Palehørse

Palehørse


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  • Artist: Palehørse
  • Album: Palehørse
  • Label:
  • Release: 2019-04-05
  • Medium:
  • Bewertung:1-

Palehørse, 2007 unter dem Namen Amendfoil im Tampere (Finnland) gegründet, ist eine Wiedergeburt. Amendfoil war aktiv in der nationalen Musikszene und brachte es auf zwei in Eigenregie veröffentlichte Alben und hunderte von Live-Auftritten. Zum Trio um den vielseitig talentierten Frontmann, Sänger und Gitarristen Lassi Mäki-Kala geschrumpft, veröffentlichte die Band nun ihr aussergewöhnliches Debüt unter neuem Namen beim dafür bekannten norwegischen Underground-Label Indie Recordings.

Das Power-Trio kombiniert den sludgy, rifforientierten Ansatz von Bands wie Red Fang, Baroness oder Mastodon mit eingängigem Alternative-Rock. Und das funktioniert wirklich gut und schmeckt extrem lecker!

Mit ‚Dead Wrong‘ geht’s mit einem derben Scream und einen groovy Riff los. ‚Pale Horse‘ hat ein simples, punkiges Riff und einen schön eingängigen Chorus. Bei ‚The Passenger‘ zaubert das Trio aus mehrstimmigem Gesang und wütend-punkigen Shouts eine wunderbare Kombination. ‚Darken Waters‘ schafft es auf verblüffende Weise, an Alternative-Rock-Bands der 90er Jahre zu erinnern und gleichzeitig eine Verbeugung vor Classic-Rock-Bands der 60er und 70er zu machen. ‚Catharsis‘ ist zu Beginn ein wütender Hardcore-Knüppler, betört dann aber kurz darauf mit Britpop-Harmonien. ‚Odious‘ ist einfach wundervoll und schafft den gleichen Spagat: Punkrock-Attitüde, Düster-Riffs und blumige Melodik irgendwo zwischen den Foo Fighters und Mastodon.

Dieses Album ist eines der bisherherigen Highlights des Jahres. Ein Newcomer, der zwar nicht wirklich einer ist, aber alle Lorbeeren eines tollen, überraschenden Debütalbums verdient. Bitte diesen vermutlich nicht mehr lange als solcher zu identifizierenden Geheimtip unbedingt antesten!

DanielF

Harte Schale, weicher Kern. Chefredakteur und -metalhead in Personalunion und im "Nebenberuf" Sozialarbeiter, geht Daniels Geschmack von chilligem Americana (Cracker) bis zu kauzigem Indie-Rock (Eels), von klassischem Thrash (Metallica, Megadeth) bis modernem Death Metal (Deserted Fear), von opulent-schrägem Prog-Rock (Opeth, Gojira, Pervy Perkin) bis zu heftigstem Brutal Death Metal (Defeated Sanity, Wormed), von Bluesrock (Gary Moore, Anthony Gomes) bis Classic Rock (Alice Cooper, Queen) - um nur einen Teil zu nennen. Zudem hat er seit den frühen Neunziger Jahren ein leidenschafliches Faible für christliche Rockmusik in genau dieser stilistischen Bandbreite. 

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