BIG BIG TRAIN veröffentlichen neues Studioalbum im April

Nach Jahren als gut gehüteter Geheimtipp im Prog-Underground scheinen die Briten Big Big Train nun so langsam aus diesem Schattendasein herauszutreten. Sehr hilfreich ist die offensichtliche Arbeitswut, mit der die Band derzeit gesegnet scheint. Denn nach dem großartigen 2016er Album „Folklore“ und dem im Vorjahr aufgenommenen Livealbum „A Stone’s Throw From The Line“ folgt nun am 28.April 2017 bereits das neue und mittlerweile zehnte Studioalbum der Band.

„Grimspound“ (Name einer archäologischen Fundstätte aus der Bronzezeit in Großbritannien) wird acht Songs enthalten und eine Weiterentwicklung des typischen Bandsounds darstellen, die „auf allem aufbaut, was wir alle in den letzten paar Jahren gelernt haben“, so Sänger David Langdon. Neben der mittlerweile seit einigen Jahren stabilen Big Big Train-Kernbesetzung, der unter anderem auch der ehemalige XTC-Gitarrist Dave Gregory und Ex-Spock’s Beard-Drummer Nick D’Virgilio angehören, absolviert auch Fairport Covention-Sängerin Judy Dyble einen Gastauftritt auf „einem Song über die berichteten Sichtungen einer geisterhaften Erscheinung bei den Friedhofspforten eines stillen englischen Dörfchens“, wie Bassist und Bandgründer Greg Spawton verrät. Auch Nick D’Virgilio und Rachel Hall (Violine, Cello) werden erstmals passagenweise den Leadgesang auf einem Big Big Train-Album übernehmen.

Das Album kann bereits jetzt auf CD und Doppel-Vinyl im Just For Kicks-Webshop vorbestellt werden. Einen visuellen Trailer für die Scheibe findet Ihr hier:

Und für alle, die wissen wollen, warum denn überall so ein Gewese um die Band gemacht wird, eine großartige Liveversion des epischen Longtracks ‚East Coast Racer‘, im Original vom 2013er Album „English Electric Part Two“:

SaschaG

Verteidiger der uncoolen Musik: AOR, Symphonic Prog, Hardrock, Thrash- und Achtziger-Metal, Stax/Atlantic und Mainstream-Rock. Süchtig nach BBC-Serien und schrägem Humor. Findet, dass "Never Let Me Down" nur das viertschlechteste Bowie-Album ist und "Virtual XI" besser als alles, was Iron Maiden danach gemacht haben. 

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