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Brother Firetribe - Was lange währt, wird gut

Brother Firetribe sind als AOR-Spezialisten den Liebhabern schon lange keine Unbekannten mehr. Mit zwei hervorragenden Alben haben sie sich einen sehr guten Ruf erspielt, doch dann folgte eine lange Pause von sechs Jahren ohne neues Material. Mit "Diamond In the Firepit" erscheint nun endlich das dritte Werk, wieso es zu einer gefühlt ewigen Pause kam und warum es keine großen Veränderungen auf dem neuen Album gibt, erzählt uns Sänger Pekka Ansio Heino im Interview.

Sechs Jahre sind schon eine Menge Holz. Da können einen die Fans schonmal vergessen. Doch "Diamond In The Firepit" bietet zeitlosen, unverschämt guten Melodic Rock/AOR, dem eine so lange Pause nichts anhaben kann. "Die Zeit ist wirklich verflogen. Wir hatten eigentlich nicht vor, eine solch lange Pause einzulegen, wenn ich ehrlich sein soll. Wir hatten schon eine Lücke zwischen der Tour zum "heart Full Of Fire"-Album und den Aufnahmen unserer "Live At Apollo"-DVD im jahr 2010. Emppu war sehr aktiv mit Nighwish und der Rest von uns war beschäftigt mit dem, was bei uns gerade wichtig war. Tomppa und ich setzten uns immer wieder zusammen und haben Songs geschrieben, ohne jeglichen Zeitplan, bis wir sechs Songs bereits zusammen hatten. Ab diesem Zeitpunkt starteten wir, uns auf das aktuelle Album vorzubereiten, ab da ging es dann langsamer voran. Wir wollten auf jeden Fall ein sehr gutes Album aufnehmen und das dauerte einige Zeit", erklärt Pekka schlüssig, wie die Zeit verfliegen kann, wenn man nur das Beste abliefern will.

Eine Business-Regel besagt, dass das dritte Album einer Band das wichtigste sei. "Diamonds In the Firepit" enthält keine großen Änderungen im Sound der Band, was so auch die richtige Entscheidung im Sinne der Fans ist. Gibt es diesbezüglich auch Erwartungen innerhalb der Band? "Ich weiss nicht, was wir erwarten können. Wir haben unser Bestes gegeben, um ein starkes Brother Firetribe-Album zu erschaffen und ich glaube, es ist auch wirklich gut geworden. Die erste Regel, wenn man Musik macht, ist, dass es einem selbst gefallen muss bevor man daran denkt, wie es bei anderen ankommt. Ich hoffe aber, dass die Leute, denen wir gefallen das Album mögen und auch denken, dass es wert war, darauf zu warten", zeigt sich der Sänger bescheiden ob der Qualität des neuen Werkes.

 

Die neuen elf Songs hätten auch problemlos auf den ersten beiden Album Platz finden können, ohne aus dem Rahmen zu fallen. Brother Firetribe legen Wert auch hochmelodischen, klassischen AOR mit einprägsamsten Hooks, fetten Choruslines und ohrschmeichelndem Keyboardeinsatz. "Wir denken gar nicht darüber nach, etwas anderes zu machen als das, so wie es ist. Was wir machen ist das, was total natürlich aus uns kommt, wenn wir zusammen spielen und wir mögen es auch genau so. Zum Glück waren wir noch nie in der Situation, wo jemand uns versucht hat uns zu drängen unsere Musik zu ändern", erklärt Pekka, das es keinen Grund gibt, am Bandrezept nicht weiter festzuhalten. Einige kleinere Änderungen sieht er aber trotzdem zwischen "Diamond In The Firepit“ und "Heart Full Of Fire". "Das zu definieren ist wirklich schwer für mich, wenn man so nah am Entstehungsprozess der Songs ist wie ich. Aber ich glaube, dass es einige natürliche Verbesserungen und Entwicklungen beim Songwriting gab. Der Sound ist superb, danke an dieser Stelle an Torsti Spoof und Jari Mikkola, deren Professionalität wir niemals angezweifelt haben. Wir haben wirklich alles genauso wie bei den ersten beiden Alben gemacht, hier gab es keine Änderungen, aber ich hoffe, dass die sechs Jahre auch einiges an Reife in die Songs gebracht haben", definiert der Sänger die marginalen Änderungen, getreu dem Motto: Warum ein erfolgreiches Rezept ändern, wenn es funktioniert?

Der Albumtitel gibt Grund zur Spekulation, wieviel bildliche Elemente der Realität hier verarbeitet wurden. Die Songs sind der Diamant, die Feuerstelle könnte für die sechs Jahre Pause stehen. "Ich saß in meiner Küche mit einem Freund und wir begannen zu brainstormen, entwickelten Ideen vor und zurück, dazu kam noch jemand, der uns half. Ein Freund von mir kam plötzlich mit dem Albumtitel an, der einfach großartig klingt. Er sagte, dass ein Diamant viel heller erscheint, wenn er in einer Feuerstelle platziert wird. Wir fühlten auf einmal, dass dieser Diamant für sechs lange Jahre in dieser Feuerstelle lag, also musste er verdammt hell leuchten. Du liegst also völlig richtig mit Deiner Vermutung", pflichtet der Finne mit der besonderen Stimme meiner Theorie bei.

Wenn man als Künstler jedoch eine lange Zeit zwischen zwei Veröffentlichungen hat und sich Zeit beim Songwriting lässt, hat man natürlich immer wieder Gelegenheit, an den Stücken herumzuwerkeln und immer wieder Passagen zu verändern. Da kann es schwer sein, auch mal für sich selbst einen Endpunkt zu setzen. "Das kam bei den Songs, die man jetzt auf dem Album hört, kaum vor. Natürlich war die Zeit zwischen beiden Alben lang, die sich nicht in der Menge der Songs zeigt, die wir geschrieben haben. Es gibt absolut kein Material mehr, was wir nicht verbraten haben. Wir waren echt froh, dass wir zehn vernünftige Songs (plus ein Cover von Sammy Hagar, A.d.V.) kreiert haben. Nachdem wir den letzten Song fertig hatten, waren wir völlig leer. Es gibt wirklich nicht einen einzigen Song in uns, den wir noch parat hätten", gesteht Pekka und erklärt damit auch, wieso sämtliche Stücke des Albums diese hohe Qualität haben und es keinen einzigen Song gibt, der abfällt.

Textlich lässt sich der Sänger von der größten Inspirationsquelle des Lebens beeinflussen. "Die Songs handeln meistens von den schönen und schwierigen Beziehungen zwischen Mann und Frau und allem, was da dann rundherum passiert. Also die höchsten Höhen und tiefsten Tiefen". Das Ergebnis stellt eine unglaublich positive, emotionale Auswahl an Songs dar, die sogar dunkle Tage heller erscheinen lassen und pure Lebensfreude versprühen. "Diamond In the Firepit" ist der perfekte Soundtrack des Sommers, um mit herunter gelassenen Fenstern über die Landstraße zu düsen oder mit guten Freunden entspannt an lauen Sommerabenden zu grillen. "Das freut mich zu hören, vielen Dank! Das ist es, wofür Brother Firetribe musikalisch stehen. Ich glaube, das liegt auch daran, weil wir so sind. Jeder von uns schaut positiv auf das Leben und will einfach eine gute Zeit haben. Es läuft soviel schief in dieser Welt, dass ich jedes Mal wütend werde, wenn ich abends die Nachrichten sehe. Ich sehe aber keinen Grund, diese Sachen in unsere Musik zu bringen. Wir sehen eher den Unterhaltungswert bei uns und hoffen, dass unsere Musik den Leuten eine gute Zeit bereitet", antwortet Pekka auf die Frage, woher man soviel gute Laune ziehen kann.

 

Auf den Bildern der Band sieht man auch alle Mitglieder stets lachen oder scherzen, was die Aussage des Sängers absolut belegt. Deshalb die Frage, was eher da war, Huhn oder Ei? Hört ihr auch selbst Brother Firetribe, um Euch selbst poitiv zu pushen? "Ich sehe keinen anderen Weg als absolut ehrlich zu sein, wenn man selbst Musik macht. Das ist das wichtigste, nicht etwas vorzuspielen. Wenn etwas nicht vom Herzen kommt, dann klingt es auch nicht gut. Ich höre Brother Firetribe selbst nicht, Du bekommst schon genug von der Musik zurück, wenn Du sie selbst machst", lacht Pekka, der damit auch dem Klischee des wortkargen, brummeligen Finnen nicht entspricht.

Daher folgendes Gedankenspiel: Wie würde dieser Klischee-Finne reagieren, wenn er Brother Firetribe das erste Mal hört? Würde für ihn die Sonne an einem dunklen Wintertag aufgehen? "Hier gibt es eine Menge düsteren Metal, was großartig ist, da sich dadurch Finnland zu einem der führenden Länder in der Metal-Szene entwickelt hat. Es ist schon richtig, dass wir etwas anders sind als die anderen Bands, wir sind der bunte Hund sozusagen. Aber unser Publikum ist wirklich weit gefächert. Ich sehe Black Metal-Jungs, die auf unseren Konzerten neben einem Mädchenin Jacket rocken, daneben steht ein älterer Typ im Deep Purple-Shirt. Das ist schon eine tolle Mischung", freut sich Pekka, der mit Brother Firetribe nach dem Sommer so viel wie möglich touren will. Bis dahin liefert die neue CD den perfekten Soundtrack für den Sommer ab!


 

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Ingo
© 05/2014 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Brother Firetribe

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- Brother Firetribe - US-Hardrock update 2.0
- Brother Firetribe - Was lange währt, wird gut

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