RONNIE JAMES DIO – Langerwartete Autobiographie kommt Ende August

Es dürfte eine endlose Diskussion unter Metal- und Rock-Fans sein, wer denn wohl der „beste Metalsänger aller Zeiten“ sein dürfte. Wie auch immer ein solches Streitgespräch ausgehen würde, es dürfte erstaunen, wenn nicht der Name von Stimmwunder, Frontmann und Metal-Ikone Ronnie James Dio fallen würde. Dio war neben Elf und Heaven and Hell Sänger drei legendärer Bands: Black Sabbath, Rainbow und Dio.

Der tragische und viel zur frühe Tod des legendären, kleinen Mannes 2010 liegt Jahre zurück. Nun wurde endlich die lange erwartete Autobiographie angekündigt, zu der Dio vor seinem Tod an Krebs noch selbst viel beigetragen hat. Fertiggestellt wurde „Rainbow in the Dark“ von Dios Witwe Wendy Dio und dem bekannten Musikjournalisten und -biographen Mick Wall.

„Ronnie hält Rückschau auf die Schlüsselmomente, die zur Erfüllung seines Lebenstraumes führten ‒ wie er mit Jugendfreunden erste Bands gründete und auf Studentenpartys sowie in kleinen Clubs auftrat; wie das Schicksal ihn zum Sänger machte; wie sich aus einem Glücksfall heraus die Gründung von Rainbow und die ebenso produktive wie problematische Kollaboration mit Ritchie Blackmore ergab; wie er durch eine zufällige Begegnung zum zweiten Sänger von Black Sabbath wurde und die Band zu neuem Erfolg führte und vielem mehr.

Außerdem erzählt das Buch auch die überraschend rührende Entstehungsgeschichte der „Teufelshörner“, des weltweit bekannten Erkennungssymbols aller Metal-Fans, sowie die Geschichte seiner Ehe mit Wendy. Das Buch erscheint am 27. August im Berliner I.P. Verlag als gebundenes Buch für 21.90 €.

DanielF

Harte Schale, weicher Kern. Chefredakteur und -metalhead in Personalunion und im "Nebenberuf" Sozialarbeiter, geht Daniels Geschmack von chilligem Americana (Cracker) bis zu kauzigem Indie-Rock (Eels), von klassischem Thrash (Metallica, Megadeth) bis modernem Death Metal (Deserted Fear), von opulent-schrägem Prog-Rock (Opeth, Gojira, Pervy Perkin) bis zu heftigstem Brutal Death Metal (Defeated Sanity, Wormed), von Bluesrock (Gary Moore, Anthony Gomes) bis Classic Rock (Alice Cooper, Queen) - um nur einen Teil zu nennen. Zudem hat er seit den frühen Neunziger Jahren ein leidenschafliches Faible für christliche Rockmusik in genau dieser stilistischen Bandbreite. 

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