CHROME MOLLY mit neuem Album und Video

“Wir wollten ein Album machen, das uns das Gefühl gibt, wieder in den 80ern zu sein, eins, das du im Auto laut aufdrehen kannst, bei dem du mitsingst, Luftgitarre spielst oder anfängst wild auf Sachen herumzutrommeln.”

(Steve Hawkins, Sänger von Chrome Molly)

Mit Chrome Molly meldet sich eine der sympathischsten Achtziger-Bands überhaupt zurück auf der Bildfläche. 1982 gegründet, hatte die Band mit ihrem dritten Album „Angst“, der von den Slade-Köpfen Noddy Holder und Jim Lea produzierten Single ‚Shooting Me Down‘ und einem Supportslot für Alice Coopers „Raise Your Fist And Yell“-Tour eigentlich alles in der Hand, um zu den Größen der traditionellen Hardrock-/Metal-Szenen aufzuschließen… dank Business-Querelen sollte es nicht sein. Und so blieben Chrome Molly eben immer irgendwo die Underdogs, bis sie sich schließlich 1991 auflösten.

Wen das Virus allerdings einmal gepackt hat, den läßt es nicht mehr los, und 2009 reformierte sich die Band fast in Originalbesetzung, veröffentlichte mit „Gunpowder Diplomacy“ 2013 ein neues Album und spielte unter anderem in diesem Jahr auf dem Wacken Open Air. Dem folgt seit heute das nächste Werk „Hoodoo Voodoo“, und alle Fans klassischer, britischer Hard’n’Heavy-Mucke, die nach wie vor auf Saxon, frühe Def Leppard und UFO mit Paul Chapman stehen, dürften eigentlich nicht mehr Kaufanreiz brauchen als das Video zu ‚Can’t Be Afraid Of The Dark‘:

SaschaG

Verteidiger der uncoolen Musik: AOR, Symphonic Prog, Hardrock, Thrash- und Achtziger-Metal, Stax/Atlantic und Mainstream-Rock. Süchtig nach BBC-Serien und schrägem Humor. Findet, dass "Never Let Me Down" nur das viertschlechteste Bowie-Album ist und "Virtual XI" besser als alles, was Iron Maiden danach gemacht haben. 

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