Robert Jon & The Wreck

Take Me Higher

  • Artist: Robert Jon & The Wreck
  • Album: Take Me Higher
  • Label:
  • Release: 2019-05-17
  • Medium:
  • Bewertung:2+

Die Südkalifornier Robert Jon & The Wreck haben wir euch schon mehrfach live und im Studio vorgestellt. Da horchen wir natürlich auf bei einer neuen Veröffentlichung. Die Jungs, die 2013 in ihrer Heimat Orange County einen Award als beste Live-Band gewonnen haben, melden sich mit Nachschub in Sachen Folk’n’Roll, Southern Rock und Countryrock-geschwängerter Americana zurück. Das Rezept ist nicht neu, aber das Ergebnis schmeckt immer wieder hervorragend. Der vollbärtige Rober Jon Burrison und seine Truppe schaffen es auch auf ihrem vierten Studiolongplayer  wieder, eine perfekt abgestimmte Mischung abzuliefern, die nicht nur durch die groovenden Hooklines und hohen Wiedererkennungswert überzeugen kann. Bluesrock, Funk, eine kleine Prise Alternative Rock, alles ist mit an Bord.

„Take Me Higher“ enthält acht Tracks. Stellvertretend für das ganze Album: Gleich der eröffnende Titelsong. Erdig-kernige Gitarrenriffs, eine leicht ölende Orgel, treibender Bass. Daüber Robert Jon Burrisons markante Stimme, glücklich ist der Southern-Rocker. Das setzt sich so über die ganze Scheibe fort, sei es im groovenden ‚Going Down‘ oder dem Rock’n’Roller ‚Makes Me Wanna Yell‘ bis hin zur gelungenen Schmuseballade ‚Coming Home‘. Etwas aus der Reihe fällt schließlich die instrumentale Nummer ‚Cannonball‘, die durch klasse Gitarrenarbeit und fast schon progressiven Charakter überzeugt. Robert Jon & The Wreck schaffen es, verschiedene Stile und Genres zu einem stimmungsvollen Ganzen zu verschmelzen und dabei zu jeder Sekunde ihr eigenes Ding durchzuziehen. Respekt!

„We are a Southern Rock band out of Southern California. We travel the nation, drink whiskey, and play the music we love.“So beschreibt sich das Quintett selbst, und das können wir mal genauso unterschreiben. Robert Jon & The Wreck spielen die Musik, die wir mögen. Zumindest wir alle, die wir auf Country-Rock mit südkalifornischem Flair stehen.

Michael

Michael kam über die Konzertfotografie zu Whiskey-Soda und verbindet das Bildermachen gerne mit Konzertberichten und CD-Rezensionen. Als Chefredakteur für den Bereich Bluesrock mag er aber auch viele aus dem Blues entsprungene Genres wie diverse Metal-Spielarten. Daneben landen gerne Progressive- und Classic Rock und Americana auf seinem Drehteller, bevorzugt auf klassischem Vinyl. Wenn dann noch Zeit bleibt, findet ihr Michael bevorzugt im (Heim)Kino oder natürlich irgendwo da draußen zum Fotografieren. 

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