Helloween

My God-Given Right

  • Artist: Helloween
  • Album: My God-Given Right
  • Label: Nuclear Blast
  • Release: 2015-05-29
  • Medium:
  • Bewertung:1

30 Jahre Helloween und nicht einen Komplettausfall in der langen Diskografie, dass muss den Hanseaten erst einmal jemand nachmachen. Nach den nicht ganz so überragend aufgenommenen Alben Anfang der 2000er zeigen die Kürbisköppe seit „7 Sinners“ permanent Höchtleistungen, die letzte Scheibe „Straight Out Of Hell“ kam bei den Fans überragend an.

Und Helloween wären nicht Helloween, wenn sie das Niveau nicht halten könnten und so bescheren Deris, Weikath, Großkopf und Co. den Fans von dem seltsamen Coverartwork einmal abgesehen die Kost, die der Power Metal-Fan 2015 braucht.

„Heroes“ eröffnet „My God-Given Right“ mit herrlich rotzigem Riff und einer eingängigen Up Tempo-Nummer mit gut aufgelegtem Andi Deris und effektivem Refrain. „Battles Won“ legt mit hohem Tempo und nicht minder hoher Eingängigkeit nach, dass wir zusammen mit dem Titeltrack einen lupenreinen Hit-Hattrick haben: Hohe Geschwindigkeit, tolle Melodien und Hymnenalarm. Speziell „My God-Given Right“ punktet mit einer Gitarrenlinie zum Niederknien.

„Stay Crazy“ holt die nächste Ohrwurm-Melodie heraus mit einer Gitarrenmelodie zum Mitsingen. Der nächste Hit, dem mit „Lost In America“ ein überragender Gute-Laune-Song folgt, der eine Unbekümmertheit wie von den ersten Alben versprüht.

Richtig heavy und Rifflastig wird es bei „Russian Roule“, erinnert von der dunkleren Grundstimmung an „The Dark ride“, ebenso wie „Swing Of A Fallen World“, das wuchtig und episch die andere Seite von Helloween zeigt.

Balladen müssen bei Helloween sein, mit „Like Everybody Else“ haben wir diese Gattung auch vertreten, kommt auch schön melancholisch daher durch die Stimmfarbe von Andi Deris. Mit „Creatures In Heaven“ wird dann wieder das Tempo angezogen, speziell die Gitarrenarbeit lässt bei diesem Song aufhorchen.

Mit „If God Loves Rock N‘ Roll“ und „Living On The Edge“ wird wieder gute Laune zelebriert, „Claws“ zeigt dagegen wieder, dass die Jungs auch hacken können. „You, Still Of War“ beendet das Album schwer, vertrackt und progressiv, aber absolut hörenswert.

Insgesamt zeigen Helloween eine erneut bärenstarke Vorstellung voller Abwechslung und klasse Songs. Speziell die Fans der letzten Alben liegen hier wieder absolut richtig!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.