Kennt ihr schon … INSIDE MANKIND?

Sie sind unserem Metal-Redakteur Daniel beim Elements of Rock Festival aufgefallen: Die Progressive Metaller Inside Mankind aus der Toskana. Fünf junge Musiker, die ihren progressiven Metal mit Growls und Operngesang darbieten. Der absolut eigenständige Klang hat uns neugierig gemacht. Also haben wir die klassisch ausgebildete Opernsängerin Claire und Schlagzeuger Matteo zum Apell antreten lassen!

WS: Stellt euch doch bitte kurz als Band vor! Wer seid ihr, was sind eure musikalischen Backgrounds, wir habt ihr zusammengefunden?

Claire: Inside Mankind wurden 2006 während dem Weltjugendtag gegründet. Seither gab es einige Wechsel bei den Bandmitgliedern, vom Original-Line-Up ist nur noch unser Drummer Matteo an Bord. Francesco Monaci growlt und spielt Gitarre, Christian Luconi ist unser Basser, Guiseppe Lovascio steht am Keyboard und ich selbst singe. Unser musikalischen Backgrounds sind sehr vielfältig und reichen von Death Metal über Power Metal bis zur Oper. Das ist unser Geheimnis: Wir beschränken uns nicht nur auf ein einzelnes Genre.

WS: Im letzten Jahr habt ihr euer erstes Album „Oikoumene“ veröffentlicht. Gibt es etwas, was ihr beim Album besonders herausstellen wollt oder worauf ihr besonders stolz seid?

Claire und Matteo: Wir sind vor allem stolz darauf, dass wir das komplette Album alleine und ohne jegliche Beratung von aussen auf die Beine gestellt haben. Aktuell schreiben wir neue Musik – die Songs werden noch explosiver als die auf „Oikoumene“.

WS: Eure Band ist ziemlich ungewöhnlich. Ihr kombiniert verrückte, ungewöhnliche Rhythmen und Taktarten mit Growls und natürlich dem Operngesang von Claire. Wir kam diese Mischung denn zustande? Und was bedeutet euch der Begriff „progressive“ ganz grundsätzlich?

Claire: Das hat sich mit der Zeit so entwickelt. Zum Zeitpunkt als ich der Band beigetreten bin, hatte ich noch nie was von Progressive Metal gehört. Wenn wir schreiben, dann denken wir nicht über Genres nach. Wir schreiben in erster Linie, was uns selber gefällt. Progressive Musik bedeutet vor allem Freiheit, und das entspricht uns sehr.

WS: Wenn Geld keine Rolle spielen würde: Was würdet ihr im Zusammenhang mit der Band auf die Beine stellen und warum?

Claire und Matteo: Es gibt in Italien ein christliches Metal Festival, Rock for the King. Es ist eine wunderbare Möglichkeit für italienische White Metal Bands, um aufzutreten, aber leider hat das Festival nicht sehr viel Rückhalt. Wir hoffen, dass es noch lange Bestand haben wird. Wenn wir also viel Geld hätten, würden wir den Organisatoren helfen, das Festival am Leben zu halten.

WS: Verratet uns etwas über euch Italiener, das wir noch nicht wissen!

Matteo: Italiener spielen nicht Mandoline. Das ist ein absolutes Märchen! (lacht)

DanielF

Harte Schale, weicher Kern. Chefredakteur und -metalhead in Personalunion und im "Nebenberuf" Sozialarbeiter, geht Daniels Geschmack von chilligem Americana (Cracker) bis zu kauzigem Indie-Rock (Eels), von klassischem Thrash (Metallica, Megadeth) bis modernem Death Metal (Deserted Fear), von opulent-schrägem Prog-Rock (Opeth, Gojira, Pervy Perkin) bis zu heftigstem Brutal Death Metal (Defeated Sanity, Wormed), von Bluesrock (Gary Moore, Anthony Gomes) bis Classic Rock (Alice Cooper, Queen) - um nur einen Teil zu nennen. Zudem hat er seit den frühen Neunziger Jahren ein leidenschafliches Faible für christliche Rockmusik in genau dieser stilistischen Bandbreite. 

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