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Hardcore Superstar und Gotthard - Von Alkohol, Gesetzlosigkeit und Einschusslöchern

Erst vor wenigen Tagen konnten wir für Euch live aus der Bremer Aladin Music Hall berichten, als Skid Row und Saxon dort Halt machten. Es geht Schlag auf Schlag weiter, und so steht für heute schon das nächste hart rockende Doppelgespann in den Startlöchern. Schweden und Schweizer - verbunden durch ihre Liebe zum Hardrock - haben sich für Anfang November in der Freien Hansestadt angekündigt. Der Berg ruft, und wieder sind viele seinem Rufen gefolgt. Der Berg, das ist in diesem Fall das Gotthardmassiv der Schweizer Alpen, und so ein Bergmassiv besteht bekanntlich aus hartem Fels (Hard Rock). Ok, genug mit den schlechten Wortspielen, denn das im Aladin Gebotene ist alles andere als schlecht - ganz im Gegenteil. Hard Rock vom Feinsten gibt es im Doppelpack mit den Schweden Hardcore Superstar und dem Schweizer Aushängeschild Gotthard.


Das Bremer Aladin ist wieder gut gefüllt, wenngleich auch nicht ganz ausverkauft. Immerhin ist heute Dienstag. Ist zunächst tatsächlich noch etwas Luft auf der Fläche vor der Bühne - spätestens zum Beginn des Konzertes stehen die Rockfans dicht gedrängt. Wieder einmal ist das Durschnittsalter erkennbar Ü40, von einigen Ausnahmen in den vorderen Reihen einmal abgesehen. Die Leute sind an diesem verregneten Novemberabend in den Club gepilgert, um bodenständigen harten Rock und Power-Balladen zu erleben. Das 1977 eröffnete Aladin sorgt dafür mit seiner gemütlich-rustikalen und leicht orientalisch angehauchten Kulisse und den glitzernden Kronleuchtern für perfekte Umgebung und Stimmung.

Pünklich um 20.00 Uhr geht es los mit Hardcore Superstar. Die schwedischen Sleaze-Rocker aus Göteborg sind bereits seit 1997 im Geschäft und präsentieren sich von der ersten Sekunde ihres Auftritts an souverän und entsprechend bühnenerfahren. Schnell wird klar, dass es sich nicht um einen leidigen "Opening Act" handelt, sondern um ein vollwertiges Doppelpack. Frontmann Joakim "Jocke" Berg springt energiegeladen auf die Bühne und wird die nächsten 50 Minuten nicht aufhören, den wilden Wirbelwind zu spielen. Mit seinen rot-schwarz-gestreiften Strümpfen wirkt er wie die Heavy-Metal-Ausgabe eines Clowns und transportiert charismatisch seine gute Laune unmittelbar weiter. Und so gerät auch das Publikum unvermittelt in Wallungen, es wird getanzt und geheadbangt, soweit der Platz dies noch zulässt. Inzwischen hat sich der Rocktempel doch gut gefüllt, und gerade in den ersten Reihen stehen die Fans dicht an dicht.

 

Basser Martin Sandvick hat sich ein schwarzes Bandana um den Kopf gewickelt und steht breitbeinig vor den Boxen und genießt sichtlich den Auftritt. Die fünfköpfige Band hat das Bremer Publikum sofort im Griff und gewinnt noch mehr Sympathie, als auf der Bühne die ersten grünen Flaschen des weltbekannten in Bremen gebrauten Bieres auftauchen. Das Konzert wird mit 'Moonshine' eröffnet, einer schnellen Rocknummer, die sofort in Kopf und Beine geht. Entsprechend wird im Aladin auch sofort kräftig mitgerockt.

"The next song is about alcohol!" erklärt Jocke Berg dem Publikum und lässt sich vom Tourmanager eine große Falsche Hochprozentiges reichen. "Say hello to our Tourmanager 'Rick the Dick'! Hardcore Superstar salutes Bremen!" Es folgt in der Tat der eingängige 'Last Call For Alcohol'. Die letzte Getränkerunde für diesen Abend ist im Aladin damit aber noch lange nicht bestellt worden. Und auch Hardcore Superstar brauchen nicht lange zu fragen, ob sie noch einen Song spielen sollen. Die Schweden rocken sich sofort ins Herz des Publikums, und so wird lautstark ein Song nach dem nächsten gefordert. Die gute Stimmung im Publikum schlägt sich sichtlich auf die Band nieder, und so stimulieren sich Zuschauer und Band nicht zum letzten Mal an diesem Abend gegenseitig zu Höchstleistungen.



Also ob die Texte noch nicht unmoralisch genug gewesen sind, wird es jetzt gänzlich ungesetzlich. "Give me a big 'Fuck You'!" fordert Jocke Berg das Publikum auf, ihm die Mittelfinger zu zeigen. "Because it's time to fuck the law!"
Echter Hard Rock steht eben über dem Gesetz, wie der nächste Song 'Above The Law' zeigen möchte. Zumindest muss aber kein uniformierter Ordnungshüter einschreiten. Aber so ist der Rock'n'Roll eben - spaßig, laut, aber letztentlich doch harmlos. Zwischendurch wird das Publikum pflichtgemäß zum Johlen und Schreien animiert: "We've played in Berlin yesterday, they were loud. You guys can be louder!" Können die Bremer das? Zumindest nach Jocke Bergs Urteil war das kollektive Schreien laut genug: "That was easy."

 

Aber Hardcore Superstar können auch leise. Bei stimmungsvoller dezenter Beleuchtung räumt der Rest der Band nun die Bühne und lässt den Frontmann allein zurück, der zum (leider in Ermangelung eines Keyboarders als Playback eingespielten) Piano eine kleine Ballade singen darf. Dann geht es mit voller Besetzung auf in den Endspurt. Zum Finale springt Jocke Berg vom Bühnenrand und nimmt in der ersten Reihe direkten Kontakt mit dem Publikum auf, und nach dem Gig werden die noch auf der Bühne stehende Bierflaschen an die erste Reihe verteilt. Ein mehr als gelungener Auftakt für den weiteren Abend.

Hier geht's weiter mit Seite 2 und Gotthard


Hardcore Superstar und Gotthard - Von Alkohol, Gesetzlosigkeit und Einschusslöchern Seiten 1 2

 

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Michael
© 11/2014 whiskey-soda.de
 


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