Belgischer Fotograf TIM TRONCKOE portraitiert Rockstars angelehnt an klassische Gemälde

Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie Simone Simons (Epica) als Königin Elisabeth I. aussehen würde, oder Alissa White-Gluz (Arch Enemy) als Marie-Antoinette? Was, wenn Caravaggio die Jungs von Slayer getroffen hätte, oder Rembrandt Cardinal Copia (Ghost) portraitert hätte? In den letzten drei Jahren hat der belgische Rock-Fotograf Tim Tronckoe an genau dieser Vision gearbeitet: Bekannte Rockmusiker im Stil der alten Meister festzuhalten.

Das Ergebnis ist „Portraits“, ein 180-seitiges Fotobuch, hochwertig produziert und auf 1000 Exemplar limitiert.

„Als ich meine Freunde in der Rockmusik-Szene kontaktierte, waren alle von der Idee sofort angetan. Mit Unterstützung eines Teams aus professionellen Mode-Designern, Make-Up-Künstern, Haar-Stylisten und Kulissenbauern konnte ich meine Idee verwirklichen. Noch immer bin ich hin und weg von dieser Reise, nun steht endlich die Veröffentlichung und die Ausstellung an“, resümiert der Belgier, der für die wichtigsten Rockmusik-Magazine der Welt fotografiert.

„Neben meinem Wunsch, Kunst, Musik und Fotografie in einem Buch zu verbinden, möchte ich mit dem Buch auch einen wohltätigen Zweck unterstützen. Nach dem Tod meiner Freundin Jill Janus (Huntress) wurde mir klar, was für ein Tabu psychische Erkrankungen nach wie vor sind. Daher unterstütze ich mit dem Buch auch die Arbeit der Hilfsorganisation Psychosenet, die Menschen mit psychischen Problemen und ihre Familien begleitet, berät und unterstützt.“

„Portraits“ enthält unter anderen Fotografien von Kerry King (Slayer), Myles Kennedy (Alter Bridge), Sharon den Adel (Within Temptation), Tarja Turunen, Floor Jansen (Nightwish) und vielen mehr.

Der Bildband kann zum Preis von 65 Euro auf der Webseite von Tim Tronckoe vorbestellt werden. Am Erscheinungstag startet auch die Vernisage der Bilder, die im belgischen Gent in der Drongenhofkapel stattfinden wird. Die Ausstellung dauert bis zum 12. Oktober, der Eintritt ist frei.

DanielF

Harte Schale, weicher Kern. Chefredakteur und -metalhead in Personalunion und im "Nebenberuf" Sozialarbeiter, geht Daniels Geschmack von chilligem Americana (Cracker) bis zu kauzigem Indie-Rock (Eels), von klassischem Thrash (Metallica, Megadeth) bis modernem Death Metal (Deserted Fear), von opulent-schrägem Prog-Rock (Opeth, Gojira, Pervy Perkin) bis zu heftigstem Brutal Death Metal (Defeated Sanity, Wormed), von Bluesrock (Gary Moore, Anthony Gomes) bis Classic Rock (Alice Cooper, Queen) - um nur einen Teil zu nennen. Zudem hat er seit den frühen Neunziger Jahren ein leidenschafliches Faible für christliche Rockmusik in genau dieser stilistischen Bandbreite. 

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