whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
Musikmagazin - Home whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin zur Startseite whiskey-soda Musikmagazin zur Story Seite whiskey-soda Musikmagazin zur Rezensionen Seite whiskey-soda Musikmagazin Livekonzerte und -Interviews whiskey-soda Musikmagazin Community und Forum whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin einfach mal suchen whiskey-soda Musikmagazin
News   
Reviews   
Stories   
Live (WS-TV)   
WS Präsentiert   
Forum   
Facebook   
Story-Archiv   
 

      registrieren  

Children Of The Sounds
Kaipa
Children Of The Sounds
(Progressive Rock)

Light It Up
Hot Water Music
Light It Up
(Emo)

BCCIV
Black Country Communion
BCCIV
(Classic-Rock)

Freedom Machine
Hard Driver
Freedom Machine
(Hardrock)

Two Paths
Ensiferum
Two Paths
(Deathmetal)

Dreaming In The House Of Blues
Ulrich Ellison
Dreaming In The House Of Blues
(Rock)

Into The Great Unknown
H.e.a.t
Into The Great Unknown
(Rock)

Cold Dark Place
Mastodon
Cold Dark Place
(Progressive Rock)

Evocation II: Pantheon
Eluveitie
Evocation II: Pantheon
(Folkrock)

Awaken
Fleshkiller
Awaken
(Progressive Metal)



ROCKAVARIA 2016 - Der Sonntag mit IRON MAIDEN

Mit am Fassungsvermögen des Münchner Olympiastations gemessen eher mässigen Besuchermengen am Freitag (mit dem Headliner Nightwish) und am Samstag (Headliner Iggy Pop) stand das potentielle Highlight des Rockavaria Festivals 2016 im Münchner Olympiastadion am Sonntag mit den Metal-Giganten Iron Maiden an. Ob es an der Wahl des Tages, der Übernachtungssituation oder schlicht daran lag, dass das Programm als Ganzes nicht genügend Musikfans aktivieren konnte, sei dahingestellt. Bereits am frühen Sonntagnachmittag zeigte sich an den schieren Mengen von Iron-Maiden-Shirts in der U-Bahn eindrucksvoll, wer die wahren Zugpferde für das erst zum zweiten Mal veranstaltete Festival sein würden.

Überhaupt war neben dem Freitag mit Powerwolf und Nightwish der Sonntag DER Metal-Tag beim bayrischen Rock-Festival. Bereits The Raven Age, eine recht neue, junge Metal-Band aus England legte ein solides akustisches Warm-Up-Programm für die Nackenmuskulatur der Zuschauer auf die Bretter der Doppelbühne. Moderner Alternative Metal, der neben viel Melodie auch etwas mit thrashigen Riffs flirtet kam da ab 15 Uhr aus den Boxen. Gitarrist George Harris und seine vier Bandkollegen bewiesen mit Power, dass sie rein musikalisch nicht auf die Unterstützung von Papa Steve Harris angewiesen wären, sondern genügend eigenes Potential mitbringen. Ohne die Einladung des berühmten Maiden-Bassisten wären die jungen Briten allerdings wohl trotzdem noch nicht auf einer Bühne dieser Grössenordnung gestanden.

Gojira aus Frankreich gehören in ihrer harten Progressive-Metal-Nische zum Besten, was man derzeit hören kann. Das Quintett um die Brüder Duplantier an Gitarre und Schlagzeug bewies das eindrucksvoll, unter anderem mit den zwei nagelneuen Stücken 'Silvera' und 'Stranded' vom kommenden Album "Magma". Komplexes Songwriting, ungewohnte Rhythmen und exzellente Musiker, die Songs mit durchgehend düsterer Atmosphäre, vielen ruhigen Akzentuierungen aber natürlich im Kern Progressiver Death Metal. Die Monsieurs standen selbstbewusst und sympathisch auf der Bühne, den Zuschauern gefiel's. Keine Musik zwar, die leicht zugänglich ist, wenn man sie zum ersten Mal beim Ankommen auf einem Festival hört. Ein Hors D'Oeuvre der Spitzenklasse dagegen für Prog-Feinschmecker.



Auf Mark Tremonti traf genau das Gegenteil zu. Der Mann, der in den 90er-Jahren mit Creed und später mit Alter Bridge zu Berühmtheit gekommen war, steht für massenzugänglichen Alternative Metal mit Semi-Retro-Faktor. Nicht schlecht also beileibe, dennoch konnte die Soloband von Tremonti beim Publikum nicht so recht punkten. Der Andrang vor der Bühne und der Jubel hielt sich sehr in Grenzen, wozu der mit Abstand schlechteste Sound des Tages sicher sein übriges tat. So fiel der Auftritt dann auch spürbar unter die Kategorie "ferner liefen": Nett zu sehen, schnell vergessen. So strömten noch während der letzten der acht Songs die Zuschauer zur Doppelbühne nebenan, um sich für die nächste Band in eine gute Position mit Blick auf die Bühne zu manövrieren.

 

Der Aufbau lief auf der erstmalig eingesetzten Doppelbühne jeweils parallel zum Konzert nebenan. Dort wurde während Tremonti ein riesiges Anthrax-Bühnen-Backdrop im Design des neuen Albums "For All Kings" gehisst. Kurz darauf begann noch bei Sonnenschein aber schon heraufziehenden schwarzen Gewitterwolken die Action mit den hervorragend aufgelegten NY-Thrashern. Für das kurze Festival-Set mit nur sieben Songs verursachten die Herren Ian, Belladonna und Co vor der Bühne jede Menge Bewegung - ein gnadelos-ehrliches Anthrax-Brett eben! Man merkt den Herren "bei der Arbeit" an, dass sie nach vielen Höhen und Tiefen der letzten Jahre ihren Frieden gefunden haben. Schön knackig, lachende Gesichter voller Spass am Metal. Der Applaus ist beachtlich, egal ob von der Tribüne oder vom Innenraum. So muss das sein, auch wenn der Autor dieser Zeilen neben 'Antisocial' und 'Caught In A Mosh' gerne noch einen weiteren Kracher vom 88er-Opus "State of Eurphoria" gesehen hätte. Aber das kann ja auf der von Scott Ian nach dem Rausschmeisser 'Indians' angekündigten Headliner-Tour im kommenden Jahr nachgeholt werden.

Die Okkult-Rocker Ghost aus Schweden haben in diesem Februar den Grammy-Award als bester Rock/Metal-Act gewonnen und treten mit neuer Sänger-Inkarnation Papa Emeritus III sowie neuen Bühnen-Outfits an. Wurde bis vor einer Weile noch eine Spur düsterer als jetzt mit verhülltem schwarzem Habit (Instrumentalisten) beziehungsweise opulentem Messgewand mit Papst-Tiara und Weihrauch-Schwenker die Bühne geentert, treten die Skandinavier jetzt etwas dezenter auf. Die "namenlosen Ghule" sind mit einer Dämonenmaske vermummt und tragen edle, schwarze Kleidung. Beim Frontmann hat sich am meisten geändert. Der tritt zwar noch immer mit Totenschädel-Schminke im Gesicht auf, trägt daneben aber einen schwarzen Frack und weisse Gamaschen. Immer noch ein Hingucker, aber doch um einiges zurückhaltender. Bei der Musik hat sich dagegen nichts geändert: Eingängig-melodischer Hardrock, der stark an die 70er erinnert und mit dem einen oder anderen Metal-Riff aufgepimpt wird. Das ist keine Ausgeburt an Innovation, lässt sich aber mit dem Keyboard und den treibenden Beats dennoch "teuflisch" gut anhören. Trotz der leicht veränderten Optik bleibt auch die Message (fast) unmissverständlich. Dass man Satan persönlich diene - aber man natürlich trotzdem echt total dankbar für die vielen lieben Fans sei, die gekommen sind. Beim Publikum kam die Band gemessen am Applaus trotz der Kurzweiligkeit um einiges schlechter an als Anthrax - allerdings um einiges besser als Tremonti.

ROCKAVARIA 2016 - Der Sonntag mit IRON MAIDEN Seiten 1 2 3

 

auf Facebook empfehlen/teilen       Artikel drucken

DanielF
© 06/2016 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Rockavaria

Homepage:
- Rockavaria Webseite
- Rockavaria Facebook Präsenz

Artikel:
- Rockavaria - Premiere eines neuen Rockfestivals in München
- Rockavaria - München zieh dich warm an, die Rocker kommen
- ROCKAVARIA 2016 - Der Sonntag mit IRON MAIDEN

Kurzinfos: Iron Maiden

Homepage:
- Iron Maiden

Artikel:
- Iron Maiden - 25 Jahre Up The Irons, Pt. 1
- Iron Maiden - 25 Jahre Up The Irons, Pt. 2
- Iron Maiden - 25 Jahre Up The Irons, The Last Part
- Iron Maiden - Offiziell nun die beste Band der Welt
- Iron Maiden - Progressiv an die Spitze
- Iron Maiden - Mit dem Goldalbum im Gepäck
- Iron Maiden und Steven Wilson ganz weit vorn: Michaels Jahresrückblick 2015
- ROCKAVARIA 2016 - Der Sonntag mit IRON MAIDEN

Rezensionen:
- Rock In Rio
- Edward The Great - The Greatest Hits
- Dance Of Death
- Part 1: The Early Days
- Death On The Road
- Death On The Road
- A Matter Of Life And Death
- Live After Death
- Somewhere Back In Time
- Flight 666 - The Film
- The Final Frontier
- From Fear To Eternity - The Best Of 1990 - 2010
- En Vivo!
- Maiden England '88
- The Book Of Souls

Kurzinfos: Tremonti

Rezensionen:
- All I Was

Kurzinfos: Steve Harris

Homepage:
- Steve Harris' offizielle Website

Rezensionen:
- British Lion

Kurzinfos: Slayer

Homepage:
-
-
- offizielle Homepage
- Slayer- MySpace-Seite

Artikel:
- Caliban - Die Differenzierung zu Slayer
- Slayer - Ungewöhnlich geschäftig
- Slayer - Berlin Painted Blood
- Slayer - Musik mit Gefühl
- Summer Breeze 2016 mit Slayer, Sabaton, Queensryche, Asking Alexandria u.v.m.

Rezensionen:
- God Hates Us All
- Diabolus In Musica
- War At The Warfield
- Christ Illusion
- World Painted Blood
- Repentless


whiskey-soda RSS Feed

FACEBOOK

YOUTUBE

CD des Monats 09/17
Walter Trout - We're All In This Together

Walter Trout - We're All In This Together


alle Reviews hier



   
Seite/ Inhalt gefällt mir
whiskey-soda als Bookmark bei: Mr. Wong whiskey-soda als Bookmark bei: Webnews whiskey-soda als Bookmark bei: Facebook whiskey-soda als Bookmark bei: Icio whiskey-soda als Bookmark bei: Linkarena whiskey-soda als Bookmark bei: Favoriten whiskey-soda als Bookmark bei: BoniTrust whiskey-soda als Bookmark bei: Favit whiskey-soda als Bookmark bei: Linksilo whiskey-soda als Bookmark bei: Readster whiskey-soda als Bookmark bei: Folkd whiskey-soda als Bookmark bei: Yigg whiskey-soda als Bookmark bei: Digg whiskey-soda als Bookmark bei: Del.icio.us whiskey-soda als Bookmark bei: Reddit whiskey-soda als Bookmark bei: StumbleUpon whiskey-soda als Bookmark bei: Blinklist whiskey-soda als Bookmark bei: Technorati whiskey-soda als Bookmark bei: Newsvine Information

Home | News | Stories | Reviews | Live | Forum | Community | Impressum | B2B | Newsarchiv | Storyarchiv | Reviewarchiv | 1995-2016 © whiskey-soda.de