PLANTING ROBOTS – ProgPop aus Hamburg

Dirk Hoppe, Ingo Hassenstein und Stephan Emig sind zuvor bereits als Studiomusiker für Gregor Meyle, Klaus Lage, Eloy oder auch die Voice Of Germany-Liveband tätig gewesen. Ihre gemeinsame Band Planting Robots ist nun konsequenterweise genau das Gegenteil davon geworden: eine ganz und gar „altmodisch“ arbeitende Band, die ihre Songs am liebsten gemeinsam im Proberaum erjammt.

Bei derart erfolgreichen Beschäftigungsfeldern wundert es nicht, daß Planting Robots mit reichlich Selbstvertrauen an die Sache gehen. Den „Prog-Pop“ wollen sie erfunden haben (Kate Bush, Muse, Blackfield und Elbow würden gerne darüber ein paar Worte sagen), und sowieso machen sie was ganz Anderes als der Rest der Welt. So wie man das halt so sagt, so als neue, ambitionierte Band, ne?

Aber Spott beiseite, Planting Robots haben durchaus ihre eigene Nische im Spannungsfeld von Charts-Pop und leichten Prog-Einflüssen gefunden. Oder, anders ausgedrückt, zwischen den poppigen Momenten von RPWL, radiofreundlichem Deutsch-Pop a la Mark Foster und Konsorten und einem Schuss Coldplay. Das Debütalbum „Roots“ erscheint am 10. März, und spätestens dann werden wir alle wissen, ob den großen Worten auch große Taten folgen werden. Geht man nach der ersten Auskopplung ‚Afterglow‘, kann man der Band durchaus auch kommerziell den Spagat zwischen den Welten zutrauen.

Pünktlich zum Albumrelease gibt es auch eine Tour, bei der das Trio das gemeinsame Material auch in der Livesituation präsentieren wird. Bislang stehen folgende Termine:

08.3.2017 Kassel, Theaterstübchen
09.3.2017 Hannover, Lux
15.3.2017 Hamburg, Knust
16.3.2017 Schweinfurt, Disharmonie
17.3.2017 Bad Neustadt

SaschaG

Verteidiger der uncoolen Musik: AOR, Symphonic Prog, Hardrock, Thrash- und Achtziger-Metal, Stax/Atlantic und Mainstream-Rock. Süchtig nach BBC-Serien und schrägem Humor. Findet, dass "Never Let Me Down" nur das viertschlechteste Bowie-Album ist und "Virtual XI" besser als alles, was Iron Maiden danach gemacht haben. 

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