Rap/Punk-Crew aus Russland, veröffentlicht am 9. April 2021 eine neue EP mit dem Titel „Flares Are Burning“ auf allen gängigen digitalen Plattformen. Die 7-Inch Vinyl erscheint im Mai über Fire and Flames Music (Deutschland) und Rebel Sound Records (USA). Die gesamte Platte ist im akustischen Stil gehalten, die MCs Boltcutter…

LORD OF THE LOST & SWISS & DIE ANDERN – Gemeinsame Single

Musikalisch ist es eine etwas überraschende Kooperation, die Lord Of The Lost und Swiss & Die Andern gemeinsam auf die Beine gestellt haben. Denn normalerweise trennen die Dark Rocker und die Rap-Pop-Punker Welten. Umso ineteressanter ist die nun gemeinsam veröffentliche Single „Schwarz Tot Gold“, in der die insgesamt zehn Musiker kein gutes Haar an Politik…

FEAR NO EMPIRE – Zebrahead- und Death-By-Stereo-Mitglieder mit neuem Projekt

Fear No Empire ist ein neues Projekt von Ali Tabatabaee, Ben Ozz (beide Zebrahead), Dan Palmer (Zebrahead, Death By Stereo) und Mike Cambra (The Adolescents, Death by Stereo,  Common War). Musikalisch spielt das Quartett eine Mischung aus Rock, Punk und HipHop. So bietet die erste Single „Revolt“ der am 28.10.2020 erscheinenden Debüt-EP klassichen Crossover. Fear…

BODY COUNT – In da house mit neuem Album und Live-Dates

Body Count Band Pic

Ice-T geht mit seiner Metal-Inkarnation Body Count in die Vollen. Nach den Alben „Manslaughter“ 2014 und „Bloodlust“ 2017 kommt am 06. März 2020 ein weiteres Album auf den Markt. Es wird „Carnivore“ heißen und bei Century Media erscheinen. Den Titeltrack kommt ihr euch schon mal zu Gemüte führen und euch so einen ersten Eindruck verschaffen.…

VAGABON mit neuem Album am Start

Nach ihrem erfolgreichen Debüt „Infinite Worlds“ (2017) steht die Sängerin Lætitia Tamko alias Vagabon nun mit ihrem Zweitling „All The Women In Me“ in den Startlöchern. Ab dem 27. September sind die neuen Songs der in New York lebenden Kamerunerin beim Plattendealer Deines Vertrauens erhältlich. Im Gegensatz zu ihrem Debüt, das eher in die Schublade…

Neverest

Wer erinnert sich noch an Limp Bizkit? Oder Dog Eat Dog? 4Lyn? H-Blockx? Irgendjemand? Niemand? Schade. So schlecht war die Crossover / NuMetal-Ära nämlich gar nicht. Heutzutage nennt sich ein gewagter Genremix nicht mehr Crossover, sondern Easycore. Vertreter desselben sind Things That Need To Be Fixed aus München, die mit ihrer neuen Platte ‚Neverest‘ das Erbe der Erstgenannten antreten.

Getreu dem Albumtitel brettert das Quintett in den zwölf Songs mit einem Affenzahn durch Metalcore, Rap, HipHop und Pop-Punk, als gäbe es kein Morgen mehr. Eine kurze Pogo-Pause gönnt die Band sich und der geneigten Hörerschaft höchstens während der ruhigeren Parts der aktuellen Single ‚Oceans‘ oder bei ‚I Can Stay‘. Sänger Kle shoutet, rappt und singt sich mit Verve die Seele aus dem Leib, während seine Kumpanen dafür sorgen, dass satte Drumbeats und segelnde Riffs seinen Vocals die angemessen brachiale Kulisse liefern.

Der Sound ist oft allerdings dermaßen dicht, dass der ein oder andere Textteil leider darin untergeht. Das Schöne an ‚Neverest‘: Es bringt Fans verschiedener Genres in einen Moshpit. Metaller werden ‚Scars Like These‘ lieben, HipHopper gehen zu ‚Through The Fire‘ steil, und die Punk-Fraktion feiert zu ‚Press Reset‘.

Dabei biedern sich Things That Need To Be Fixed nicht an oder erwecken den Eindruch, es irgendwie allen recht machen zu wollen. Im Gegenteil: Die Jungs haben ihren Stil gefunden und scheuen sich nicht, scheinbare musikalische Grenzen zu überschreiten und zusammenzuführen, was auf den ersten Blick eigentlich nicht zusammengehört. Das Ergebnis ist eine energiegeladene Platte, die live ein ziemliches Monster sein dürfte. Zeit, die alten H-Blockx- und Limp Bizkit-Scheiben nochmal auszugraben und in Erinnerungen zu schwelgen. Hach.

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