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Bob Dylan -  Tell Tale Signs - The Bootleg Series Volume 8     Artist:  Bob Dylan
    Album:  Tell Tale Signs - The Bootleg Series Volume 8
    Label:  Sony / BMG
    Release:  03.10.2008
   Medium:  Album
    Genre:  Alternative Country ausdrucken 
    Autor:  Uraniumstaub empfehlen/teilen 
 

Nachdem die letzten vier Teile von Dylans Archivreihe sich strikt auf Liveaufnahmen konzentrierten springt der achte dorthin, wo der dritte endete und dokumentiert die Phase von 1989 ("Oh Mercy") bis 2006 ("Modern Times") anhand von raren Tracks und Outtakes. Dass es mysteriöserweise trotzdem einen geschlossenen Eindruck vermittelt und niemals wie eine "Resteverwertung" wirkt, unterstreicht nochmals den Umstand, dass Dylan nach dem kreativen Zick-Zack-Kurs, auf welchen er sich nach "Blood On The Tracks" (1975) begab wieder gefangen hatte und seine fruchtbarste Phase seit den Sechziger Jahren einläutete.

Vielleicht liegt es aber auch schlicht und ergreifend daran, dass "Tell Tale Signs" den Fokus auf die schwierige Zusammenarbeit mit Produzent Daniel Lanois legt und die ebenfalls in diesen Jahren eingespielten Alben "Under The Red Sky", "Good As I Been To You" und "Love And Theft" überhaupt nicht berücksichtigt, während "World Gone Wrong" nur mit einer und "Modern Times" mit zwei Nummer(n) vertreten sind. Neben Live-Aufnahmen und Soundtrack-Beiträgen stammt ein Großteil der hier enthaltenen 27 Stücke aus den Sessions zu "Oh Mercy" und "Time Out Of Mind", beides Hauptwerke im Dylan Katalog auch wenn die atmosphärisch-abgezirkelten Arrangements in welche Lanois die Songs hüllte nicht immer Dylans Zuspruch fanden. So wirken die runtergestrippten Versionen von "Most of the Time" und "Ring Them Bells" nun wie eine späte Rache am Produzenten, denn sie verdeutlichen vor allem eines: Lanois makellose Oberflächen lenken den Zuhörer allzu schnell von den Inhalten ab.

Prompt vergingen acht Jahre bis zum nächsten gemeinsamen Werk und bei "Time Out Of Mind" sieht der Fall schon anders aus, in der Zeit seit "Oh Mercy" schien Dylan härter geworden zu sein, sein Blick auf die Welt müder und resignierter, wozu wiederum Lanois' Atmosphären hervorragend passen. Eine Überraschung stellt dann der Song "Mississippi" dar: Der Höhepunkt vom 2002er Album "Love And Theft" ist ursprünglich ein Outtake von "Time Out Of Mind", welches Lanois 1997 nicht auf der Platte haben wollte und das hier nun in gleich zwei sehr unterschiedlichen Versionen - beide auch radikal anders als die 2002er Fassung - vorliegt und nochmals zeigt wie sehr sich Songs bei Bob Dylan im Laufe der Jahre ändern können.

Nach Anhören der 137 Minuten merkt man, was man eigentlich schon immer wusste: Nämlich, dass der kreative Output eines Dylan mindestens vier "normale" Songschreiber aufwiegt, dass er seine Songs nicht als starre Gebilde begreift, deren "endgültige" Version, die auf der jeweiligen LP ist und dass seine Studioalben nur die Spitze eines enormen Eisberges darstellen.

Wer noch tiefer gehen möchte kann sich selbstverständlich auch die 3-CD-Variante (incl. Vinyl 7" und Bildband) zulegen, muss dafür jedoch auch tiefer in die Tasche greifen: Die limitierte Edelausgabe kostet gut das fünffache dieser Doppel-CD. Und selbstverständlich gibt es auch diesen Teil der Reihe als Vierfach-Vinyl-Box!


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Bob Dylan - Tell Tale Signs - The Bootleg Series Volume 8
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Artikel:
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Rezensionen:
- Modern Times
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