CYNIC-Gitarrist dementiert Auflösung der Band

Gestern erst hatten wir euch von der (scheinbaren) Auflösung der Progressive-Band Cynic berichtet. Nun ist es offensichtlich so, daß die beiden Herren Sean Reinert und Paul Masvidal nicht viel miteinander gesprochen haben in letzter Zeit. Gitarrist Masvidal dementiert nämlich heute auf seiner persönlichen Facebook-Seite völlig fassungslos die Auflösung der Band:

„Ich höre das alles zum ersten Mal. Ich komme gerade von unserer Tour in Japan zurück und meine Mailbox explodiert fast. Sean hat weder mit mir noch mit Malone über die Auflösung von Cynic oder die Absage der Tour gesprochen. Wenn ihr ehrlich bin, bin ich auch etwas erleichtert, denn die letzten Jahre waren doch eine rechte Herausforderung. Ich versuche nun, die Tour irgendwie zu retten und einen neuen Drummer zu finden. (…) Ich entschuldige mich für das Drama. Cynic wird auf die eine oder andere Weise weitergehen.“

Die Fans dürfen also noch hoffen, die Kult-Band auch in Zukunft live zu erleben. Reinert und Masvidal hatten im Umfeld des verstorbenen Death-Gründers Chuck Schuldiner die progressivere Entwicklung des klassischen Death-Metals maßgeblich mitgeprägt. Ihre späteren Alben als Cynic waren stark vom Jazz beeinflußt.

DanielF

Harte Schale, weicher Kern. Chefredakteur und -metalhead in Personalunion und im "Nebenberuf" Sozialarbeiter, geht Daniels Geschmack von chilligem Americana (Cracker) bis zu kauzigem Indie-Rock (Eels), von klassischem Thrash (Metallica, Megadeth) bis modernem Death Metal (Deserted Fear), von opulent-schrägem Prog-Rock (Opeth, Gojira, Pervy Perkin) bis zu heftigstem Brutal Death Metal (Defeated Sanity, Wormed), von Bluesrock (Gary Moore, Anthony Gomes) bis Classic Rock (Alice Cooper, Queen) - um nur einen Teil zu nennen. Zudem hat er seit den frühen Neunziger Jahren ein leidenschafliches Faible für christliche Rockmusik in genau dieser stilistischen Bandbreite. 

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