Smooth Hound Smith

Dog In A Manger


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  • Artist: Smooth Hound Smith
  • Album: Dog In A Manger
  • Label:
  • Release: 2019-08-09
  • Medium:
  • Bewertung:2

American Roots, kerniger Rock’n’Roll, eine Prise Blues und etwas Alternative Country: Diese üblichen Zutaten und die Mischung sind nicht neu, und doch frisch serviert immer wieder lecker. So auch in diesem Fall.

Smooth Hound Smith, das ist das Duo Zack Smith (Gitarre, Gesang, Schlagwerk, Harmonica, Banjo) und dessen Ehefrau Caitlin Doyle-Smith (Gesang, Percussion) aus der US-Musikmetropole Nashville. Die beiden machen seit 2012 Musik und haben mit Foot Percussion, fuzzigen Finger-Pick-Gitarren, Harmonicas und ein paar groovigen Percussions ihren ganz eigenen unverkennbaren Sound erschaffen, in dem Rock, Folk und klassischer Blues stimmungsvoll verwoben werden. Mit „Dog In A Manger“ legen SHS ihr drittes Album vor. das durch die geschickt spärliche Instrumentierung sehr persönlich und beinahe intim wirkt. Obwohl beide Eheleute Gesangsparts übernehmen, steht doch eindeutig die Männerstimme im Vordergrund. Smith lässt seine bessere Hälfte meistens nur als Begleitung auftreten – dass sie es auch alleine kann, zeigt der beschwingte Country-Song ‚Waiting For A Spark‘. Vielleicht hätte noch mehr weiblicher Leadgesang dem Album mehr Abwechslung verschafft.

Dennoch ist „Dog In A Manger“ ein wunderbar relaxtes Americana-Kleinod geworden, das sich besonders gut bei langen Autofahrten durch das offene Land machen wird. Interessant ist neben dem excellenten Songwriting auch die Tatsache, dass Zack Smith eben nahezu alle Instrumente im Alleingang eingespielt hat. Wabernd, groovig, fragil: So präsentiert sich nicht nur der Titelsong. Zehn musikalische Entdeckungen gilt es hier zu machen, und mit dem guten Gesamtergebnis sticht Smooth Hound Smith klar aus der Masse der gegenwärtigen Americana-Welle heraus. Smith und seine Ehefrau beweisen hier, dass man auch als Duo packende und vor allen Dingen sehr stylische Musik machen kann.

Michael

Michael kam über die Konzertfotografie zu Whiskey-Soda und verbindet das Bildermachen gerne mit Konzertberichten und CD-Rezensionen. Als Chefredakteur für den Bereich Bluesrock mag er aber auch viele aus dem Blues entsprungene Genres wie diverse Metal-Spielarten. Daneben landen gerne Progressive- und Classic Rock und Americana auf seinem Drehteller, bevorzugt auf klassischem Vinyl. Wenn dann noch Zeit bleibt, findet ihr Michael bevorzugt im (Heim)Kino oder natürlich irgendwo da draußen zum Fotografieren. 

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