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Def Leppard - schon lange keine unbekannte Größe mehr...-

Def Leppard ist sicherlich nicht irgendeine Band, sondern eine Band der Superlativen. Sie haben schon lange alles erreicht, was man als Band erreichen kann. Und nach 25 Jahren Bandgeschichte, über 50 Millionen verkauften Platten kommt jetzt ihre 10. CD – ihr 8. Studio Album auf den Markt – "X".

Joe Elliot und Rock Savage waren es, die vor 25 Jahren Def Leppard gründeten, heutzutage begleitet durch Rick Allen, Phil Collen und Vivian Campbell. Auch diese Besetzung, die seit dem Tod von Steve Clark "Def Leppard" bildet, existiert schon seit nunmehr 10 Jahren und hat vier Alben hervorgebracht.

"Es ist ein Album voller großer Songs" plaudert Elliot "Die zweite Wahl hat dieser Band nie gereicht". Und so begannen Def Leppard im Sommer 2001 in der Dubliner Heimat von Elliot die Arbeiten an "X".
"Du musst immer wieder etwas beweisen, wir haben wirklich schon sehr tolle Dinge zusammen erreicht, aber die Herausforderung ist dann eben, etwas noch Besseres zu schaffen, als das Vergangene. Was uns ausmacht, ist etwas, das du nicht kaufen, planen, lernen oder entwickeln kannst – bei uns stimmt die Chemie, wir passen einfach zusammen. Wo wir früher vielleicht hier und dort versucht haben, bestimmte Sachen in bestimmte Richtungen zu bekommen, sind wir jetzt auf dem exakt gleichen Level – musikalisch und mental.".

Der Versuch etwas "noch Besseres" zu schaffen, ist für eine Band, die allein vom Album Hysteria (das wie ein Best of Album wirkt) 17 Millionen Platten verkaufte, die innerhalb von 24 Stunden auf 3 Kontinenten Konzerte gab und von der der Preis der Debut EP bei Ebay schon über den damaligen Produktionskosten der gesamten 1000 Kopien liegt, doch schon fast vorher zum Scheitern verurteilt.

 

Um es vielleicht doch zu schaffen, versuchte man noch deutlicher weg vom altbackenen Metal und mehr hin zum heutigen Mainstream zu kommen, und um das erfolgreich zu meistern holte man sich so klangvolle Namen, wie den Aerosmith Mitarbeiter Marty Frederisken, außerdem Andreas Carlsson und Per Aldeheim die Treibfeder hinter N*Sync, Britney & Co, ins Boot.
"Irgendjemand fragte uns, wann wir uns dazu entschlossen haben, mit Leuten zusammen zu schreiben, die nicht Mitglied der Band sind. Sav antwortete, dass das 1980 war, als wir 'When The Walls Come Tumbling Down' mit Andy Smith, einem Freund von mir, geschrieben haben. Seit "Pyromania" schrieben wir unsere Songs gemeinsam mit Mutt Lange, wie man sieht ist es für uns nichts neues, unsere Ideen auch mit anderen zusammen zu erarbeiten. Einige Bands sind sehr stolz, manchmal sogar eingebildet aufgrund ihres Songwritings, aber Mutt Lange hat uns bereits vor Jahren gelehrt, dass der Song der König ist und das Ego immer zurückstehen sollte."

Mutt selbst ist ein langjähriger Begleiter und Freund der Band, der wie kein anderer Def Leppard seinen Stempel aufdrückte, und die Band nach Pyromania nicht mehr produzieren wollte, es dann aber nach ewig langer Produktionszeit für Hysteria letztendlich doch tat und das Album dadurch zum größten Erfolg der Band überhaupt machte.
"Wir wollten immer die größte Band der Welt sein" betohnt Elliot ohne die geringste Ironie in der Stimme, "Als wir anfingen, waren Bands wie die Stones oder Zeppelin, The Who oder die Beatles unser Maßstab. Das hörte sich damals für viele vielleicht wie ein dümmlicher Traum an. Aber im Jahre 1988 waren wir die größte Band der Welt, das war es, was wir schaffen wollten und, verdammt noch mal, wir hatten es geschafft. Wir haben unseren Erfolg immer mit den anderen Leuten gemessen, die in den Top 10 waren – das war 1983 Michael Jackson, Madonna und Prince 1987 und ich glaube jetzt sind es wohl Britney Spears und Celine Dion. Wir haben uns nie unter Wert verkauft und haben keinesfalls vor, jetzt damit zu beginnen."
Vor diesem Hintergrund versteht man auch, warum sich "X" eher wie eine Platte für Bon Jovi Fans anhört, bei über die Hälfte Songs fehlen die Def Leppard typischen härteren Momente völlig, das ganze ist ein Poprock Album geworden, keine Spur von Metal.

 

"Wir wollten einfach frische Einflüsse einbringen. Was unser Songwriting angeht, müssen wir nichts mehr beweisen. David Bowie hat „All the young dudes“ für Mott the Hoople geschrieben und mit Iggy Pop in den '70ern zusammengearbeitet – und das hat nicht im entferntesten dem Ruf von Iggy oder den Motts geschadet. Um es auf den Punkt zu bringen: Wir haben einfach an die Songs geglaubt. Und wir haben sie monatelang mit uns herumgeschleppt, bevor wir irgendetwas aufgenommen haben, sie sind uns einfach in Fleisch und Blut übergangen."
Da das Album voll von sendefähigen Radiosongs ist, wird es vermutlich auch der eine oder andere Song in die Charts schaffen ... doch welche Träume hat Def Leppard da noch?
"Das Album erscheint, wir verkaufen 20 Milliarden Exemplare, werden alle zum Ritter geschlagen und jede Straße in Sheffield wird nach uns benannt" grinst Elliot "Im ernst, unsere Ziele sind gleich geblieben – Platten zu machen und Songs zu schreiben, die auch in 20 Jahren noch Bestand haben"


 

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Alex
© 08/2002 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Def Leppard

Homepage:
- Def Leppard

Artikel:
- Def Leppard - schon lange keine unbekannte Größe mehr...-

Rezensionen:
- Hysteria - Classic Albums
- X
- Best Of
- Yeah!
- Songs From The Sparkle Lounge
- VIVA! Hysteria
- Def Leppard


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