UNISONIC veröffentlichen Livealbum

Fans von Kai Hansen bekommen 2017 eine ganze Menge interessanten Stoff geliefert. Nach der Ankündigung der Helloween-Reunion-Tour (Infos hier) und Kais erstem Solo-Livealbum (wir berichteten) gibt es nur wenige Wochen später auch das erste Livealbum seiner Band Unisonic zu begutachten.

Das 2012 veröffentlichte Debüt-Album von Unisonic hatte seinen Reiz hautsächlich daraus bezogen, daß die ehemaligen Helloween-Kollegen Hansen und Sänger Michael Kiske nach 23 Jahren wiedervereint in einer Band spielten – noch dazu unterstützt von der Pink Cream 69-Rhythmusgruppe und Ex-Asia– und Krokus-Gitarrist Mandy Meyer. Nach dem erfolgreichen Nachfolger „Light Of Dawn“ (2014) und diversen Touren durch Südamerika, Europa und Japan landeten Unisonic, noch immer in voller Fahrt, unvermeidlicherweise im kleinen Dorf Wacken, wo, Achtung, Underground-Geheimnis, ja jedes Jahr, unbeachtet von Allen, ein kleines und gemütliches Metal-Festival stattfindet. Dort wurde nun also auch das – zugegeben – nicht allzu originell betitelte Album „Live In Wacken“ mitgeschnitten.

Die Setlist enthält dabei neben den Hits der ersten beiden Unisonic-Alben wie ‚Star Rider‘, ‚My Sanctuary‘ und ‚Your Time Has Come‘ auch die beiden Helloween-Klassiker ‚A Little Time‘ und ‚March Of Time‘, die Helloween selbst ja schon seit einigen Jahren nicht mehr gespielt hatten – ‚A Little Time‘ zum letzten Mal 1993!

Genau wie bei den Studio-Alben, hat sich bei ‘Live in Wacken’ Dennis Ward um den Mix und das Mastering gekümmert. Diese Show war ein besonderes Ereignis für die gesamte Band, aber wahrscheinlich war es die „Show seines Lebens“ für Kosta Zafiriou: der hat den Entschluss gefasst sich auf das Management zu konzentrieren und seinen Platz auf dem Schlagzeughocker für immer zu verlassen, nach einem Leben, dass er zwischen den Pflichten des Managements und den Aufgaben eines professionellen Drummers verbracht hat.

Die Unisonic Show wird als limitierte CD+DVD (Digipak) erhältlich sein. Die Bonus DVD beinhaltet die Videoaufnahme von sechs Songs der spektakulären Show.

SaschaG

Verteidiger der uncoolen Musik: AOR, Symphonic Prog, Hardrock, Thrash- und Achtziger-Metal, Stax/Atlantic und Mainstream-Rock. Süchtig nach BBC-Serien und schrägem Humor. Findet, dass "Never Let Me Down" nur das viertschlechteste Bowie-Album ist und "Virtual XI" besser als alles, was Iron Maiden danach gemacht haben. 

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