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Rust On The Rails - Australischer Spirit im Southern-Rock

Wenn Bass und Gitarre auf australischen Folk und Didgeridoo treffen, dann können Rust On The Rails eigentlich nicht weit sein, die ihre Musik als American Aussie Roots Rock bezeichnen. Damit liegen sie vollkommen richtig, wenngleich auch diese Kategorisierung den Stil der außergewöhnlichen Band nur unzureichend beschreibt. Wir haben uns mit dem Sänger und Gitarristen Cody Beebe, Blake Noble (akustische Gitarren und Didgeridoo) sowie Chris Lucier (Drums) und Eric Miller (Bass) getroffen und ein wenig über die Band und ihre Musik geplaudert.


Der Amerikaner Cody Beebe stammt aus Seattle und wurde mit seiner Band "Cody Beebe And The Crooks" bekannt, mit der er auch schon durch Europa getourt ist. In seiner Heimatstadt traf er vor fünf Jahren den aus Australien eingewanderten Gitarristen Blake Noble. Auf einem Festival beschlossen die beiden Musiker, ein gemeinsames Projekt aus der Taufe zu heben. Sie holten den Bassisten Eric Miller und den Schlagzeuger Chris Lucier mit ins Boot, die beide einzeln schon Beebe und Noble gespielt hatten. Rust On The Rails war geboren.

Whiskey-Soda (W-S): Hey, schön, dass ihr euch etwas Zeit nehmt für Whiskey-Soda Online Magazine und unsere Leser. Herzlich willkommen in Bremen, wir freuen uns auf das heutige Konzert mit euch. Seid Ihr zum erstmal Mal auf Europatour?

Cody Beebe: Mit Rust On The Rails ist es die erste Tour hier. Blake war voriges Jahr alleine hier auf Tour, und Eric und ich haben vor zwei Jahren mit 'Cody Beebe And The Crooks' in Europa gespielt.

W-S: Und wie läuft die Tour bisher?

Blake Noble: Es ist toll. Wir haben in Deutschland in Clubs verschiedener Größe spielen können, und die Reaktionen des Publikums waren immer sehr gut. Wir sind jetzt zwei Wochen durch Deutschland getourt, als nächstes geht es nach Belgien, in die Niederlande, nach Frankreich und Spanien.

W-S: In Spanien soll es ja bei Konzerten richtig abgehen.

Blake Noble: Das haben wir auch gehört. Wir mögen es verrückt und spaßig, wir freuen uns darauf.

W-S: Berichtet unseren Lesern doch mal, wie es mit Rust On The Rails angefangen hat.


Cody Beebe: Blake und ich haben uns vor fünf Jahren in Seattle getroffen und miteinander angefreundet. Wir fingen an, gemeinsame Songs zu schreiben und suchten nach einem Projekt, um diese Songs dann auch gemeimsam live spielen zu können. Wie das immer so ist, Dinge ändern sich, und aus dem Nebenprojekt wurde schließlich eine richtige Band. Wir nahmen eine EP und dann unser Album 'Talisman' auf...und jetzt sind wir hier auf Tour!

 

W-S: Vorher habt Ihr eure anderen Projekte ja schon gegenseitig unterstützt.

Cody Beebe: Ja, Blake hat für einen Song von 'Cody Beebe And The Crooks' das Didgeridoo gespielt, und ich habe für Blakes Projekt gesungen. Das Album wurde dann übrigens von Eric produziert, unserem Bassisten.

Blake Noble: Ich selbst singe auf meinen Platten ja nicht, das ist überwiegend ein Instrumentalprojekt. Chris (Lucier) war damals schon mein Drummer, also brachte ich ihn mit in die Band. Bei ein paar meiner Songs, die geschrieben hatte, aber nicht selbst singen wollte, suchte ich nach einer Stimme mit dem typischen Seattle-Sound. Ich meine diese Chris Cornell / Soundgarden Stimme. Genau so eine hat Cody.

Chris Lucier: Eine ganze Zeit lang gab es in Seattle nur Grunge, dafür war es ja bekannt. Irgendwann zog es die ganzen Bands und Produzenten aus der Stadt runter nach Kalifornien. Seitdem hat man sich im Nordwesten auf diese Mischung aus Rock und Country spezialisiert, die bei euch Southern Rock genannt wird.

Blake Noble: Country und Rock sind natürlich riesige Genres in den Vereinigten Staaten. Cody hat diese Genres ja schon mit seiner vorherigen Band verbunden, wobei da der Schwerpunkt noch mehr als jetzt auf dem Rock lag.

W-S: Uns hat der Einsatz des Digeridoos auf dem Album überrascht, das ist ja eher ungewöhnlich für eine Rockband.


Blake Noble: Ich würde sagen, in 90 % aller Locations, wo wir auftreten, ist es wohl das erste Mal, das ein Didgeridoo auf dieser Bühne gespielt wird. Es gibt ja ein paar Bands, die das Instrument verwenden, aber meistens wird es nur in einem oder zwei Songs benutzt als Effekt oder Gadget. Wir haben das Didgeridoo fest in unsere Musik integriert, denn ich möchte den australischen Spirit und die Kultur ehren und verbreiten.

W-S: Wie steht's denn jetzt um 'Cody Beebe And The Crooks'? Existiert die Band noch?

Cody Beebe: Die Band hat sich nicht aufgelöst, und wir sind alle noch sehr gut miteinander befreundet. Wir haben auch noch gemeinsame Auftritte geplant. Aber unser Pianist zum Beispiel ist kürzlich Vater geworden, und der Schlagzeuger hat gerade eine Bar gekauft. Die Prioritäten haben sich einfach etwas verschoben.

W-S: Reden wir doch etwas über das Songwriting bei euch. Wie läuft das so ab?

Cody Beebe: Blake und ich sind die beiden Haupt-Songwriter für Rust On The Rails. Wir holten oft noch einen guten Freund dazu, Austin Jenckes. Er hat uns bei vielen der Texte geholfen.

W-S: Auf dem Album fälllt auf, dass einige Songs mit Streichern arrangiert wurden. Diese stammen von Andrew Joslyn und dem Passenger String Quartet.

 

Cody Beebe: Als wir diese Band gegründet haben, hatten wir zuerst jemanden dabei, der Violine gespielt hat. Aber wir wollten die Streicher nicht als Soloinstrumente einsetzen, sondern sie sollten unsere Musik nur unterstützen. Andrew hat die ganzen Arrangements für die Streicher geschrieben.

W-S: Wie sehen denn eure Pläne für die Zukunft aus?


Cody Beebe: Wir möchten schon noch größer und bekannter werden. Diese Tour ist bisher sehr erfolgreich. Wir wurden schon gefragt, ob wir nächstes Jahr wieder nach Europa kommen wollen. Wir werden das versuchen, und wir versuchen auch, bis dahin noch ein neues Album aufzunehmen. Wenn wir das alles schaffen...wer weiß, wohin der Weg noch führt? Ich glaube sogar, dass wir in Europa eine bessere Chance als in unserer Heimat haben. In den USA ist der Markt vollkommen übersättigt. Wir haben hier schon vor größerem Publikum gespielt, als wir es in den USA hatten, obwohl wir dort schon viel öfter gespielt haben.

Blake Noble: Ich denke auch, dass die Leute hier viel offener sind für alles, was wir machen. In Seattle gibt es sehr viele Rockbands, und wenn man etwas Ungewöhnliches macht, wie eben zum Beispiel ein Didgeridoo dabei zu haben, dann wird es nicht so gewürdigt wie in Europa.

W-S Vielen Dank für das nette Gespräch. Möchtet Ihr zum Schluß noch etwas direkt an die Leser von Whiskey-Soda loswerden?

Cody Beebe: Ich möchte mich einfach bedanken für die ganze Unterstützung, die wir hier in Europa haben. Wir hoffen, nächstes Jahr wieder herkommen zu können. Es ist schön, Orte zu sehen, wo man noch nie zuvor gewesen ist und dort auf Menschen zu treffen, die uns und unsere Musik unterstützen. Dafür vielen Dank!

Blake Noble: Vielen Dank für alles!


Interview und Übersetzung: Michael Buch

Hier gibt’s unseren Konzertbericht zu Rust On The Rails live in Bremen


 

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Michael
© 04/2017 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Rust On The Rails

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Artikel:
- Rust On The Rails - Alles andere als rostig
- Rust On The Rails - Australischer Spirit im Southern-Rock

Rezensionen:
- Talisman

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- Chris Cornell - Eine musikalische Zeitreise durch die letzten 15 Jahre
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