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Guano Apes - Affenpower in der Columbiahalle

Sie sind wohl die erfolgreichste deutsche Rockband derzeit und das stellten sie auch bei uns in Berlin unter Beweis. Das Guano Apes Konzert war Power pur, aber auch eine ziemliche Massenveranstaltung.

Natürlich hätten man es wissen sollen, aber so richtig war mir nicht bewusst zu was für einem Riesenkonzertevent ich gehe, als ich mich am 27.4. auf den Weg in die Columbiahalle machte. Bereits am Platz der Luftbrücke wurde es mir langsam klar, als ich diese "Massenwanderung" sah. Es folgte eine ewige Parkplatzsuche (wär ich mal bloß Motorrad gefahren, aber ich war ja zu faul, mich noch mal umzuziehen und in die Lederklamotte zu schlüpfen). Einige viertel Stunden und drei Ecken weiter konnte ich endlich parken und mich der Massenwanderung anschließen. Bereits am Eingang zur Columbiahalle war dann Schluss mit frischem Berliner Frühlingsduft, es kam einem ein warmer stickiger Schwall Konzerthallenluft entgegen und nach einigem Anstehen (sogar an der Gästeliste) endlich hinein ins Konzertvergnügen...

Als erstes was zu trinken, Lemon ohne Vodka, sonst wäre ich in der Hitze und dieser Luft sofort aus den Latschen gekippt. Bereits jetzt war ich wieder froh, doch keine Lederhose zu tragen. Vor Beginn konnte man noch einige Sozialstudien machen, wenn man den Blick mal durch das bunt gemischte Publikum aus Berlinern und Angereisten, Kiddies und Oldies, Hippen und Normalos schweifen lies. Dann ging es los mit "Underwater Circus", einer durchaus ambitionierten jungen deutschen Band. Sie rockten, die Kleenen, aber sie rockten leider auch genauso, wie derzeit so viele rocken. Nu Metal halt und zwischen den Songs gab es viel zu langes Gerede und Gewese vom Bandleader, das in der Ecke rechts neben dem Graben, in der ich ausharrte, weil ich ja noch Photos machen wollte, sowieso nicht richtig ankam. Die Masse direkt vor der Bühne war auf jeden Fall schon bei Underwater Circus in Feierstimmung machte mit und schenkte den Jungs und dem Mädel den verdienten Applaus. Ein bisschen Abseits waren jedoch zu dem Zeitpunkt Getränkebeschaffung und dergleichen noch wichtiger.

 

Nach der Umbaupause, in der ich mich glücklicherweise schon im Graben aufhalten durfte und kurzzeitig nicht mit -zig fremden Menschen kuscheln brauchte, kamen sie dann endlich. Die Guano Apes, die deutsche Vorzeigerockcombo schlecht hin. Aber verdient haben sie es sich auf jeden Fall. Und genau das stellten sie auch an diesem Abend wieder unter Beweis. Frau Nasic, cool wie immer kam ganz in schwarz mit Handschuh und Basecap. Die ersten drei Songs waren bei mir den Photos gewidmet und gingen viel zu schnell vorbei.
Dann, immer noch relativ zu Beginn der Show kamen Knaller wie "Proud like a god" und die aktuelle Single "Pretty and Scarlet" und ich fragte mich, was wollen die denn noch alles machen? Und sie rockten, es war Energie die ganze Zeit, die die vier da auf der Bühne waren. Sandra sprang wie ein Punchingball über die Bühne.
Und die gesamte Halle tobte. Zwischendurch habe ich überlegt, wie die Menschen in der Mitte des Saales das aushalten. Ein paar von ihnen hatten das Glück ab und an ein Evian von den Apes zugeworfen zu bekommen. Aber der Rest, ich hätte wetten können, dass man für so was ein Spezialtraining braucht (oder bin ich schon zu alt für all das, ich erinnere mich, dass in den ersten Reihen tatsächlich eher die Kiddies standen). Tatsächlich wurden aber auch schon zu Beginn einige vorn durch den Graben "abgeführt".
Und plötzlich hieß es, nur noch zwei Songs. Nicht dass die vier so kurz gespielt hätten, die Zeit ist nur im Fluge vergangen. Natürlich war das aber nicht alles. Nach heftigen "Zugabe-Vorderungen" kam der Herr Drummer zuerst zurück auf die Bühne, etwas verpeilt mit Zigarette und bedankte sich zuerst einmal bei den Lichtmännern auf den "Fahrstühlen" (nennt man das so unter Bühnentechnikern?), die zusammen mit dem Rest der Lichtcrew hervorragende Arbeit geleistet haben. Das Licht war bemerkenswert. Kein schnelles, buntes Lichtgeflacker, sondern geschickter Einsatz von relativ wenigen aber sehr genialen Lichteffekten. Musikalisch tobten sich in der Zugabe zuerst die Herren Musiker recht lange instrumental aus, ein netter Krach aus Gitarre, Bass und Drums, erst später kam Frontpowerfrau Sandra dazu. Nun bekam man das Gefühl, der offizielle Teil des Abends sei jetzt vorbei und die Jungs und Sandra machen einfach nur noch Mucke aus Spaß an der Freude. "Dirty Shit" und "Dödel Up" und Mucke und Power bis zuletzt, wirklich sehr professionell mit Spaß dabei.

Und so genervt man von den Menschenmassen auch sein konnte, so beeindruckt war man von der Show. Einerseits kann man jetzt sagen, man hätte das von den Guano Apes erwarten können, andererseits: sie waren einfach Klasse.


 

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Steph
© 05/2003 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Guano Apes

Homepage:
- Guano Apes

Artikel:
- Eat No Fish - Im Schatten der Guano Apes
- Guano Apes - Affenpower in der Columbiahalle
- Guano Apes - Das Ende einer erfolgreichen Crossoverband

Rezensionen:
- Proud Like A God
- Walking On A Thin Line
- Live
- Planet Of The Apes (Best Of Guano Apes)
- Planet Of The Apes DVD
- Bel Air
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