RAGE – Familienbande

Rage zeigten sich mit ihrem letzten Album mit jeder Menge frischer Energie, die manch ein Fan in den letzten Jahren möglicherweise etwas vermisst hat. Whiskey-Soda traf die drei bodenständigen, sympathischen Musiker in Kaiserslautern, um mit ihnen über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft von Rage zu sprechen. Dabei fielen viele unerwartet offene Worte, und generell war der Band anzumerken, wie wohl sie sich miteinander fühlt - und wie wichtig das auch während des Gesprächs immer wieder auftauchende Thema "Familie" für Rage ist.

Das aktuelle Line-Up ist nun seit nem Jahr auf Achse, das letzte Album ist auch schon ein halbes Jahr draußen – fühlt ihr euch noch wohl zusammen?

Marcos: Großartig!
Peavy: Gut!
Marcos: Es fühlt sich fantastisch an! Für mich ist es irgendwie immer noch wie am ersten Tag, als ich der Band beigetreten bin, ich bin immer noch ganz aufgeregt – spiele ich wirklich bei Rage? Das war gestern noch so, und am Tag davor auch. Ja, es fühlt sich großartig an, jeder steht auf diese neue Energie in der Band.
Lucky: Bei mir genau dasselbe. Der Punkt ist, es gibt auch uns eine Bestätigung, wenn uns die Leute gut aufnehmen und sehr positiv auf uns reagieren. Das weißt du eben im Vorfeld nie. Aber es ist cool, daß die Leute bemerken, daß das, was wir machen, ehrlich und aufrichtig ist und wir das Ganze machen, weil wir es einfach lieben. Wenn jemand diese Band sieht… die Leute sind nicht dumm, die fühlen einfach, ob du eine Businessgeschichte abziehst oder etwas tust, weil du drauf stehst. In unserem Fall ist das fast schon eine Dauerparty…
Peavy: Ich möchte auch noch kurz hinzufügen, daß ich superglücklich bin, jetzt mit meinen Freunden arbeiten zu können – und es geht wirklich viel familiärer zu. Und auch das alte Line-Up mit Manni und Chris, mit denen wir ja Refuge machen, ist auch Teil der Familie. 084.JPG

Lucky spielt ja auch mit Chris noch bei Tri-State Corner…

Peavy: Ja, ein weiterer Zweig der Familie…

Nun, die „The Devil Tours Again“-Tour ist ja in vollem Gange. Wie läuft’s?

Lucky: Super! Wir sind völlig überwältigt, wie viele Leute die Songs vom letzten Album kennen und auswendig mitsingen. Ich meine, jeder weiß, daß sehr viele Bands unterwegs sind. Und wir haben nicht mehr die späten Achtziger, sondern 2016. Du spielst halt nicht mehr vor tausenden von Leuten. Aber wir haben eine Fanbase, ich meine, richtige Fans, supernette Leute, denen die Musik gefällt, die uns auch wirklich hören wollen, sowohl die Songs von früher als auch die neuen Sachen. Du spielst also nicht vor hyperkritischem, distanziertem Publikum, du baust eine Verbindung mit ihnen auf. Das ist der Job einer Band, dem Publikum 90 Minuten lang positive Gefühle zu vermitteln, ihm Spaß zu bereiten – und dadurch haben wir selbst wieder Spaß. Wenn du also fragst, wie die Tour läuft – echt großartig, absolut großartig.

Es ist mir aufgefallen, daß es auf dieser Tour wirklich egal ist, ob ihr einen wirklichen Oldie wie ‚Down By Law‘ spielt oder einen Hit wie ‚Higher Than The Sky‘ oder auch einen aktuellen Song wie ‚My Way‘, das Publikum steht vollkommen hinter euch und feiert jeden Song ab. Das war in den letzten Jahren aber nicht immer so einfach, oder?

Peavy: Och…
Lucky: Da kann jetzt nur Peavy was dazu sagen – für mich macht es keinen großen Unterschied, welchen Song wir spielen, ich mag sie alle!
Peavy: Es ist jetzt ein wenig anders. Ich denke, das viele Leute, die sich von der Band abgewandt haben, jetzt wieder zurückkommen – wir haben jetzt auch nicht mehr die ganzen Gitarrenschüler, die die erste Reihe blockieren… (lacht)

Und keine Drum- und Gitarrensoli mehr…

Peavy: Und keine grünen Linien mehr auf der Bühne…
Marcos: Keine Absperrungen!
Peavy: [i]“You are forbidden to walk over zis line, zis is my side of ze stage!“[/i] (alles lacht)

Klingt ja furchtbar!

Peavy: Das war auch furchtbar…
Lucky: Wir haben schon, bevor wir das Album aufgenommen haben, gemeinsam beschlossen, mit Rage wieder in eine bestimmte Richtung zu gehen. Marcos und ich sind alte Fans von Rage und stehen ganz besonders auf die Sachen aus den frühen Neunzigern, und so verstanden wir sofort, wo Peavy wieder mit dieser Band hinwollte. Wir wollten die Band klar definieren, das, wofür Rage steht, und für uns ist eben dieser Neunziger-Sound das, womit Rage in der Metalszene auch ihre Spuren hinterlassen haben. Als wir die Scheibe zum ersten Mal fertig gemixt und gemastert hörten, hat Marcos gesagt, dies sei das Album, das er nach „Ghosts“ erwartet hätte.
Marcos: Es hat eben diese Energie, und, das will ich ganz ausdrücklich betonen, Peavys ureigenen Stempel.
Lucky: Das bedeutet natürlich nicht, das die nachfolgenden Alben schlecht waren. Das waren alles gute Songs, und wir wollen nichts davon schlechtreden. Aber wir haben schon die andere Richtung gewählt, weniger progressiv, weniger Fokus auf instrumentale Höchstleistungen, sondern mehr auf die Songs.
Marcos: Melodien eben.
Peavy: Du kannst zum Beispiel jeden einzelnen Song auf dem neuen Album mitsingen, die Melodien bleiben hängen.
Marcos: Als Fan – und wie Lucky schon sagte, wir sind harte Fans – versuche ich nicht nur, den Sichtpunkt eines Bandmitglieds zu haben, sondern auch mal in meinen Helikopter zu steigen und mir die Sache von oben anzuschauen(Alles lacht wieder). Und aus dieser Fan-Perspektive fühle ich es ganz genauso. Ich kümmere mich auch um Facebook und die ganze Social Media-Geschichten, und ich bekomme jede Menge Mails, die alle das Gleiche sagen: „Whoa, das ist genau das Album, auf das wir gewartet haben!“

Ich habe auch buchstäblich noch keinen Rage-Fan gehört, der das Album nicht gemocht hätte.

Lucky: Wir haben auch ganz bewußt wieder eine klare Richtung eingeschlagen. Wir denken als Band, wir präsentieren uns als Band. Natürlich ist Peavy Wagner Rage, das ist ganz klar, aber wir sind eine Band, und wir denken wie eine Band. Wenn gefordert ist, daß mal für ein Stück das absolute Minimum gespielt wird, ist das eben so. Wenn du durch alle bisherigen Rage-Line-Ups gehst, wirst du merken, daß die Qualität der Musiker und des Spielens garantiert in keiner Besetzung irgendwie besser oder schlechter als bei anderen war. Aber das Publikum nimmt es eben so wahr, wie du es präsentierst. Und da wird vielleicht ein Gitarrist, der ständig im Vordergrund steht, als der Gitarrenheld abgefeiert, während ein gleichwertiger, aber songorientierter Gitarrist als „ganz okay“ abgetan wird. Ich kann dir versichern, was immer wir in der Vergangenheit gemacht haben, dieser Typ (zeigt auf Marcos) kriegt das zweimal hin. Wir müssen alle ein bestimmtes musikalisches Level haben, um das hier machen zu können. Aber wir müssen es nicht andauernd raushängen lassen – der Song wird präsentiert, wie er es verlangt.

Also, diesmal wirklich „Unity“ (Titel eines älteren Rage-Albums)… Mir ist aufgefallen, daß ihr für diese Tour die Setlist ein wenig durchgeschüttelt habt und viele der „üblichen Verdächtigen“, die in den letzten Jahren Standard waren und auch viele der Sachen, die in den Setlists von Refuge Standard sind, diesmal durch seltener gespielte Stücke ersetzt habt. Ist das auch ein bewußtes Statement oder hingen Peavy einfach nur gewisse Songs nach all den Jahren zum Hals raus?neu-1.JPG

Peavy: Wir haben schon versucht, ein paar Songs auszugraben, die wir seit langem nicht mehr gespielt haben. Sachen wie ‚The Pit And The Pendulum‘ oder eben auch ‚Down By Law‘ – ich weiß gar nicht, wann wir das zum letzten Mal gespielt haben… Wir dachten uns, das die Leute sich bestimmt darüber freuen würden. Es passt auch gut, weil die „Execution Guaranteed“ jetzt auch bald wiederveröffentlicht wird – im Januar, meine ich? Da werden die ersten drei Alben wiederveröffentlicht, mit einem ganzen Haufen Bonusmaterial. Unveröffentlichte Songs, Demos, den originalen Mix von „Execution Gauranteed“… was ja damals veröffentlicht wurde, war ja nicht der ursprüngliche Mix. Tommy Hansen hat das ja remixt und diese ganzen Emulator-Synthies und sowas hinzugefügt. Wir hatten eigentlich ne viel rauere Version, die Noise (Rage-Label von 1985 bis 1994) aber nicht gefallen hat und bislang noch nicht veröffentlicht wurde.
Lucky: Wir schließen kein Album oder eine bestimmte Ära aus. Unglücklicherweise – oder eher glücklicherweise – hat dieser Herr Wagner bislang 23 Alben veröffentlicht. Ich meine, wie viele Musiker können das schon von sich sagen? Frank Zappa hat wohl noch mehr…
Marcos: Und das Set ist nur rund neunzig Minuten lang…
Lucky: Genau. Und natürlich berücksichtigen wir zum Beispiel auch die Refuge-Ära obwohl es die Band Refuge ja gibt. Aber das Material gehört eben auch zu Rage, also werden wir immer drei, vier Songs aus der Zeit im Set haben. Eine Refuge-Show kann da natürlich tiefer graben, da werden eben auch Songs gespielt, die bei Rage nicht statfinden – nicht, weil sie nicht gut sind, sondern weil wir bei Rage eben alle Facetten, alle 23 Alben der Band repräsentieren wollen.
Zu Beginn haben wir darüber gesprochen, was jeder gerne spielen würde, und jeder hat seine Favoriten auf den Tisch gelegt. So hat sich das dann ergeben, es war nicht unbedingt entscheidend, welche Ära oder welches Album, sondern einfach, was gefällt uns am Besten? Und natürlich kam Peavy auch mit einigen Songs, von denen er einfach weiß, daß die live funktionieren, da kann er einfach seine Erfahrung in die Waagschale werfen. Aber da steckt kein Kalkül dahinter. Es war eine eher gefühlsmäßige Entscheidung. Es gab soviele Songs, die wir spielen wollten…
Marcos: Wenn ich mal was einwerfen darf: ‚Down By Law‘ wurde, wenn ich mich nicht irre, vor dieser Tour zum letzten Mal am 17.September 1993 in Osaka gespielt… (nach einem kurzen Überraschungsmoment beginnt alles zu lachen)
Lucky: [i]“Wenn ich mich nicht irre“[/i]… du weißt das doch ganz genau und auswendig!
Marcos: Es war der vorletzte Gig in der damaligen Besetzung…
Peavy: Wenn du das sagst, glaube ich das sofort…

Also, wie wär’s beim nächsten Mal mit was richtig Obskurem wie ‚Before The Storm‘?

Alle: Oh! Hmmm, ja, warum nicht…
Marcos: Als wir über die Setlist gesprochen haben, sagten sie „Marcos, schlag doch mal nen Song vor!“ – darauf haben sie ne Email bekommen mit knapp vierzig Songs! Ich würde zum Beispiel sofort die komplette „Ten Years In Rage“ spielen, inklusive dem Cover von ‚Prayers Of Steel‘!Ihr hattet ja vorhin schon die Rereleases erwähnt. Ich würde in dem Zusammenhang gerne Euer Dr. Bones-Label ansprechen, auf dem ja auch schon die „Black In Mind“-Jubiläums-Wiederveröffentlichung und die Neuauflagen der schon ewig vergriffenen Refuge-Ära-Alben erschienen sind. Hat das nicht einen Riesenhaufen Bares gekostet?

Peavy: Das ist ne interessante und laaange Geschichte… die teilen wir uns am Besten auf…
Marcos: Du fängst an, wir übernehmen dann.
Peavy: Okay. Tatsächlich haben wir die Rechte zurückbekommen an unserem alten Material und es war… nicht teuer(lacht). Wieviel haben wir nochmal bezahlt? Jedenfalls nicht allzuviel. Den Clou haben Lucky und seine Partner Andreas von LuckyBob Management ausgetüftelt, und das war so clever, daß danach das ganze Musikbusiness darüber geredet hat.Für mich kam das sehr überraschend, da ich seit Ewigkeit darum gekämpft hatte, die Rechte zurückzubekommen. Mal sehen, ob ich das noch alles zusammenkriege: Noise Records wurde verkauft an Sanctuary in Großbritannien, und Sanctuary dann an Universal. Universal saß auf dem Material und hatte nur Interesse an digitaler Verwertung, nicht an physikalischen Tonträgern. Abrechnungen gab es da keine. Seit acht Jahren hab ich keinen verdammten Penny von denen gesehen. Verklagen war aber schwierig, denn das wäre unter englischem Gesetz verhandelt worden und Universal hat einfach sämtliche guten Anwälte in diesem Geschäft. Also gab’s kaum eine Chance für mich, gegen diese Situation was zu unternehmen. Nun wurde aber mittlerweile der ganze Kram an BMG Rights, hier in Deutschland, verkauft. Also wieder nach deutschem Gesetz. (Zu Lucky:) Und jetzt kannst du übernehmen. 164.JPG
Lucky: Ich kann natürlich nicht in jedes Detail gehen. Aber als ich und mein Partner Andreas vor ein paar Jahren mit unserer Firma LuckyBob das Management von Rage übernommen haben, haben wir eine Businessanalyse gemacht. Wer hat die Rechte, welche Labels waren involviert, was ist was. Es hat mehrere Monate gedauert, die ganze Sache zu verstehen und den Geschäftspartnern unsere Bedürfnisse zu vermitteln. Unterm Strich lief es darauf heraus, daß wenn jemand etwas kauft, daß der von jemandem gekauft hat, der es irgendwann mal von jemand anderem gekauft hat, damit keine Arbeit haben will. Das war dann auch unsere Strategie: das Ganze wurde so oft verkauft, daß nun jemand verantwortlich ist, dem die Geschichte dahinter überhaupt nicht bekannt ist und der den Wert überhaupt nicht versteht. Also kamen wir und sagten zum Beispiel: „Lieber Mr. X, wir brauchen dies und das.“ Nächsten Tag fragten wir nach einer anderen Sache. Den Tag darauf wiede nach was Neuem. Weil es sich um die große BMG handelt, ist das einfach zuviel Arbeit, die für diesen kleinen Fisch draufgeht, so daß wir sie irgendwann an dem Punkt hatten, wo sie einfach nur froh waren, uns loszuwerden. Es hat also überhaupt nichts mit Gesetzen oder Finanzen zu tun, sondern einfach mit menschlichem Verhalten. Natürlich gab’s da noch viele, viele Schritte, bis alles tatsächlich geregelt war, aber im Endeffekt verhielt sich jeder fair. BMG war fair, Sony war fair, wirklich jeder war sehr fair zu uns. Natürlich haben sie auch Fehler gemacht, an die wir sie gelegentlich erinnert haben, zum Beispiel, daß es teilweise keine Abrechnungen gab. Aber im Endeffekt haben wir auch einfach viel Glück gehabt, daß das so gelaufen ist.
Peavy: Vielleicht hatten wir einfach den richtigen Zeitpunkt gefunden.
Lucky: Was noch ganz lustig ist: nachdem das Ganze bekannt wurde, riefen uns diverse Bands an, von denen ich jetzt keine Namen nenne, und wollten wissen, wie wir das gemacht hatten und ob wir das auch für sie machen können! Haben wir aber natürlich nicht getan, denn das hätte unserem Ruf im Endeffekt wieder geschadet. Was aber direkt im Anschluss passierte, ist das die ganzen alten Noise-Alben plötzlich wieder aufgelegt wurden, weil die Inhaber der Rechte plötzlich verstanden haben, daß da etwas ist, das tatsächlich Wert hat! Wir waren da wohl so eine Art Prototyp.
Peavy: Ich hatte da auch ’nen Anruf, ob ich Interviews zu unseren Noise-Releases machen würde – ich konnte dann sagen „nein, unser Scheiß ist da nicht mehr Teil davon!“

Das Positive daran ist ja, daß ihr mit dem Material machen könnt, was ihr wollt und hochwertige Wiederveröffentlichungen wie das „Black In Mind“-Album mit der Demo-Bonusdisc herausbringen könnt.

Peavy: Das wird bei den kommenden Releases auch so sein.
Lucky: Das ist auch das Beste an der Sache, die Sachen werden so präsentiert, wie wir das wollen. Wir stecken mehr Arbeit und Liebe in die Sache als das jemand anderes machen würde.
Marcos: Gerade für mich als Fan war die Arbeit an den Demos eine absolute Offenbarung! Ich kümmere mich um das Remastering und um Mixe, und für mich war es der Hammer, die Demos zu „Black In Mind“ zu hören – ich konnte es kaum glauben…

„Jungs, ich greif mir die Schachtel mit den Tapes und bin dann mal zwei Wochen weg…“

Marcos: Ganz genau so! )lucky.JPG
Peavy: Erinnerst du dich, wie du ‚Streetwolf‘ gerettet hast?
Marcos: Oh, ja! (lacht)
Peavy: Das Band mit dem Originalmix von ‚Streetwolf‘ war einfach in der Mitte gerissen!
Marcos: Aber es ist alles cool, ich hab meine Magie walten lassen (lacht)!
Peavy: Du hast es wiederbelebt.
Lucky: Das ist auch noch eine tolle Sache an dieser Band. Marcos kennt sich mit der ganzen technsichen Studioseite aus, ich kann das Management übernehmen, und was Peavy macht, brauchen wir wohl nicht mehr extra zu erwähnen – noch dazu hat er einfach all die Erfahrungen mit der Band. All das intern regeln zu können, gibt dir einfach eine Menge Freiheit, weil du niemand fragen mußt. Du machst einfach das, was zum ersten für die Band und zum zweiten für den kleinen Kreis direkt um die Band am Besten ist.
Peavy: Wir haben also nun die Rechte an dem Noise-Zeug und auch an dem BMG-Zeug bis „Welcome To The Other Side“. Eigentlich haben die die Rechte behalten, aber wir haben nun das Recht, nicht mehr mit ihnen zusammenzuarbeiten. Wir können das Zeug also veröffentlichen und sie bekommen einen anständigen und fairen Anteil. Aber das Wichtigste ist eben, daß wir veröffentlichen können, was wir wollen und wann wir wollen. Das Nuclear Blast-Zeug gehört natürlich Nuclear Blast, aber das ist ja auch noch unsere aktuelle Plattenfirma, also arbeiten wir eh eng mit ihnen zusammen. Ich habe sogar einen neuen Vertrag mit ihnen abgeschlossen, der noch viel viel besser als der Alte ist. Auch das ist eigentlich ne lustige Geschichte…
Lucky: Wir haben einfach mit ihnen Konditionen verhandelt, die mehr der heutigen Zeit entsprechen. Das heißt nicht, daß die alten Verträge schlecht waren, aber sie entsprachen eben der Zeit, in der sie abgeschlossen wurden. Der Markt hat sich aber verändert, und sie haben das auch verstanden, fair und offen gespielt und wir sind einfach froh, bei ihnen zu sein. Wir arbeiten sehr, sehr eng mit ihnen zusammen, und auch sie sind ein Teil dieser Familie, dieses Piratenschiff namens Nuclear Blast…
Peavy: Piratenschiff? (alles lacht)
Marcos: Sie arbeiten sogar intensiver mit uns als zuvor.
Peavy: Was mit Sicherheit auch die Nuclear Blast-Leute schätzen, ist, daß nun nicht mehr verschiedene Personen innerhalb der Band unterschiedliche Ansprüche haben, die nie ganz zusammengehen konnten. Wir sprechen mit einer Stimme, also ist alles viel einfacher und funktioniert effektiver als in der Vergangenheit.

Nun ein kleiner Themawechsel. In den letzten Jahren gab’s ja auch noch einige Seitenprojekte von Rage. Refuge sollen ja ein Album für Frontiers aufnehmen, hieß es…

Peavy: Jaaa…

… und dann könnte ja auch noch das Lingua Mortis Orchestra weitergeführt werden…

Lucky: (grinst) Nicht könnte, wird!

Aha!

Peavy: Letztes Jahr haben wir eine Veröffentlichungsplan für die nächsten fünf Jahre zusammen mit Nuclear Blast ausgetüftelt, der auch das Refuge-Album enthält, obwohl es nicht bei NB erscheinen wird. Sollen wir den genauen Ablauf überhaupt verraten?
Lucky: Klar, nur zu!
Peavy: Klar… (zu Marcos) Na, dann mach mal!
Marcos: Es ist ein absolut wahnwitziger Plan für die Zukunft, denn wir vor uns haben. Das neue Album wird schon sehr bald erscheinen – und zwar im nächsten Sommer schon.

Wow, das ist fix. marcos.JPG

Marcos (grinst wie ein Honigkuchenpferd): Ja, das ist es. Der klassische Vierzehn-Monate-Rhythmus, den Rage bis zu „Ghosts“ hatte. Das Album ist bereits geschrieben, die Vorproduktion abgeschlossen, wir gehen Anfang 2017 ins Studio und Veröffentlichung ist dann im Sommer. 2018 wir dann das Refuge-Album erscheinen. Dazu gibt’s zwar auch vereinzelte Gigs, aber Rage wird ebenfalls weiterhin spielen, die Festivals zum Beispiel und zu Jahresbeginn eine Albumtour. 2019 wir dann ein Livealbum von Rage erscheinen, auf BluRay und allen möglichen Technologien – wir haben sogar schon die Location dafür ziemlich sicher ausgewählt, soweit sind wir schon! 2020 wird dann ein weiteres Rage-Studioalbum erscheinen, und in 2021 dann das Lingua Mortis-Album. Das wird aber wieder unter dem Namen „Rage feat. Lingua Mortis Orchestra“ erscheinen.

Nicht andersrum, wie beim letzten Mal.

Lucky: Es wird auch eher an „XIII“ oder „Ghosts“ anschließen, also, mehr vom Rage-Sound haben.

Also keine außenstehenden Gastsänger mehr?

Lucky: Laß es mich so sagen: es muss nicht sein. Gleichzeitig wollen wir aber auch alles offenhalten.
Peavy: Es wird definitiv ein Rage-Album, nicht unbedingt so Musical-mäßig.
Marcos: Eher geschlossene Songs mit Orchester, wie es auf den früheren Alben war, nicht zu progressiv. Ja, und wir haben auch schon Songs für dieses Album geschrieben.

Wo wir gerade beim Thema Sänger sind: theoretisch habt ihr ja derzeit drei Leadsänger in der Band (Lucky ist Leadsänger bei Tri State Corner, Marcos bei Soundchaser)!

Peavy: Nicht nur theoretisch!

Gibt es da Pläne, damit, wie bei den Cover-Songs auf der Bonus Disc, in der Zukunft zu experimentieren?

Peavy: Ich muß da mal ein Mißverständnis aufklären. Irgendwer hat geschrieben, die beiden hätten für diese Covers Leadvocals aufgenommen, und jetzt glaubt das jeder… aber das bin tatsächlich nur ich…

Okay, das erklärt auch, warum ich mir so dachte, daß Euer Gesang bei den beiden Songs Peavy verflucht ähnlich klingt… (alles lacht.. wieder mal)

Marcos: Wir lernen halt bei den Besten!
Peavy: Wir singen schon alle drei auf dem Album, aber die Leadvocals stammen alle von mir. Die Jungs singen aber alle Harmonien und Backingvocals.
Marcos: Und so bleibt das auch.

Na, da hab‘ ich schon wieder was Exklusives zum Schreiben…

Peavy: Ja, das hat sich irgendwie überall so rumgesprochen, stimmt aber nicht. Es gab auch keinen Plan, irgendwie jetzt ’nen neuen Leadsänger in die Band zu holen, denn das wäre dann nicht mehr Rage. Was wir machen könnten, wäre, hier oder da mal einen Part zu übernehmen, etwas, bei dem wir uns so den Ball zuwerfen, aber eine Leadsängerwechsel würde einfach keinen Sinn ergeben.peavysmall.JPG

Ich fand das als alter Rage-Fan auch bei der letzten Lingua Mortis-Geschichte am Befremdlichsten… (Marcos klatscht Beifall)

Lucky: Der Leadgesang bleibt unberührt. Was wir gerne machen, sind eben Backings und Harmonien, aber das wars. In den letzten beiden Jahren haben wir da auch unseren Platz und unsere Stimmen gefunden. Marcos ist zum Beispiel ein großartiger klassischer Metalsänger.
Peavy: Deshalb hat er ja auch seinen kleinen Solospot im Liveset bekommen.

Seine Dio-Imitation, die ja echt unheimlich authentisch ist!

Peavy:
Ja, das hat als Spaß unter uns angefangen, und irgendwie hat’s den Fans gefallen, also blieb’s drin. Mal sehen, was wir für die nächste Tour haben…
Lucky: Er ist ein wunderbarer Sänger mit einer unfassbaren Reichweite, so daß er die ganzen hohen Harmonien übernehmen kann. Und wenn Peavy zum Beispiel etwas angeschlagen ist, kann Marcos ihm ein paar der ganz hohen Noten abnehmen und Peavy kann die tieferen Lagen singen und sich ein wenig schonen. Ich singe auch, aber spiele hauptsächlich Schlagzeug. Aber ein paar tiefe Parts, um alles etwas fetter zu machen, kann ich natürlich auch beisteuern. Jeder hat seinen Platz, und wenn es passt, singen wir alle drei, und wenn nicht…
Marcos: … dann war’s das.
Peavy: Wir wollen nur die bestmöglichen Rage sein. (alles lacht wieder)

Ich muss dann zum Thema Gesang auch noch ein wenig schleimen: Peavy, dein Gesang auf dem Rush-Cover ‚Bravado‘ ist echt absolut großartig geworden. Hier ist mir zum ersten Mal ganz deutlich bewußt geworden, wie sehr du dich als Sänger weiterentwickelt hast. Einen Rush-Song zu nehmen und ihm mit einer völlig eigenen Interpretation den eigenen Stempel aufzudrücken erfordert schon Einiges, Chapeau!

Peavy:
Wir haben alle rausgefunden, daß es nicht einfach ist, nen Rush-Song zu covern…
Marcos: Speziell einen ruhigen Rush-Song. Das ist tatsächlich nochmal schwieriger als zum Beispiel ‚La Villa Strangiato’…
Lucky: Sehr schwer, das zum Klingen zu bringen.Also, wenn ihr vorhin schon das nächste Album erwähnt habt: was wird uns erwarten?

Marcos: Was cooles… (alles lacht)
Peavy: Es ist cool, mir gefällt’s. Es führt definitiv die Linie fort, die wir mit „The Devil Strikes Again“ eingeschlagen haben. Es geht aber noch ein wenig weiter, eine Menge harter und aggressiver Sachen, aber auch eher episches Material.
Lucky: Peavy hat einmal gesagt. „Ich habe das Gefühl, daß das erste Album, das wir in diesem Line-Up – das, nebenbei bemerkt, auch nicht „das Neue“ ist, sondern „das Letzte“ (alles lacht wieder mal) – sehr wild, hungrig und frisch klang, dieses Album klingt etwas weiser, immer noch hungrig aber erwachsener.“
Marcos: Es klingt tatsächlich etwas erwachsener, aber immer noch roh, aggressiv und sehr Metal.
Peavy: Was wir auch wieder gemacht haben, was es auf „The Devil Strikes Back“ nicht gab, ist eine Songtrilogie. Also ein Zwanzig-Minuten-Song aus drei Teilen, wie wir ihn mit ‚Changes‘ auf „XIII“ hatten.
Marcos: Aber viel aggressiver! (wieder mal: Gelächter)
Peavy: Und ich muss sagen, wir haben ein paar echt fantastische Melodien. Wie bei…
Marcos(unterbricht ihn): Verrat‘ doch nicht schon alles! (wieder Lachen) Wir haben im Prinzip alles schon fertig, den Albumtitel, Opener, die Songreihenfolge, wir haben auch schon das Artworkkonzept, der nächste Schritt ist jetzt, ins Studio zu gehen und das Album aufzunehmen und zu mischen. Wir warten im Prinzip nur noch das Ende der Tour ab, um die Sache fertigzustellen.
Lucky: Wir haben jetzt ununterbrochen zwei Jahre durchgearbeitet, aber durch die Atmsophäre fühlt es sich nicht zu viel an. Es ist Arbeit, Spaß, Familie und Freunde in einem!
Marcos: Wir sind noch nicht müde. Es ist immer noch nicht so, daß wir sagen, „ächz, schon wieder ein Gig heute“, sondern eher, „hey, geil, wir haben heute noch nen Gig!“
Lucky: „Wir haben morgen nen Gig, ich komm‘ heut schon bei dir vorbei, damit wir schon mal vorplanen können!“

Wie man’s früher gemacht hat, als wir alle noch jünger waren und unsere ersten Bands hatten…

Peavy: Das ist das Gute daran, wenn du mit deinen Freunden zusammenarbeitest. Das hier sind nicht nur Arbeitskollegen und Mitmusiker, sondern Menschen, mit denen ich meine Freizeit verbringe.
Lucky: Würde diese Band nicht existieren, wären wir immer noch Freunde. Wir verbringen viel Zeit miteinander und reden auch viel über Dinge, die mit Rage überhaupt nichts zu tun haben. So viele Probleme und Fragen, die bei uns überhaupt nicht mehr thematisiert werden müssen, weil wir einfach wissen, wie die anderen ticken. Man kann dann einfach auch mal dem Anderen seinen Freiraum geben und muss das nich geschäftlich regeln… Hast du eigentlich dieses Line-Up schon live gesehen?

Bislang nur auf Konserve…

Lucky: Du wirst alles, was wir zu diesem Thema bisher gesagt haben, live miterleben. Wenn’s dir gefällt, sag uns das, und wenn nicht, dann lüg‘ einfach. (wieder Lachen…)

Ich habe schon diverse Videos gesehen, und selbst da fällt auf, daß ihr ständig am Grinsen seid…

Peavy: Und nicht nur auf der Bühne!
Lucky: Das Lustige ist, daß das eigentlich gar nicht zum Bandnamen „Rage“ passt, wenn alle ständig gut gelaunt sind und grinsen…“Wir sind Rage, juhuu!“
Peavy: Das kriegen die Leute meist gar nicht mit, aber wir haben so unsere albernen Späßchen, die wir auf der Bühne abziehen, Streiche und so… (der Versuch, ein Beispiel zu nennen, geht im Lachflash der drei unter…)
Marcos: Das dürfen wir jetzt aber echt nicht verraten…
Peavy: Schau dir nur die Setlist für heut abend an…
Marcos: Ich bin für das Schreiben der Setlist verantwortlich, und ich schreibe eben gelegentlich mal ein wenig dummes Zeug mit drauf… oder letztens, Lucky war gerade mitten in einem großartigen Tomlauf am Ende des Songs – und ich habe ihm ein Handtuch zugeworfen, das auf den Becken landete. Er hat ohne mit der Wimper zu zucken das Handtuch wieder hochgeworfen und ohne aus dem Takt zu kommen seinen Break beendet! Danach hat er mir einen Blick zugeworfen, so nach dem Motto: „Siehst du, ich kann das auch mit Handtuch!“
Lucky: Oder wir verdrehen ein paar Textzeilen bei den Proben – und manchmal singen wir die dann auch live so…
Peavy: Und bringen mich damit vollkommen aus dem Konzept… (zeigt auf Marcos) der Kerl muß nur rüberkommen und mich angrinsen, und schon komm‘ ich durcheinander…
Marcos: Aber alles im Guten, nicht böse gemeint.
Peavy: Diese Band ist einfach genau das, was eine Band sein sollte.

Wir haben ja viel über den Back To The Roots-Spirit gesprochen. Ich finde aber, daß „The Devil Strikes Again“ dennoch keine reine Retro-Scheibe geworden ist, sondern dennoch zeitgemäß klingt und auf eigenen Füßen steht. band.JPG

Marcos: Auf jeden Fall. Musikalisch haben wir uns eher um die Essenz von Rage bemüht. Peavy benutzt gerne Siebener-Akkorde, Moll-Tonarten und maj3-Akkorde. Wenn du hingegen die deutschen Metalbands aus der Frühzeit von Rage siehst, zum Beispiel Helloween, die klingen alle komplett anders. Ein gutes Beispiel ist ‚In A Nameless Time‘ – das sind alles Moll-Harmonien. Das hat Rage immer etwas eigenwillig klingen lassen, ist aber in den letzten Jahren ein wenig unter den Tisch gefallen.

Es gab auf den letzten Alben immer mehr Diskrepanz zwischen den typischen Peavy-Songs und den typischen Victor Smolski-Songs…

Marcos (unterbricht): Endlich mal jemand, der mich versteht… (alles lacht)

Ja, ich gebe zu, ich bin ein wenig Nerd diesbezüglich – ich höre Rage, seit ich damals das Video von ‚Don’t Fear The Winter‘ auf RTL Plus bei „Mosh“ gesehen hab…

Lucky: Genau das hab ich auch gesehen, das war für mich auch die Initialzündung.
Peavy: Wir kennen uns jetzt auch schon seit der Zeit! Lucky war ja vorher Drumtech bei uns. Von Chris hat er damals auch seine ersten Schlagzeugstunden bekommen…
Lucky: Wenn man uns beide spielen sieht, merkt man das sogar… ich war 15, als ich angefangen habe und habe sieben Jahre Unterricht von ihm bekommen. Und wenn du so jung anfängst, übernimmst du einfach ein paar Sachen ganz automatisch.
Marcos: Ich geb‘ dir jetzt mal ne Exklusivstory. (wieder lacht alles) Nein, nein, nein, das ist das erste Mal, daß ich darüber mit der Presse spreche! Vor drei Tagen haben wir das „Ruhrpott Metal Meeting“ in Oberhausen gespielt, mit einem „Rage meets Refuge“-Set. Chris hatte eine Verletzung an einem Finger und konnte nicht spielen. Also sagte Lucky, daß er einspringt, er kennt ja die Songs. Geprobt wurde nicht mehr, und Lucky war schon ein bißchen nervös. Er hatte zwar die ganze Zeit die Songs auf dem Ipod, aber er spielte sie beim Konzert eben zu ersten Mal.
Lucky: Vergiss nicht, auch noch vor tausend Leuten!
Marcos: Ich bin also für ‚The Missing Link‘ von der Bühne gegeangen, um Manni Platz zu machen und stehe am Rand neben Chris. Und er beobachtet Lucky ganz genau. Dann kam der große Break, der nach der Bridge, und danach dreht sich Chris ganz cool zu mir um und sagt: „This boy has a future.“ (alles… ihr wißt schon…)
Peavy: „Mein Junge…“
Lucky: Ja, für ihn bin ich immer noch Fünfzehn! Als die Möglichkeit aufkam, daß ich als Drummer bei Rage einsteigen könnte, bin ich auch zu ihm gegangen und habe ihn quasi um seinen Segen gebeten. Und er sagte, noch bevor ich ausgeredet hatte: „Ja, das müssen wir machen!“ Ganz wichtig, „wir“. Das war eben auch wieder so eine Familienentscheidung, was ist das Beste für die Familie.

Ich habe jetzt eigentlich nur noch eine Frage, die fast schon unnötig ist, nachdem ihr mir die Pläne für die nächsten Jahre schon verraten habt… aber: gibt es noch irgendetwas, was ihr mit Rage musikalisch noch verwirklichen wollt und bisher noch nicht die Gelegenheit hattet?

Peavy: Wir haben tatsächlich da so eine Idee, die aber wohl auch nicht unter dem Rage-Banner laufen wird. Diese Brotherhood-Geschichte…
Lucky: Eine unserer Ideen ist, eine Tour zu machen, die sowohl Rage als auch Refuge als auch Tri State Corner umfasst. Aber nicht als getrennte Bands, sondern als eine große Band mit acht Musikern, die permanent auf der Bühne sind und die Songs aus diesem Pool gemeinsam interpretieren.
Peavy: Wir würden dann natürlich alles umarrangieren, daß jeder auch was zu tun hat.
Lucky: Ja, wir haben drei Gitarristen, Akustikgitarren, die Bouzouki, Percussions, die drei Leadsänger – das könntest du fast wie ein kleines Orchester arrangieren.
Peavy: Die große Frage ist nur, wann!
Marcos: Der Plan dafür steht, wir wissen nur eben nicht, wann wir das umsetzen können. Ich würde auch echt gerne mal Urlaub machen, aber das ist genau das Selbe: wann? (alles lacht)
Lucky: Wir haben doch schon Urlaub fest eingeplant – eine Woche im Januar 2023! (alles lacht wieder…)
dummzeich.JPG

Soweit nun also unser Interview mit Rage. Vielen Dank an dieser Stelle an Peavy, Marcos und Lucky für die Zeit und die erfrischend offenen Antworten und an Nuclear Blast für die Organisation des Gespräches.

Fotos: Thorsten Borowiak, Nuclear Blast

SaschaG

Verteidiger der uncoolen Musik: AOR, Symphonic Prog, Hardrock, Thrash- und Achtziger-Metal, Stax/Atlantic und Mainstream-Rock. Süchtig nach BBC-Serien und schrägem Humor. Findet, dass "Never Let Me Down" nur das viertschlechteste Bowie-Album ist und "Virtual XI" besser als alles, was Iron Maiden danach gemacht haben. 

Tags:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.