VOODOO VEGAS – Hard-Rock Freaks aus UK

Im beschaulichen Bournemouth an der Südküste von Großbritannien muß etwas in der Seeluft liegen. Denn die durchschnittlich überragende Qualität der Bands, die aus dem Kreis Dorset kommen, ist durchaus verblüffend. In den Reigen dieser Combos reihen sich nun auch die Hardrocker Voodoo Vegas ein, deren zweites Album „Freak Show Candy Floss“ per Eigenvertrieb schon seit einer Weile erhältlich ist, am 17. Februar nun aber ganz offiziell und europaweit veröffentlicht wird.

Klassischen, hemdsärmeligen Straßenköter-Hardrock mit Sleaze- und Glamtouch, wie ihn Ende der 1980er Bands wie Skid Row, Sea Hags oder die deutschen Thunderhead spielten, ist das Metier der Band um Frontmann Lawrence Case und Gitarristin Meryl Hamilton. In den vier Jahren seit Bandgründungen hat die Band bereits ein Studioalbum und eine EP veröffentlicht sowie ganz Europa betourt, unter anderem als Support für Status Quo, Uriah Heep, Glenn Hughes, The Quireboys und Y&T sowie als Headliner. Nicht schlecht für eine Band ohne dicken Labeldeal!

Als Appetitmacher auf eine Portion „Freak Show Candy Floss“ gibt es nun erst mal ein Video zum Song ‚Killing Joke‘. Zwar ist der „Suicide Squad“-Hype mittlerweile eher leicht überstrapaziert, aber vielleicht kann man ja Lawrence für die Tour dazu überreden, lieber den schicken Hipster-Bart stehenzulassen. Und, ganz ehrlich, einen schlechteren Joker als Jared Leto gibt er, wie man sich hier überzeugen kann, ganz bestimmt nicht ab. Mehr zu Voodoo Vegas demnächst an dieser Stelle!

SaschaG

Verteidiger der uncoolen Musik: AOR, Symphonic Prog, Hardrock, Thrash- und Achtziger-Metal, Stax/Atlantic und Mainstream-Rock. Süchtig nach BBC-Serien und schrägem Humor. Findet, dass "Never Let Me Down" nur das viertschlechteste Bowie-Album ist und "Virtual XI" besser als alles, was Iron Maiden danach gemacht haben. 

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