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Helloween - Eine Bandhistory: Episode 1

In wenigen Wochen ist es soweit - Helloween stehen auf der Pumpkins United-Tour nicht nur mit den fünf Mitgliedern der seit 2004 stabilen aktuellen Besetzung, sondern zum ersten mal seit 1988 wieder mit ihren Ex-Mitgliedern Kai Hansen UND Michael Kiske auf der Bühne. Whiskey-Soda bringt Euch nun einen mehrteiligen Überblick über die Geschichte der Band, der im letzten Teil von einem aktuellen Interview mit Band-Urgestein Michael Weikath beschlossen wird, der uns alles Wissenswerte über die Reunion erzählt hat.

Teenager, die - wie der Schreiber dieser Zeilen - anno 1986/1987 den Heavy Metal für sich entdeckten, kamen schlicht zu spät zur Party. Die NWOBHM war die Musik der Vorgänger-Generation, zwar schön anzuhören, aber bereits der Sound einer vergangenen Epoche. Für Dio und Ozzy Osbourne galt das in noch größerem Maße - die Chancen standen schließlich nicht schlecht, daß sich selbst in der Plattensammlung der Eltern Black Sabbath und Rainbow versteckten. Die Glamwelle war bereits versandet, Ratt und Mötley Crüe hatten ihre hart rockenden Phasen hinter sich und klangen jetzt wie Bon Jovi, Twisted Sister hatten sich bereits aufgelöst. Der Sound dieser Zuspätkommer des Heavy Metal war somit ein Anderer. Vor allem zwei Bands schafften es, hierzulande den Nerv der Metal-hörenden Jugendlichen zu treffen und Musik zu spielen, die zwar die Melodien, das Flair und den musikalischen Anspruch des klassischen Heavy Metals hatten, aber kombiniert mit der Heaviness, Geschwindigkeit und Frische des Thrash Metal: Metallica mit "Master Of Puppets" und Helloween mit "Walls Of Jericho" sollten für eine ganze Welle an jungen Metalhörern prägend sein und dafür sorgen, daß Ende der Achtziger auch in Deutschland plötzlich jede Menge dem Underground entspringende Metalbands Chartluft schnuppern durften.




Die Story von Helloween begann bereits Ende der Siebziger des letzten Jahrtausends (!) mit einer Band namens Gentry. Gegründet von einem damals fünfzehnjährigen Gitarristen Kai Hansen und seinem ein Jahr jüngeren Kumpel Piet Sielck, benannte sich die Band 1981 mit der Ankunft einer neuen Rhythmusgruppe - der aus der Punkszene stammende Bassist Markus Grosskopf und Drummer Ingo Schwichtenberg - in Second Hell um. Schon zu Second Hell-Zeiten entstanden unter Federführung von Hansen und Sielck Songs wie 'Murderer', 'Phantoms Of Death' und 'Victim Of Fate', die später auf den ersten Platten von Helloween zu hören sein sollten.Die Band machte sich in der Hamburger Metalszene einen ersten Namen, doch Piet verließ die aufstrebende Truppe, um als Tontechniker zu arbeiten. Hansen, Grosskopf und Schwichtenberg wollten aber in jedem Fall weiterhin miteinander arbeiten und auch die Second Hell-Songs weiterspielen. Als Gentlemen's Agreement mit Piet einigte man sich darauf, daß die drei zwar das musikalische Konzept und die Songs weiterbenutzen würden, aber unter einem neuen Namen.

Ein gewisser Michael Weikath, Boss der Konkurrenzband Powerfool, versuchte, Kai für seine deutlich weniger heavy agierende Band abzuwerben. Die Powerfool-Kollegen waren aber von Die Hard-Metal-Fan Kai nicht unbedingt begeistert. Stattdessen endete es damit, daß Weikath bei den gerade frisch in Iron Fist umbenannten Kollegen einstieg. Dabei war er zu Beginn nicht unbedingt vollkommen begeistert vom Sound, den Hansen, Grosskopf und Schwichtenberg da fabrizierten: "Das war wahrscheinlich die schrecklichste und härteste Band, die ich so je gesehen hatte..." (DVD, Helloween - Live on 3 Continents, SPV 2005) erinnerte sich Weikath bei einem Interview 2005. Speziell der Song 'Gorgar' blieb ihm im Gedächtnis hängen - wenn auch nicht unbedingt im Positiven: "Das war sehr schlecht - und das hab' ich mir aber gemerkt, das hab' ich nie vergessen! Und ich hab' mir gedacht, das ist irgendwie interessant, daß man sich so einen Müll da so dermaßen merkt, dieses 'Gorgar Will Eat You...'. Und ich hab mir immer gedacht, das war ja nun alles nicht schlecht, das war sehr heavy, wenn man jetzt auf den ganzen Blödsinn da noch'n büschen wat Melodisches draufpacken könnt' oder so, dann wär das auf jeden Fall ne geile Mischung."(DVD, Helloween - Live on 3 Continents, SPV 2005)



Mit Michael Weikath kam ein wichtiges, neues Element zur Band. Der hochgewachsene, schlaksige Gitarrist mit dem tiefschwarzen und staubtrockenen Humor zählte nämlich neben damaligen Metalgrößen wie Accept auch Bands wie Queen, The Sweet und die Beatles zu seinen Lieblingsbands und hatte für die Klischees der Metalszene schon damals nicht viel übrig. Mit Weikaths Einstieg war es dann auch Zeit, den Namen zu ändern, denn in die Motörhead-Schublade, die der Name Iron Fist bediente, wollte man nicht unbedingt gesteckt werden. Drummer Ingo schlug schließlich den Namen Halloween vor, aus dem Kai Hansen das witzigere und eigenständigere Helloween machte. Weikath entwarf das berühmte geschwungene Logo mit dem Kürbis-O, und die Weichen waren gestellt. Die frischgebackenen Helloween taten sich mit dem in der Hamburger Szene als Manager aktiven Limb Schnoor zusammen, der gerade dabei war, seine "andere" Band, ein Haufen mit satanischen Lyrics spielender Metaller namens Running Wild, an das frisch gegründete Noise-Label des Berliners Karl-Ulrich Walterbach zu verscherbeln. Walterbach zeigte sich von Helloweens Proberaum-Mitschnitten angetan und gab ihnen wie Running Wild die Möglichkeit, zwei Songs zu seinem Underground-Sampler "Death Metal" beizusteuern.

Helloween nahmen also in Berlin unter der Regie von Horst Müller die Songs 'Metal Invaders' und 'Oernst Of Life' auf. Neben Running Wild und Helloween waren übrigens auch noch die Celtic Frost-Vorläufer Hellhammer und eine nie mehr weiter in Erscheinung getretene Band namens Dark Avenger auf dem Sampler vertreten. "Metal Mike" Blim urteilte damals im Metal Hammer über Helloweens Beitrag zu "Death Metal": "Mit Speed-Metal-Mayhem á la Sweet Savage geht es mit 'Oernst Of Life' und 'Metal Invaders' in den Schlußspurt des tödlichen Metals - haervorragendes Arrangement, herrliches (!) Zusammenspiel der beiden Gitarristen, guter Sänger - den Namen Helloween sollte man sich merken!" (Metal Hammer, Ausgabe 5, 1984)



Motiviert von der positiven Reaktion auf die Sampler-Beiträge bot Walterbach Helloween einen Vertrag mit der aufstrebenden Plattenfirma an, und da auch ihr Manager Limb Schnoor keine Bedenken hatte, unterschrieb die nach wie vor junge Band den auch sogleich - ohne sich so genau durchzulesen, was der denn beinhaltete. Limb gründete daraufhin die Gesellschaft Helloween Entertainment, die ab sofort das Tourmanagement, die Pressearbeit, den Fanclub und den Merchandise-Vertrieb übernahm. Walterbach machte das Budget für eine EP locker, und so begaben sich Helloween 1985 wieder ins Studio, um mit Harris Johns als Produzenten die selbstbetitelte EP aufzunehmen. Auch wenn Kai gesanglich nicht auf der Höhe war - er hatte sich nämlich pünktlich zur Studioproduktion eine Grippe eingefangen. "Wenn man sich nichts dabei denkt, halbnackt und voll wie einen Haubitze durch Berlin zu rennen, fängt man sich sowas ein." ("Systemstörung - Die Geschichte von Noise Records", Iron Pages Verlag 2017) erklärte Kai später dem Journalisten David A. Gehlke. Der raue, ungeschliffene, aber dennoch durchaus melodische Gesang von Hansen kam zwar rückblickend durchaus öfter in die Kritik, speziell, nachdem er das Helloween-Mikro abgegeben hatte, doch Kais Gesang passte eben perfekt zu der noch recht wilden und ungezügelten Musik, die die vier Hamburger damals spielten. Für Underground-Verhältnisse verkaufte sich das Mini-Album exzellent - geschätzt 17000 Stück wurden innerhalb kürzester Zeit davon abgesetzt, eine Zahl, die sich in den nächsten Jahren auf 40000 erhöhen sollte. Wenig Wunder also, daß Noise darauf drängten, die Band so bald wie möglich wieder ins Studio zu schicken, um ein vollständiges Album nachzuschieben.



So fanden sich Helloween nach dem Walterbach-Motto "never change a winning team" nur ein halbes Jahr später wieder bei Harris Johns ein, um das offizielle Debütalbum "Walls Of Jericho" einzuspielen. Das Album war zwar immer noch genauso rau und kantig wie die EP ausgefallen, lotete aber die Extreme noch weiter aus. Der Opener 'Ride The Sky', bis heute einer der Klassiker des Bandrepertoires, beeindruckte mit einem erstaunlich derben Riff der Slayer-Schule und befand sich auch geschwindigkeitstechnisch absolut auf deren Niveau - dazu kam aber eine im Speed Metal bislang so nicht gekannte, extrem eingängige und lebensbejahende Melodielinie, die sich unbeirrbar im Hirn des Hörers festsetzte. Auch die Länge des Songs - mit 5:54 Minuten genauso lang wie z.B. Queens 'Bohemian Rhapsody' - beeindruckte. Wohl hatte 'Ride The Sky' im Vergleich zum Queen-Klassiker einen recht konventionellen Aufbau, aber das anderthalbminütige, perfekt verzahnte Leadgitarrenmassaker von Hansen und Weikath, das in der Mitte des Songs thronte, war mit seinem Wechsel aus Breaks, zweistimmigen Leads und Soloparts auch keineswegs alltäglich. Auch Markus Grosskopfs gerne unterschätzten, hochmelodischen Bassläufe trugen mit jeder Menge harmonischer Wendungen enorm dazu bei, das Konstrukt vor langweiliger Egobefriedigung zu bewahren - hier war alles offensichtlich is ins Detail auskomponiert. Zusammengehalten und geerdet wurde das von Ingos unnachgiebigem Highspeed-Getrümmer. Kurz, so etwas wie 'Ride The Sky' hatte man vorher noch nicht gehört. Wie Weikath es geplant hatte, funktionierte die Mischung aus Thrash-Energie und Melodie wunderbar.

Weitere Beweise dafür lieferte Michael gleich selbst - mit den ersten beiden, von ihm alleine komponierten Helloween-Songs 'Guardians' und 'How Many Tears'. Ersteres basierte auf einem Shanty-artigen Melodieeinfall, und 'How Many Tears' war ursprünglich eine Ballade aus dem Repertoire von Powerfool gewesen, der Helloween ein metallisches Arrangement verpassten. Mit siebeneinhalb Minuten war 'How Many Tears' noch länger als 'Ride The Sky' ausgefallen, und der balladeske Break in der Mitte des Songs gab 'How Many Tears' eine epische Note, die den Song zum Wegweiser nicht nur für die Zukunft von Helloween, sondern generell für ein ganzes Genre machen sollte.



Der kreative wie kommerzielle Erfolg von "Walls Of Jericho" wurde nur getrübt von Kai Hansens erneuten Stimmproblemen. Während der Aufnahmen zum Album hatte sich Kai regelmäßig an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gebracht, was sich mit unangenehmen Kopfschmerzen rächte - und auf der anstehenden Tour auch mit erheblichen Formschwankungen und sogar Gigabsagen. Somit wurde nach der Aufnahme der auf keinem Album enthaltenen Single 'Judas' beschlossen, Kai würde sich zukünftig auf seine Gitarre konzentrieren - ein hauptamtlicher Sänger müsse her. Besagte Single enthält übrigens in ihrer originalen Zwölf-Zoll-Maxi-Version mit den aus einem vom WDR übertragenen Konzert stammenden 'Ride The Sky' und 'Guardians' die einzigen offiziell veröffentlichten Livemitschnitte der Ära mit Kai Hansen am Mikrofon. Und auch nur da - für die Anfang der 1990er erschienene japanische CD-Single Version wurden nämlich, warum auch immer, stattdessen die Studioversionen mit Publikumsgeschrei unterlegt (!) und sämtliche nachfolgende CD-Fassungen der beiden Songs übernahmen perverserweise diese gefälschten "Livetakes". Besonders ärgerlich, weil gerade diese beiden Aufnahmen zeigten, das Hansen an guten Tagen sehr wohl in der Lage war, eine exzellente Leistung abzuliefern.

Helloween - Eine Bandhistory: Episode 1 Seiten 1 2 3 4

 

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SaschaG
© 09/2017 whiskey-soda.de
 


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