Kennt ihr schon … ROTOR?

Gute getimte Gitarrenriffs sagen mehr als tausend Worte. Das finden auch die Jungs von RotoR aus Berlin, die mit ihrer Mischung aus Classic-, Stoner- und Prog-Rock seit fast zwei Jahrzehnten auch ohne Sänger ihr Publikum zum Haare schütteln bringen. Nun sind sie zu viert und ihr jüngstes Album noch ganz frisch.

Rotor. Fünf. Instrumental-Rock. Ihr seid keine Band vieler Worte, oder!?
Nein.

Für diejenigen unserer Leser, die euch noch nicht kennen: Wer sind RotoR und was machen sie für Musik?
Siehe Frage 1. 😉 Nun gut, wir machen seit 17 Jahren instrumentale, elektronisch verstärkte Musik, die sich an dem Sound von Röhrenverstärkern und den Ursprüngen der Rockmusik orientiert. Und wir lieben diese musikalische Freiheit die uns das Fehlen eines Sängers gibt.

‚Fünf‘ ist – wer hätte es gedacht – euer fünftes Studioalbum. Was hat euch dieses Mal inspiriert? Das Cover lässt entweder auf halluzinogene Pilze oder Stereogramm-Bildchen aus den 90ern schließen.
Könnte man meinen, aber eigentlich keines von beiden – nur komplett halluzinogenfreies Pils und jede Menge brandenburgische Landluft. Wir haben einfach alle Ideen, die wir hatten, in einen Topf geworfen, uns dann ein Jahr Zeit gegeben für das Schreiben der Songs und so ist das Album dann langsam organisch gewachsen.

Apropos Inspiration: Wie kommt man bei Instrumentalmusik eigentlich auf die Songnamen? Stichwort: Herrengedeck …
Wir könnten jetzt antworten, daß Songnamen für uns anfangs nicht wichtig sind und meistens alberne Arbeitstitel haben und erst ganz am Ende des Plattenproduktionsprozesses mit heißer Nadel gestrickt werden, aber das machen wir lieber nicht, denn das würde ja die gesamte Mystik zerstören.

17 Jahre gibt es euch nun schon und im November steht die nächste Tour ins Haus. Sorgt das nach so langer Zeit noch immer für Aufregung oder geht ihr da mittlerweile routiniert heran?
Dieses Mal sorgt das schon für Aufregung, denn wir spielen jetzt unsere erste Tour zu viert! Außerdem freuen wir uns nach so langer Zeit wieder live zu spielen und den Leuten die neuen Songs in die Hirne zu blasen, denn wir mögen das neue Album wirklich sehr.

RotoR kann man auch rückwärts lesen. Kann man eure Musik auch rückwärts hören?
Versucht es doch mal… Wenn wir einen Sänger hätten, würden wir auf jeden Fall Passagen einbauen, die satanische Botschaften ergeben, wenn man sie rückwärts abspielt.

– RotoR sind im Oktober und November auf Deutschland-Tour. Mehr Infos dazu gibt’s auf der offiziellen Webseite. Das neue Album ‚Fünf‘ haben wir bereits gewogen, gemessen und für gut befunden.

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