PERVY PERKIN – Crowdfunding-Kampagne erfolgreich – Tolles Video zum Album

In der Progressive-Rock-Abteilung von Whiskey-Soda herrscht frohlockende Freude und riesige Aufgeregtheit. Der Grund ist tatsächlich nur, dass eine „kleine“ innovative Band aus Spanien ihr drittes Album angekündigt hat. Pervy Perkin, die unkonventionell-experimentelle, fünfköpfige Band aus Murcia und Madrid hat bereits 2012 („Ink“) und 2016 („ToTeM“) mit zwei vor Ideenreichtum überquellenden Progressive-Rock-Werken für Begeisterung in unserer Redaktion gesorgt. Wer sich selbst als Prog-Fan fragt, wo denn die neuen, wirklich innovativen Bands sind: Hier ist Eine!

Nun haben sich die jungen Musiker nicht weniger vorgenommen als einen Teil von Dante Alighieris „Göttlicher Komödie“ als Konzeptalbum zu vertonen. Genauer gesagt dessen ersten Teil „Inferno“, in dem Dante die neun Kreise der Hölle durchwandert.

Die Band hat sich vorgenommen, die Produktion professioneller als bei den beiden Vorgängern anzugehen und hat auf der spanischen Crowdfunding-Plattform Verkami eine Kampagne lanciert, um einen Teil der Produktionskosten zu decken. Die Kampagne läuft noch bis Ende März, ab Mitte April soll das Album erhältlich sein.

Update: Inzwischen haben die Jungs ihr Ziel erreicht, was natürlich nicht heisst, dass man nicht mehr daran teilnehmen kann.

Wie bei solchen Projekten üblich, erhält man als Gegenleistung für den beigesteuerten Betrag das neue sowie die bisherigen Alben, T-Shirts sowie andere Belohnungen. So kann man sich für einen entsprechenden Betrag auf einen Song von der Band komponieren lassen oder mit den Jungs via Skype über ihre Musik diskutieren. Für nur 8€ erhält man das neue Album als Download. Das ist so viel wie zwei Bier in eurer Lieblingskneipe. Aber Sascha und Daniel versprechen euch, dass ihr Pervy Perkins neues Album definitv länger und intensiver geniessen werdet.

Update: Das aufwändig produzierte und musikalisch unglaublich ideensprühende Lied vom neuen Album hat den Titel ‚Three Throats‘. Bitte schön, hier ist es.

DanielF

Harte Schale, weicher Kern. Chefredakteur und -metalhead in Personalunion und im "Nebenberuf" Sozialarbeiter, geht Daniels Geschmack von chilligem Americana (Cracker) bis zu kauzigem Indie-Rock (Eels), von klassischem Thrash (Metallica, Megadeth) bis modernem Death Metal (Deserted Fear), von opulent-schrägem Prog-Rock (Opeth, Gojira, Pervy Perkin) bis zu heftigstem Brutal Death Metal (Defeated Sanity, Wormed), von Bluesrock (Gary Moore, Anthony Gomes) bis Classic Rock (Alice Cooper, Queen) - um nur einen Teil zu nennen. Zudem hat er seit den frühen Neunziger Jahren ein leidenschafliches Faible für christliche Rockmusik in genau dieser stilistischen Bandbreite. 

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