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Therion live in Berlin – grenzenlos bombastischer Metal

Nach mehreren Jahren schafften es die experimentierfreudigen Metaler von Therion endlich mal wieder, einen Gig in Berlin zu Stande zu bringen. Grund zur Freude im Vorfeld gab dabei auch die Wahl der Support Acts: Trail Of Tears und Tristania sollten an diesem 25. Oktober das Publikum des Columbia Clubs anheizen und in die Welt des phantastischen Schwermetalls entführen - was ihnen trotz einiger Startschwierigkeiten dann letzten Endes auch gelang.


Viel zu früh mussten Trail of Tears auf die Bühne - was zur Folge hatte, dass viele einen wirklich guten Auftritt der norwegischen Black Metal Combo verpasst haben. Denn, als offiziell Konzertbeginn war (also um 20 Uhr), war die Show leider fast schon zu Ende. Dabei hätte diese Band wirklich mehr verdient, als vor etwa einem Drittel des Publikums zu stehen.
Stimmung kam noch nicht wirklich auf, obwohl sich die Skandinavier alle Mühe gaben, die wenigen Leute anzuheizen. Die, die sich früh genug in der Halle einfanden, bekamen eine gelungene Mischung aus alten und neueren Stücken präsentiert – drei ganz neue Songs wurden ebenfalls vorgestellt. Lediglich etwas schade war die Tatsache, dass die Geigenparts, interessanter Bestandteil einiger Stücke, vom Band kamen, aber man weiss ja nicht, ob ein weiterer Musiker mitsamt seines Equipments noch in den Tourbus gepasst hätte.

 

Allmählich füllte sich der Club und Teile eines etwas unterkühlten Auditoriums fanden sich damit ab, die erste Band verpasst zu haben. Die schlechte Laune klang entgültig ab, als nach kurzer Umbauphase Tristania auf der Bühne erschienen. Dummerweise lief auch hier einiges schief – besonders technisch. Der Sound war eher schlecht und das Mikro der Sängerin (soweit ich das als Nicht-Technikerin beurteilen kann) nicht richtig eingestellt: Mal hörte man sie gar nicht, mal zehnstimmig – was schrecklich klang – und einige Songs wirkten wie Playback.
Mittlerweile hatte sich die inzwischen zu einer stattlichen Menge angewachsene Hörerschaft aber darauf besonnen, das Beste aus allem zu machen. Im Grossen und Ganzen kam ja dann auch ein passabler Gig dabei rum. Die Death-Growls im Duett waren im übrigen ganz wunderbar und was den Rest der Band betraf, liessen sich auch keine Mängel bemerken. Man darf ja schliesslich nicht nur die negativen Seiten sehen.

Die Vorfreude auf den Hauptact des Abends wuchs von Minute zu Minute. Alle waren sich einig – als schliesslich in der letzten Umbauphase des Abends Therions zahlreiche Mikrophone aufgebaut wurden wusste man: Es wird laut!
Und das wurde es. Dass es sich bei Therion um eine der kreativsten Metalbands dieser Halbkugel handelt, ist wohl spätestens seit "Lemuria / Sirius B" jedem Fachkundigen bekannt. So reisten die Herren mit einem ganz hervorragenden vierstimmigen Chor, bestehend aus zwei Ladies und zwei stimmgewaltigen Gentleman, und einer herausragenden Frontsängerin an. Diese Dame zeigte es allen – und ich denke ich stehe nicht alleine mit der Meinung dar, dass sich eine gewisse Tarja T. dahinter verstecken kann! Mit gut ausgebildeter Opernstimme sorgte sie dafür, dass die allseits beliebte Mischung von Klassik und Metal zu einer neuen Höchstform gelangte. Das einzige Ur-Bandmitglied Christofer Johnsson hat es geschafft, um sich herum eine Combo herausragender Musiker und Sänger zusammen zu stellen. Die folgenden zwei Stunden wurde ein bombastisches Set quer durch die 16 Jahre Bandgeschichte zusammengestellt, wie es so wohl jedem Fan in guter Erinnerung bleiben wird. Songs mit Chor wechselten sich munter mit Songs in klassischer Therionbesetzung ab, erweitert durch einen neuen Mann am Mikro. Innerhalb kürzester Zeit gelang es, das zurückhaltende Publikum aus der Reserve zu locken und am Ende konnte keiner genug bekommen. Besonders schön war dann auch, dass Therion wohl mit einer derart guten Resonanz nicht gerechnet hatten. Die zahlreichen Zugaben waren endlich mal wieder spontan und nicht so durchkonstruiert und geplant, wie es heute bei vielen anderen Konzerten üblich ist. Eine besondere Überraschung gabs in diesem Zusammenhang noch für die Fans des guten alten Heavy Metal: Es wurde mit klassischer Kastratenstimme Merciful Fate gecovert – was einige zum Lachen, manche zum schmunzeln und eine beachtliche Anzahl der Hörerschaft noch mal so richtig zum Bangen brachte. Nach der dritten Zugabe blieb den Veranstaltern nur noch, trotz anhaltend wilden "Zugabe"-Rufen , das Licht anzuknipsen und alle wieder aus dieser phantastischen Welt auf den Tatsachenboden des Columbiaclubs zurückzuholen. Es war also ein Abend, der zwar sprichwörtlich schwach angefangen, aber glücklicherweise nicht stark nachgelassen hat.


 

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TheBanshee
© 10/2004 whiskey-soda.de
 


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