In The Presence Of Wolves

Thalassas

Vier erfolgreich veröffentlichte Alben und eine Dekade Studio- und Liveerfahrung. Das trifft alles auf In The Presence Of Wolves aus der Nähe der amerikanischen Metropole Philadelphia [i]nicht[/i] zu, aber dennoch hat man beim jetzt erschienenen Debüt „Thalassas“ zu keiner Zeit das Gefühl, es würde sich um einen Erstling handeln und das Durchschnittsalter der Band läge tatsächlich bei 23 Jahren. Routiniert, erfahren und voller kreativer Ideen zeigen sich die vier Amerikaner und präsentieren ein eindrucksvolles Debüt für alle Freunde des modernen progressiven Metals.

Schon der Opener ‚Man Of The Times‘ überzeugt mit komplexen Arrangements und einem mitreissenden Gitarrensolo gegen Ende und steckt die Erwartungen für den Rest sehr hoch. Das Niveau kann spielend gehalten werden: In The Presence Of Wolves schaffen es spielend, verschachtelten anspruchsvollen Prog mit den typischen ausladenden Instrumentalpassagen und verzwickten Rhythmus- und Tempiwechseln mit eingängigen Melodien und hörbarer Spielfreude zu verknüpfen, so dass es einfach Spaß macht, „Thalassas“ zu lauschen. Ideen werden konsequent verfolgt, wirken bei aller Verspieltheit aber immer noch kompakt genug, so dass Ziel und Struktur nie aus dem

Musikalisch verbindet die Band Einflüsse der alten Prog-Legenden wie Rush, Yes oder auch King Crimson mit modernem Rock und Metal im Stil von Opeth, Mastodon oder auch Porcupine Tree. Sowohl Rocker als auch Metalheads dürften sich durch diese Mischung angesprochen und gut unterhalten fühlen. Mit ‚Birdsong‘ beweisen die Amerikaner, dass sie auch leisere Töne können und spielen eine wunderschöne Ballade ein, die zunächst von der Akustikgitarre getragen wird und sich im weiteren V

Der Titeltrack besteht aus drei Teilen und bringt es insgesamt auch eine knappe Viertelstunde Länge. Da wird auch mal mit elektronischen Tönen experimentiert und ein paar Shouts, während die harten Gitarrenriffs die Gefilde des Alternative Metals streifen. Zum Finale wird es wieder ruhiger mit verträumten Keyboard-Passagen und ein paar dezenten Streichern im Hintergrund. Das ist alles druckvoll und modern produziert und insbesondere für ein Debütalbum mehr als beeindruckend. Progger sollten In The Presence Of Wolves auf alle Fälle im Blick behalten. Da kommt noch Großes auf uns zu!

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